seat, audi oder bmw - unterhaltungskosten

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RayZero

Lieutenant
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Sep. 2009
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hallo zusammen,

ich fahre im jahr ca. 15.000km, tendenz steigend (firma zieht 15km weiter weg).
momentan besitze ich einen seat ibiza 6J 1.4 style baujahr ende 2009 mit 53.000km.

mein einkommen liegt momentan bei 2300 brutto = 1500 netto (einstiegsgehalt fachinformatiker 1. jahr ausgelernt).

nebenkosten: werden in nächster zeit noch etwas steigen, aber ich werde vorraussichtlich die nächsten 3 jahre
nicht in miete wohnen "müssen". also habe ich keine mietkosten für eine wohnung.

ich möchte nun meinen ibiza als anzahlung nehmen (sollte noch ca. 6-7000 wert sein) und mir ein neues auto finanzieren.
es sollte ein diesel sein! mir gefällt der neue seat leon sehr gut, allerdings kostet der mit tagfahrlichter, klimaautomatik und diesel locker 23000€ neu. ich möchte eigentlich auch kein neues auto kaufen, da man in den ersten jahren soviel wertverlust macht - allerdings wird es wohl dann auf einen vorführwagen laufen der nicht viel billiger ist (den neuen leon gibt es ja noch kein jahr...).

deswegen habe ich mich etwas umgeschaut und gesehen, dass man einen audi a3 diesel baujahr 2010 für ca. 15000€ bekommt und einen 3er bmw 3,16 oder 3,18 d für ca. 18000 euro.

das kaufen und finanzieren ist ja meistens nicht das problem, sondern die unterhaltungskosten...
weiss jemand was ein kundendienst bei bmw bzw. audi kostet und wie die genannten wagen von der steuer her sind?

ich denke der seat hätte die niedersten unterhaltungskosten, dafür ist er aber am teuersten in der anschaffung.

viele grüße
 
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Also ich fahre ein 320d Touring von 2007... Bremsen kannst du mit ca 3-400 Euro rechnen, Inspektionen musst du ja nicht zwingend bei BMW machen.. sonst werden die auch in der Region liegen.

Versicherung bezahle ich um die 60€/mon Teilkasko..

Spritverbrauch ist für Automatik auch ganz passabel.. Außerorts zwischen 5 u. 6 und Innerorts 8l..

Was spricht gegen einen guten gebrauchten vom Händler?

Habe für meinen knapp 13000 bezahlt, dafür aber mit Vollaustattung..
 
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ich habe nen A3 2.0 TDI - vor ein paar Jahren neu gekauft, war nicht teurer als Jahreswagen!

Unterhaltskosten sehr gering, im Vergleich zu meinem MX-3 (Mazda) den ich vorher hatte.
Alle 2 Jahre eine Inspektion, die erste hat 150 € (inkl. Öl - was den größten Teil ausmacht) gekostet. Die zweite war etwas teurer mit 250 €, dritte dazwischen mit etwas über 200 €.
Alle Inspektionen in der Audi-Fachwerkstatt!

edit: Kraftstoff
vorwiegend Kurzstrecke - Winter 7 l / Sommer 6 l - Klima immer an!
Fahre ich mit der Karre in Urlaub komme ich dank Strecke fast an die 5 l Verbrauchsgrenze.
 
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Hatte vorher auch einen A3. Aber die Benziner Variante.. der hat mich im Prinzip von Versicherung und Unterhalt das gleiche gekostet. Dazu viel weniger Leistung, viel weniger Platz u Komfort und viel mehr Spritverbrauch
 
Ich denke deine Frage ist auch bei nur 3 genannten Fahrzeugen so speziell von der persönlichen Situation abhängig, dass keine wirklich korrekte Antwort bei raus kommen kann.

Bei einer mittleren Fahrleistung von 15 - 20t km ist die Entscheidung Benzin / Diesel weitgehend "kostenneutral", die höhere KFZ-Steuer beim Diesel wird gerade so von den 15ct/L niedrigeren Spritkosten kompensiert.

Die Haftpflicht/Kasko ist vor allem von deiner Einstufung und Wohnort abhängig, in der Versicherungsklasse liegen die alle ähnlich bei ~18/24.
Das Thema Unterhaltskosten kann man neben den Inspektionen ewig fortführen: Zahnriemen / Kette, Reifengröße, Werkstatt(!) etc

Ganz nebenbei: in der Fragestellung lese ich heraus, dass du den Leon haben willst und einen 318er als Alibifahrzeug daneben stellst (schaut her, 3 Jahre alt und genau so teuer ;))
Kauf den Seat und nimm auch die gängigen Neuwagenportale wegen Rabattverhandlung dazu, z.B. www.meinauto.de

PS: sagt einer, der mit seiner Frau monatelang um einen gebrauchten Alfa 159 TI gestrittten / diskutiert / gewonnen hat :lol:
Ja, ich weiss was Unterhaltskosten sind ...
 
Rechne dir das erstmal aus. Diesel sind meist in der Versicherung etwas teurer, in der Steuer sowieso und dann wäge ab was besser ist. Ich hab das mal gemacht mit einem 1.9er TDI und hätte unter Berücksichtigung, dass dich die Dieselvariante eines PKW im Schnitt nochmal etwas mehr kostet 3 Jahre lang fahren müssen und über 60tkm in der Zeit zurück legen müssen bis sich der Diesel bezahlt gemacht hätte. Dabei darf aber nichts kaputt gehen. Vorallem Injektoren, die Dieselpumpe oder der Turbolader sind so sachen wo wenn man Pech hat, richtig ins Geld gehen.

Am Benziner hast du dagegen sehr wenig im Vergleich, dass die Hufe machen kann und teuer ist.

Die Verschleissteile werden bei den dreien meiner Meinung nach alle auf einem ähnlichen Level liegen.

Wenn dich der Wertverlust stört, dann kauf dir kein Auto das jünger als 3 Jahre ist, weil in den ersten 3 Jahren hast du den höchsten Wertverlust.
 
hallo,

danke für die antworten. laut einigen artikeln (adac, welt.de, etc...) rechnet sich ein diesel schon ab ca. 9000km.
deswegen war ich der ansicht, bei ca. 15000 erst recht - selber gerechnet habe ich bis dato nicht.
dachte aber, bei dieselmotoren ist eher weniger wartung nötig, wie bei benzinern.

viele grüße
 
ich fahre mit meinem Diesel zwischen 8000 - 10000 km/Jahr und es rechnet sich auch - was ja immer vergessen wird, ist das der Mehrpreis mit dem Wiederverkaufspreis locker kompensiert wird!

Das ändert sich erst, wenn Du das Auto bis zum Schrottwert fährst - selbst nach 10 Jahren bekommst Du für einen Diesel deutlich mehr als für einen Benziner!

dass dich die Dieselvariante eines PKW im Schnitt nochmal etwas mehr kostet 3 Jahre lang fahren müssen und über 60tkm in der Zeit zurück legen müssen bis sich der Diesel bezahlt gemacht hätte
wo kostet somit ein Diesel mehr?

Ich habe mehrere Jahre als Kundendienstleiter in Autohäusern gearbeitet - ist zwar etliche Jahre her, aber das ein Benziner im Unterhalt billiger ist, kann ich nicht feststellen - weder in der Praxis noch in der Theorie!
Was immer gerne vergessen wird, ein Diesel hat in der Grundausstattung meist auch eine größere Batterie - ich habe bisher bei Benzinern nach 3-4 Jahren meist die Batterie wechseln müssen - bei meinem Diesel mit 7 Jahren noch nie!
Was ich damit sagen will, der Aufpreis bei der Anschaffung kommt nicht allein vom Motor!
Da sind eben auch noch andere Dinge wie die eben genannte Batterie, oft eine bessere Geräuschdämmung bis hin zu besserer Technik bei einigen Modellen / Fabrikaten!

Was allerdings richtig ist, das man bei überwiegender Nutzung von Kurzstrecken der Diesel auf Dauer Probleme machen kann - aber Leute die immer nur 1-2 km fahren sind eben auch nicht so häufig!
Genauso wie die tatsächlichen wenig-Fahrer - also Leute die 1000 - 3000 km/Jahr fahren.

Generell, bei der Anschaffung nicht so sehr auf die Kaufsumme schauen, bitte auch nachdenken wie das Auto genutzt werden soll, wann es verkauft wird und was für einen selbst dann besser geeignet ist!

Meist rechnet sich ein Diesel allein schon durch die günstigeren Kraftstoffkosten!
 
Der Diesel hat doch nicht einfach ne größere Batterie, wegen Servicegedanken, sondern weil er nen größeren Anlasser hat als ein Benziner und somit beim Startvorgang des Motors mehr Power benötigt wird. Das mit der Batterie ist eher Zufall und hat nichts mit der Größe zu tun. Ich arbeite seit über 10 Jahren an KFZ Fahrzeugen und kenne die Schäden und Tücken. Gerade deswegen kann ich dir auch sagen, dass es beim Diesel, sofern ein Schaden auftritt immer gleich teuer wird.

Wie gesagt ich habs so gemacht. Hab mir eine Exceltabelle gemacht, das gleiche Auto mit der gleichen Ausstattung als Diesel und Benziner geholt wie z.b. ein 320d und ein 320i. Im Schnitt kostet der Diesel schonmal gut und gerne 2000 € mehr in der Anschaffung je nach Modell. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern habe ich alles händig rausgesucht. Dann hast du 300 € mehr Steuern im Jahr was je nach Hubraum etc. natürlich variiert, die wollen auch erstmal herausgefahren werden. Der Diesel kostet dann noch oft ca. 10 € mehr Versicherung im Monat, sind auch wieder 120 € pro Jahr die man erstmal fahren muss.

Genau auf den Cent kann man es natürlich nicht ausrechnen wie du siehst. Man kann mit einem KFZ Glück haben und es ist nie was dran oder eben eine Menge Pech. Aber so ungefähr kann man sich schon ein Bild machen wie du siehst und was immer vergessen wird ist, dass man schon lange dran ist den Diesel höher zu besteuern, damit die Karren von den Straßen verschwinden. Sollte dies passieren, ist die komplette Ersparnis dahin.

Meiner Meinung nach bist du eben gerade so an der Schwelle wo die ganze rechnung 0 auf 0 aufgeht. Es ist daher also relativ egal ob du einen Benziner oder Diesel dir holst.
 
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