Software selbst compilen - ohne Overhead

te one

Lt. Commander
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Apr. 2009
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1.255
Hallo,

ich möchte mir eine bestimmte Version von SWI-Prolog für mein Debian selbst compilen (http://www.swi-prolog.org/download/stable).
Da ich sowas bisher noch nie getan habe, würde ich mich nach der Anleitung richten (http://www.swi-prolog.org/build/Debian.html).

Mein Problem: Das hat einen Haufen Dependencies. Ich möchte die aber nicht auf meinem System (es ist eine VM mit dynamisch wachsender Festplatte, die ich später mal weitergeben möchte), da ich sie ja nur zum compilen brauche.
Wie stelle ich das nun also an? Kompile ich das auf einem anderen Linuxsystem und kopiere das Ergebnis dann in meine VM? Muss dort genau das gleiche Betriebssystem sein wie auf meiner Haupt-VM? Gibts auch eine andere Lösung?

Sorry für die blöden Fragen - hatte als Windows-Admin damit einfach noch nie zu tun :rolleyes: :D
Danke schonmal.
 
Du kannst doch ein Snapshot von der VM sichern und nach dem Kompilieren wiederherstellen.
 
Das habe ich parallel auch getan, einen Haufen Abhängigkeiten installiert und gebuildet. Leider startet SWI-Prolog nun nicht (FATAL ERROR: Saved state has incompatible VM signature).
Im Netz finde ich genau einen Hinweis - man soll die APE.exe neu compilieren (https://lists.ifi.uzh.ch/pipermail/attempto/2011-July/000781.html). Ohne zu wissen was ich tue, habe ich das versucht - das greift aber wohl selbst auf SWI-Prolog zurück und endet daher mit selbigem Fehler.

Meine bisherige Prolog-Version (aus dem Paketmanager) ist einfach zu alt. Ist das in Linux echt so schwer an eine passende Version zu kommen?
 
Ubuntu 18.04 benutzen und sich an den neusten Paketen erfreuen, oder gleich Arch-Linux. Das ist tagesaktuell.
Ergänzung ()

Selber kompilieren bei einem Paketbasiertem System ist murks^2. Damit zerstörst Du nur die konsistens des Systems. Es sei denn Du weißt 100%ig was Du machst. (Linux Pro vorrausgesetzt )
Ergänzung ()

Debian ist dafür bekannt, alte Pakete zu haben, das hat den Grund, das die halt ausgereift sein sollen...
 
te one schrieb:
Ist das in Linux echt so schwer an eine passende Version zu kommen?
Es ist nicht ganz der Sinn von Debian, zumindest nicht von stable. In testing ist ja die aktuelle Version 7.6.2. Zur Not kannst du ja theoretisch auch das Repo nutzen (weiß nicht, wie sinnvoll das in diesem Fall ist).
 
nebulus schrieb:
Ergänzung ()

Selber kompilieren bei einem Paketbasiertem System ist murks^2
Diese Aussage ist Murks hoch²! ;)

nebulus schrieb:
(Linux Pro vorrausgesetzt )
Same Shit, different Story. :rolleyes:

@TE Hau dir alle Dependencies drauf, kompiliere es dir zurecht wie du es brauchst, und Schnür dir selbst das .deb Paket für Später, und spiel den Snapshot doch einfach wieder ein. Wo ist das Problem?!

Alternativ Clone dir die Kiste und tob dich doch dort aus. Man muss ja nun keine Raketenwissenschaft draus machen.
 
Eigentlich wollte ich es sowieso nicht topaktuell. Nur das von Debian ist eben ein paar Versionen zu alt, brauche da eine bestimmte. Da die VM später verteilt werden soll, hätte ich das System am liebsten so leicht wie möglich gehalten. Da schien mir Debian angebrachter als Ubuntu (direkt auf der Maschine arbeitet eh niemand. Die User machen eine SSH-Session und nutzen darin dann Prolog).

Mittlerweile habe ich das builden hinbekommen. Wie du schon sagtest, ist wohl nun alles etwas durcheinander. Irgendwo liegen jetzt verschiedene Versionen....
 
te one schrieb:
Mein Problem: Das hat einen Haufen Dependencies. Ich möchte die aber nicht auf meinem System (es ist eine VM mit dynamisch wachsender Festplatte, die ich später mal weitergeben möchte), da ich sie ja nur zum compilen brauche.
Wie stelle ich das nun also an?
Die nur fürs Bauen benötigten Pakete nach dem Bauen wieder entfernen. Woran sollte das scheitern?
 
könnte man mit vagrant (starte vm mit os x.y,installiere dev tools + libs,falls nötig deb paket mit cmake erzeugen ) oder salt-pack lösen. Bei Bedarf inklusive Tests
 
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