News Server-Prozessoren: 22 Prozent Marktanteil für ARM-CPUs bis 2025

Viper816 schrieb:
Danke für Deinen Input. Dann träg bitte eine bessere Quelle bei.
Es gibt in dem Fall nicht "eine" Quelle, sondern das Wissen verteilt sich auf einige Quellen.

Zu RISC - ein Überblick warum wieso weshalb - kannst Du Dir z.B. Wikipedia ansehen. Liest du dir das durch, wirst du merken, dass CISC (x86) oder RISC (ARM) als Grundsatz nichts über die Leistungsfähigkeit oder der Erweiterbarkeit einer Architektur aussagt. Dann ist das Interview von Jim Keller bei Andatech interessant, weil er auf die Probleme von x86 und ARM eingeht, die beide heute habe.

Auch interessant sind grobe Informationen zu "ARM-Server"-Prozessoren, die auf entsprechende Standardschnittstellen zugreifen, hier mal die News zu Opertron A von AMD hier auf CB.

Genau so, mit dem Thema "Alles Können" und "Spezieller" wäre für Dich mal ein Blick auf die existierenden Erweiterungen von ARM interessant, darunter Neon und SVE2.

Genauso die Datenblätter von Ampera zu ihren Server-Prozessoren, die genauso "erweiterbar" sind, wie Epyc oder Xeons, da auf den Boards die passende Anschlüsse sind.

Wie ich schrieb, bei dem von Dir verlinkten Artikel weiß ich echt nicht, wo ich anfangen soll den auseinander zu nehmen. Und ganz ehrlich: Ich habe dazu auch keine Lust, weil da kann ich wirklich was spanederes machen. Z.B. Zocken!
 
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Viper816 schrieb:
Das Performance per Watt sehr gut mit ARM geht hat z.B. ja auch Apple mit dem M1 bewiesen. Das liegt wie im Artikel erwähnt vor allem daran, dass die Prozessoren spezielle Einsatzgebiete haben können (Ampere) bzw. alles aus einer Hand kommt (Apple), während x86-Prozessoren schlicht allgemeiner sein und "Alles" können müssen.
Hmm, gerade Apples M1 beweist ja, dass dieses "allgemeiner" kein Argument ist. Der M1 ist mit laufender Emulation ja immer noch effizienter, als die x86er.
 
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Rickmer schrieb:
Vielleicht kommen dann auch mehr Hypervisoren, die nativ auf ARM64 laufen?

Für ESXi, XenServer, Proxmox und Hyper-V gibt es mWn offiziell immer nur x86 Support.
(Weitere Hypervisoren weiß ich jetzt nicht... die genannten 4 sind die, mit denen ich schon gearbeitet habe.)

Dass es anders geht zeigen Projekte wie Pimox (Proxmox on Pi), aber das hakt auch manchmal ein wenig.

Hyper-V gibt es auch für ARM. Allerdings nur in Windows 10 und 11 ab Pro.
Habe ich auf dem Surface Pro X selbst gern genutzt. Aber es sind dringend noch die Windows Server als ARM-Versionen nötig. Was treibt Microsoft da? Die sollen das endlich veröffentlichen.

Ich nutze ein MacBook Pro mit M1 Pro.
Das Teil ist der Hammer.
 
Hat AWS denn schon IPC und IPC per Joule Daten für ihren Gravitron 3 bekannt gegeben? Der Gravitron 3 hat ja, interessanterweise, ähnlich viele Transistoren wie Apple's große M SoC, und ist auch bei TSMC in 5 nm gefertigt. Obwohl die beiden Chips natürlich sehr verschieden sind und auch für deutlich verschiedene Einsatz Szenarios gedacht sind, wäre eine IPC/Joule Vergleich doch interessant, auch um zu sehen, ob und wie viel mehr Apple's Architektur bringt im Vergleich zu "Stock ARM" Neoverse im Gravitron 3.
 
@Rickmer Nur interessehalber; Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber Proxmox ist doch bloß die plattform-unabhängige Oberfläche/Konsole im Browser. Proxmox darunterliegende Hypervisor/Virtualisierungs-Schicht ist QEMU.

Proxmox selbst ist doch bloß ein Debian mit den Proxmox-, OpnVZ/LXC- und QEMU-Paketen , die auf einem lokalen HTTP/S-Server laufen. Sonst nix. Das ist alles plattformunabhängig, oder nicht?
Und Hyper-V gibt es ja auch für ARM, siehe Beitrag von @MarioSat.

TechFA
 
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