Schulungslaptops: Kofiguration sichern und automatisiert wiederherstellen.

DnM_BO

Cadet 2nd Year
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Guten Abend zusammen,

wir haben mehrere Schulungslaptops, die immer nach Benutzung wieder mit einem sauberen Image bespielt werden sollen.
Jetzt suche ich eine möglich einfach (idiotensichere) Lösung, im Sinne von: bootfähiger USB Stick rein, einschalten und im Idealfall passiert ab hier alles automatisch und das Gerät fährt im Anschluss runter.
Also eine Aufgabe die auch vom Azubi / Empfang / etc. übernommen werden kann.

Da die Nutzer bei den Geräten eigenständig Software installieren und die Systemeinstellungen bearbeiten können sollen, glaube ich der sinnvollste Weg ist hier eine komplette Neuinstallation / ein vollständiges Image. Falls dem nicht so ist, lerne ich auch gerne dazu.

Auf den Geräten ist gängige Standartsoftware installiert und konfiguriert, inkl. Office, etc. Die Erstellung von einem Masterimage mit Sysprep ist daher wohl kein gangbarer Weg, um alle Rechner mit einem einzigen Image bespeilen zu können. Es wäre aber durchaus möglich für jeden Rechner einen eigenen USB Stick vorzuhalten.

Habt ihr hier Tipps wie / mit welcher Software ich das am besten umsetzten kann, muss keine Freeware sein.
 
Ja wir reden über Windows 10.

Interessante Lösung, leider nicht praktikabel, da die Geräte erst nach Rückgabe zurück gesetzt werden sollen und ohne Einschränkungen von den Nutzern genutzt werden sollen können. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt jeweils zwischen mehreren Stunden und mehreren Tagen, deswegen ist eine Lösung gesucht die möglichst wenig Arbeitseinsatz beim zurück setzten erfordert, dafür darf der Vorgang auch länger dauert, solange er nicht betreut werden muss.
 
Nichts ist so sicher, dass es nicht umständlich wird… (Kuzr: im Pessimismus leigt das Heil.)

OK, bei Laptops mit nur einem Plattenschacht kann mans vergessen. Meine Idee wäre eine 2. Platte die das (immer gepflegte) System als Image vorhält und die physisch abgetrennt wird. Zum Restaurieren klemmt man sie wieder an, bootet das Imageprog vom Stick oder mittels Betriebssystem auf dieser Platte. Theoretisch könnte ein Schlüsselschalter diese Platte abtrennen, aber ich kennen keinen solchen der SATA trennt.

Haken ist, dass man immer ans Gehäuse muss. Also einen schön großen RAM-Stick greifen, zum Notfallstick des Imagetools machen und von da aus restaurieren. Da das mutmaßlich zeitlich parallel zu tun ist bekommt quasi jeder Rechner seinen Stick und ein fröhlicher Rundlauf beginnt. (ESATA und Platten wären am Ende wohl zu unhandlich.)

Szenario..: man bootet mit einem geschützten User um ein in einer anderen Partition liegendes Image und lässt damit «sich selbst» ersetzen. Der Betriebsuser wird passend zurechtgestutzt; Dateisystemrechte, die Partition unerreichbar machen… Ist halt nur die Frage welche Tricks ein User anbringt nicht doch noch diese handzahme Lösung zu zerlegen.
Deswegen wäre mir ein Bootmenü für wiederum eine 2. physische Platte auch nicht so ganz recht, aber das Arbeits-Betriebssystem von einem Restaurations-Betriebssystem aus mit dem lokal geparkten Image zu überschreiben könnte eine handwerklich geschmeidige Lösung sein.

CN8
 
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DnM_BO schrieb:
Ja wir reden über Windows 10.

Interessante Lösung, leider nicht praktikabel, da die Geräte erst nach Rückgabe zurück gesetzt werden sollen und ohne Einschränkungen von den Nutzern genutzt werden sollen können. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt jeweils zwischen mehreren Stunden und mehreren Tagen, deswegen ist eine Lösung gesucht die möglichst wenig Arbeitseinsatz beim zurück setzten erfordert, dafür darf der Vorgang auch länger dauert, solange er nicht betreut werden muss.

das wird problematisch denn die Anzahl der syspreps ist ausserhalb von VLSC begrenzt.
Mandantory Profiles wären eine Sache oder Kiosk mode, trifft aber nicht die Anforderungen das alles gemacht werden darf.

Autopilot wäre zu Netzwerklastig.


Eine gangbare und supportete Lösung wäre folgendes:

Eine VM in Hyper-V anfertigen mit allen Einstellungen und Apps.

Windows von anstelle von einem üblich installierten Laufwerk, auf diesem Laufwerk dieser VHDX booten und nach Nutzung wieder ersetzen (z.B. via Win 10 Boot stick und externem USB / SSD / HDD.

Die VHDX ließe sich bequem vorbereiten, sogar aktualisieren (in place Upgrades, Updates etc) per Sysprep generalisieren und verteilen.

Was meinst du?
 
Eine Möglichkeit wäre mit einem Linux-Livesystem zu booten und mit dem dd-Befehl eine 1:1 Kopie auf eine externe Platte/ andere Partition/ etc. zu machen (einmalig).

Nach der Rückgabe könnte man dann wieder Linux booten und die Festplatte bitgenau zurückzuschreiben.

Denke, das Ganze wäre für jederman machbar, man sollte die dd-Befehle vorsichtshalber in ein fertiges Script packen. Mit ein wenig Einsatz, liese sich das komplett automatisieren. Also nur Stick rein, booten und im Autostart liegt das Script.

Nachteil ist, dass das Kopieren, je nach Quelle/Größe, schon mal ein paar Stunden dauern kann..
 
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«Nachteil ist» - man bräuchte je Rechner, derer es wohl einige gibt, einen Stick.
Daher eben die 2. HDD die alles enthält, Betriebssystem und das Image - das sollte am schnellsten sein. USB(3) ist zu langsam, wer hat schon ESATA oder USB-C?
CN8
 
Sehe ich nicht so. Man macht sich einen Stick und für jeden Rechner ein eigenes Script mit den richtigen Pfadangaben. Ich denke es ist zumutbar, das richtige Script auszuwählen (->Aufkleber mit Namen sind wohl vorraussetzbar)
Theoretisch könnte man ein schmales Ubuntu sogar auf den jeweiliegen Rechner installieren. Die Platte müsste dann mindestens 3 Partitionen bekommen.

1. Windows zum Arbeiten/Kaputtmachen
2. Linux zum reseten
3. Image von 1.

Theoretisch könnten die Nutzer aber die Partitionstabelle kaputtmachen/ Grub löschen/LInux löschen, etc.

Daher eher ein Stick und davon mehrere. Dann können mehrere Rechner parallel resetet werden.

Edit: Zu deiner Theorie (in Verbindung mit meiner):
Theoretisch kann man die 2.HDD auch in einer Dockingstation an einem anderen Rechner zurückschreiben und der Rechner ist nach dem Tausch sofort startklar.
Ob ich die Empfangsperson aber die Rechner aufschrauben lassen will, ich weiß nicht.
 
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also stehen jetzt 2 Möglichkeiten im Raum, Windows integrierte Funktion mittels VHDX, die ebenfalls Wartungsfähig ist und das andere mit Linux. Was sagt der Ersteller nun?
 
Man macht sich einen Stick und für jeden Rechner ein eigenes Script
Dann mach uns vor wie du faktisch zeitgleich mit deinem einen Stick 10 Rechner restaurierst. Denn dieses quasi-gleichzeitig bei einer gewissen Anzahl an Rechnern ist das Kernproblem vor dem wir stehen.

CN8
 
…und ich hatte das schon weiter oben so angeraten :heilig:
CN8
 
Zugegeben, ich habe von Sysprep etc. eigentlich keine Ahnung, aber vor Jahren hatte ich mich mal privat mit solch einer Problematik auseinandergesetzt.
AOMEI OneKey Recovery hat für mich super funktioniert, nach dem Testzeitraum hatte ich es aber wieder entfernt und wieder mit normalen Imaging-Systemen gearbeitet da die Lizenz Geld kostet. Eine extra Partition mit einem Image wird angelegt, ohne Stick kann dann in eine idiotensichere Wiederherstellungsumgebung gebootet werden. Aber wie gesagt, ich weiß nicht ob es für den professionellen Einsatz taugt und weiß auch nicht mehr ob sich automatisches Herunterfahren aktivieren lässt, aber vielleicht ist das ja ein wertvoller Denkanstoß/einen Versuch wert…

Vielleicht wäre auch c't-WIMage etwas….
 
Ct wim image wäre auch OK aber umständlicher als die vhdx Sache.
Für den Ansatz mit dem vhdx braucht man keine partitionen und keine sticks (ausser zum booten wenn man keine WinRE Partition haben sollte um in eine cmd zu kommen) und keine scripts

Sheriff kenn ich auch setzt das alles auf writable und nach dem boot zurück hat auch gut geklappt
 
Dass der eingefrorene Zustand recht schnell veraltet macht es auch nicht besser…
CN8
 
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