Schlagzeug gesucht

Ich weiß das Lars Ulrich nicht besonders gut istIch höre auch andere Bands: z.B. DreamTheater mit eben Mike Portnoy. Auf drummerworld ist auch von Thomas Lang ein Video mit Stick Tricks. Schon beeindruckend. Ein Kumpel von mir hat sich seine DVD gekauft und ich glaub die muss ich ir mal angucken ;-)
 
Gibt es eigendlich so eine Art Lehr-DVDs für Drummer? Also wo einem Schritt für Schritt beigebracht wird, das und das zu spielen.
 
Thomas Lang und Marco Minnemann haben glaub ich schon mehrere DVDs rausgebracht. Aber ob das was für Anfänger ist weiß ich nicht!
 
Also ich spiel jetzt seit kanppen 5 Jahren Schlagzeug und kann trotzdem nix mit solchem Extrem-Gespiel von Portnoy oder so anfangen (nachspielen sowieso nicht): Wo ist die Musik? IMHO zu technik-betont, dafür groovt es halt nicht... :D

Obwohl Ullrich von Metallica hier als "nicht so gut" tituliert wurde, sage ich: Der Mann ist saugut. Es mag zwar technisch nicht anspruchsvoll sein, dafür passt es eigentlich immer zur Musik und steht eher selten als Vordergrund in der Musik. Was ich damit sagen will? Scheiß auf extremen Firlefanz. Es soll doch Musik sein und kein Technik-Wettbewerb.
Klar. Es hilt Deinem Spiel ungemein, wenn man irgendwann mal Rudiments auf das Set Verteilt oder man es durch Übung auf die Reihe kriegt, mit 4/4 Bassdrum und Hihat zu spielen (quasi ein Oszinato) und auf den Toms ein 7/8 oder was anderes Krummes draufzulegen. Macht auch Spaß. Aber das Zusammenspiel der gesamten Band ist wesentlich wichtiger.


Zum Thema wahnwitziges Set: Drummer der Welt, hört euch mal das Drumsolo von dem Drumemr von Santana auf dem Woodstockfestival an (dürfte auf jeder entspr. Compilation drauf sein). Dieses ziemlich krasse Solo wurde mit einem Miniset gespielt:je 1 Snare, Bass, Floor-, Hängetom, Ride, Crash und Hihat. Mehr nicht. Man braucht Technik um viel zu machen, man braucht aber auch die Beschränkung aufs Wesentliche um viel zu erreichen.


Thema nach Gefühl und Gehör: Das mach ich so. Ich kann zwar noten entziffern aber nicht gescheit flüssig lesen. Dafür habe ich Rythmusgefühl und ein halbwegs gescheites Gehör, trotz zwei 18" Crashs im Rimshot-affinität. Im Normalfall reicht es, bis vier zählen zu können und im Takt zu bleiben. Der Rest geht durchs Ausprobieren und Spielen. Ach ja: Spielen, viel spielen. Sagte ich schon viel spielen? wichtiger als jedes Lehrbuch ist der Lehrer, der einem beibringt, wie man einen Takt hält (was Gitarristen anscheinend grundsätzlich nicht können), wie man die sticks richtig hält (kein Scheiß), wie man Noten ließt (Noten und Tabs sind bei den Drums eh fast dasselbe) und wie man richtig was aus dem Set holt. Die speziellen Techniken kann man dann im Laufe der Zeit üben - oder von vornerein Rudiments pauken und dann erst ans Set gehen, sowas klappt bei anderen Menschen.

Am Wichtigsten ist jedenfalls, dass du Spaß hast. Wenn mal ein Fehler passiert, drauf Scheißen und einfach weiterspielen.

Mein Set:
BD 22x16 (x18 wird irgendwann mal angeschafft)
SD 14x5,5
TT 12x10
FT 16x16
Das 13er Tom hab ich rausgeschmissen, es passt nicht zum Rest und ein 14er hab ich mir noch nicht gekauft. Da die Kessel der Serie nicht einzeln erhältlich sind ist die Neuanschaffung eines Sets geplant (und liegt in weiter Ferne): 22x18 BD, 10x8 TT, 12x9 TT, 14x11 TT, 16x13 TT + 14x6 SD
Alle Kessel sind Yamaha DP (das Billigset von vor x Jahren - mit anständigen Fellen, wobei ich zwecks Haltbarkeit und Klang Aquarius empfehle, kommt da einiges an Sound raus.)

HH 14" (Zildjan K Mastersound)
RC 20" (Sabian HHX Stageride)
CC 18" (Zildjan A Medium Crash - 50 DM gebraucht, schlappe 15 jahre alt und klingt geil)
CC 18" (Zildjan A Medium Crash - obwohl eigentlich identisch klingts doch anders)


So. Das wars. Viel Spaß. Echt jetzt. Und lass die Finger von den Drogen.
 
raph schrieb:
Also ich spiel jetzt seit kanppen 5 Jahren Schlagzeug und kann trotzdem nix mit solchem Extrem-Gespiel von Portnoy oder so anfangen (nachspielen sowieso nicht): Wo ist die Musik? IMHO zu technik-betont, dafür groovt es halt nicht... :D

Obwohl Ullrich von Metallica hier als "nicht so gut" tituliert wurde, sage ich: Der Mann ist saugut. Es mag zwar technisch nicht anspruchsvoll sein, dafür passt es eigentlich immer zur Musik und steht eher selten als Vordergrund in der Musik. Was ich damit sagen will? Scheiß auf extremen Firlefanz. Es soll doch Musik sein und kein Technik-Wettbewerb.
Klar.
Finde es gut, dass du diesen Punkt ansprichst - sonst haette ich vergessen etwas dazu zu schreiben - es kommt sicherlich (so denke ich - und es ist sicherlich Ansichtssache, das ist klar!) auch auf die gespielte Musik an - Als gerade fuer mich aktuelles Beispiel (weil die Musik gerade laeuft) Nargaroth. Was ich sagen will ist (in Hinsicht auf Manchmal wenn sie schlaeft), dass man durch simples Drumming eine unglaubliche Athmosphaere erzeugen, oder aber vertierfen kann - finde dieses Lied ist ein geniales Beispiel dafuer.
Aehnlich gesehen - natuerlich nicht nur fuer den BlackMetal - ist es natuerlich auch bei bspw. den Beatles - ganz klar zu sehen/hoeren, dass Ringo unglaublich Songdienlich spielt...was in dieser Musik "ueberlebenswichtig" ist.

Wenn du schon den Portnoy'schen Aspekt aufgreifst, dann muss ich dazu auch noch was sagen - Hast du schonmal Sideprojects (nicht unbedingt LTE) von MP gehoert? Beispielsweise auf dem Album One von Neal Morse - oder aber Transatlantic ?
Dies ist zwar auch alles Progressive, aber keine Frickelei ála LTE oder Dream Theater - wobei wir beim naechsten Faktor sind - Dream Theater ohne komplexes Drumming auf 666 Toms waere doch langweilig - das ist doch...ein Aspekt der (Geschmackssache...) Dream Theater unter anderem interessant macht: Das Koennen der Musikalischen Darbieter.

Zum Thema wahnwitziges Set: Drummer der Welt, hört euch mal das Drumsolo von dem Drumemr von Santana auf dem Woodstockfestival an (dürfte auf jeder entspr. Compilation drauf sein). Dieses ziemlich krasse Solo wurde mit einem Miniset gespielt:je 1 Snare, Bass, Floor-, Hängetom, Ride, Crash und Hihat. Mehr nicht. Man braucht Technik um viel zu machen, man braucht aber auch die Beschränkung aufs Wesentliche um viel zu erreichen.
..
Das ist wiederum ein Aspekt der "Koennen" in einer anderen Form widerspiegelt, wie ich finde - es hat einerseits seinen Reiz auf einem riesen, komplexen Drumset die Leute spielen zu sehen/selber zu spielen - andererseits ist es aber auch tierisch interessant zu sehen, was ein Drummer auf einem "Minimalistenset" zustandebringt.
Beides laesst sich - denke ich - keineswegs vergleichen, und dennoch koennen verschiedene Drummer ihre Staerken beweisen.

so denn ;)
 
So, habe nun endlich mein erstes Schlagzeug! :daumen:

Ist ein Gebrauchtes und gehörte Shadow86. Es ist das Stagg TIM. Is zwar nicht das Non-Plus-Ultra, aber für den Anfang reichts dicke. Im August kommt dann mein Basix Custom. Das alte behalte ich mal, vielleicht kann ich davon noch die Toms übernehmen, oder eben die Base-Drum, für ne Double-Base. :evillol:

Bilder folgen bald ;)
 
Solange du nicht zwei gleiche Base drums hast, würd ich mir den gedanken mitder double bass mal aus dem kopf schlagen, da du die beiden höchstwahrcheinlich nicht gleich gestimmt kriegst. Mein Kumpel hat seit kurzem auch zwei gleiche Base Drums spiel aber trotzdem nur mit double pedal weil ihm das Stimmen der Base Drums zu aufwendig ist. Eigentlich bieten zwei Base Drums keinen großen Vorteil, sie sehen einfach nur cooler aus :D
 
Hey Holodan...... also wenn ichs richtig versteh dann is des silberne jezz dein schlagzeug oder?? des heißt du hasch es scho gekauft.... ich würde mir auf jeden fall noch nen crash dazu nehmen.. weil ich spiel selber un ich hab: 1x bass,1x snare, 2x TomTom, 1x floorTom, 1x ride, 1x crash, 1x china un 2 splashes un des lohnt sich auf jeden fall... weil ohne crash geht (find ich) gar nix...... also viel spaß...
 
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