Letzten Monat hab ich mein Netzwerk auf 10 Gbit umgestellt und habe somit neue Anforderungen an meinen Mediaserver/NAS.
Derzeit verwende ich unRAID auf einem i3-6300 System mit 16GB ECC RAM. unRAID hat aber starke Einschränkungen in Sachen Geschwindigkeit. Ein Cachepool hilft zwar mit dem writespeed, der readspeed allerdings wird nie schneller als der der angesprochenen Festplatte (Prinzip bedingt).
In einem 1 Gbit Netzwerk stört das nicht weiter da hier viele HDDs schon an ihre Grenzen stoßen, da der Flaschenhals jetzt aber weg ist würde ich ganz gerne etwas mehr Performance rauskitzeln.
Folgendes ist mir dabei aber sehr wichtig:
1. Datenintegrität (Bitrot Protektion, Hardwareausfalltoleranz, UE-Reparatur)
2. Möglichst geringer Datenverlust bei Ausfall über das Toleranzlevel
3. Für Privatanwender sinnvoll erweiterbar
4. Möglichkeit für möglichst einfache Backups
Wenn man den ersten Punkt liest fällt einem ja sofort ZFS ein. Meiner Meinung nach ist das Dateisystem für Privatanwender (gerade wenn der Speicherplatzbedarf recht schnell steigt) ziemlich ungeeignet da es sich nicht sinnvoll erweitern lässt und nur Sinn macht wenn man seinen Bedarf planen kann. Zudem verliert man alle Daten beim Überschreiten der Ausfalltoleranz.
Ich hatte dazu eine recht wacklige Idee und wollte mal wissen was ihr so davon haltet. Es geht in Richtung Raid-Nesting ist aber etwas mehr um die Ecke gedacht
Konkret hatte ich vor immer zwei (gleich große) HDDs in einem btrfs RAID 0 zusammenzufassen, was mir in den meisten Fällen doppelte Leistung bringen sollte. Da btrfs einen Softwareraid integriert hat kann man auch mit reinem Gewissen ohne Hardware-Raid an die Sache rangehen
Über die einzelnen RAID 0 Gruppen spannt man dann sowas wie SnapRAID oder flexRAID. Die Programme stellen sicher dass die Dateien nicht beschädigt werden, außerdem kann man durch diese seine Ausfalltoleranz (Redundanz) aufbauen. Mir persönlich reicht die Zeitversetzte Parity von SnapRAID da ich für „work in progress“ Dateien normalerweise einen eigenen Share habe.
Ich rate dazu mindestens 2 Gruppen verlieren zu können, was bei meinem Raid 0 Aufbau 2 HDDs bedeutet (außer zwei in der gleiche Gruppe fallen aus, in dem Fall kann man sogar 4 verlieren)
Meine erste Idee war das Ganze einfach in Ubuntu zu realisieren, hab dann aber festgestellt das OMV mittlerweile auch btrfs unterstützt, was alles etwas einfacher machen würde.
Ich hab bisher nur mit Enterprise RAID Systemen gearbeitet, hab also keine Ahnung wie sich meine Idee im Consumer Bereich so macht.
Gibt es vielleicht eine weniger umständliche Lösung die ich nur noch nicht gefunden hab?
Bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen
Derzeit verwende ich unRAID auf einem i3-6300 System mit 16GB ECC RAM. unRAID hat aber starke Einschränkungen in Sachen Geschwindigkeit. Ein Cachepool hilft zwar mit dem writespeed, der readspeed allerdings wird nie schneller als der der angesprochenen Festplatte (Prinzip bedingt).
In einem 1 Gbit Netzwerk stört das nicht weiter da hier viele HDDs schon an ihre Grenzen stoßen, da der Flaschenhals jetzt aber weg ist würde ich ganz gerne etwas mehr Performance rauskitzeln.
Folgendes ist mir dabei aber sehr wichtig:
1. Datenintegrität (Bitrot Protektion, Hardwareausfalltoleranz, UE-Reparatur)
2. Möglichst geringer Datenverlust bei Ausfall über das Toleranzlevel
3. Für Privatanwender sinnvoll erweiterbar
4. Möglichkeit für möglichst einfache Backups
Wenn man den ersten Punkt liest fällt einem ja sofort ZFS ein. Meiner Meinung nach ist das Dateisystem für Privatanwender (gerade wenn der Speicherplatzbedarf recht schnell steigt) ziemlich ungeeignet da es sich nicht sinnvoll erweitern lässt und nur Sinn macht wenn man seinen Bedarf planen kann. Zudem verliert man alle Daten beim Überschreiten der Ausfalltoleranz.
Ich hatte dazu eine recht wacklige Idee und wollte mal wissen was ihr so davon haltet. Es geht in Richtung Raid-Nesting ist aber etwas mehr um die Ecke gedacht
Konkret hatte ich vor immer zwei (gleich große) HDDs in einem btrfs RAID 0 zusammenzufassen, was mir in den meisten Fällen doppelte Leistung bringen sollte. Da btrfs einen Softwareraid integriert hat kann man auch mit reinem Gewissen ohne Hardware-Raid an die Sache rangehen
Über die einzelnen RAID 0 Gruppen spannt man dann sowas wie SnapRAID oder flexRAID. Die Programme stellen sicher dass die Dateien nicht beschädigt werden, außerdem kann man durch diese seine Ausfalltoleranz (Redundanz) aufbauen. Mir persönlich reicht die Zeitversetzte Parity von SnapRAID da ich für „work in progress“ Dateien normalerweise einen eigenen Share habe.
Ich rate dazu mindestens 2 Gruppen verlieren zu können, was bei meinem Raid 0 Aufbau 2 HDDs bedeutet (außer zwei in der gleiche Gruppe fallen aus, in dem Fall kann man sogar 4 verlieren)
Meine erste Idee war das Ganze einfach in Ubuntu zu realisieren, hab dann aber festgestellt das OMV mittlerweile auch btrfs unterstützt, was alles etwas einfacher machen würde.
Ich hab bisher nur mit Enterprise RAID Systemen gearbeitet, hab also keine Ahnung wie sich meine Idee im Consumer Bereich so macht.
Gibt es vielleicht eine weniger umständliche Lösung die ich nur noch nicht gefunden hab?
Bin gespannt auf eure Meinungen und Anregungen