Soll ich umsteigen von Win7? Hauptaugenmerk: Treiber + Geschwindigkeit

R3sist_the_NW0

Lt. Junior Grade
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Feb. 2012
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Hallo,

Vor wenigen Tagen noch war ich am Überlegen wie ich am schnellsten das aktuell laufende Windows 7 kopieren bzw. klonen soll...
Dann kam hier einer mit dem Vorschlag einer Neuinstallation an. (ist bei Windows ja immer besser)

Leider habe ich zum Installieren der ganzen Treiber, der Software und der anschließenden Einstellungen sehr wenig Zeit.

Bisher bin ich ja der Meinung, daß mein Betriebssystem Windows 7 (64bit Enterprise) ja noch relativ gut läuft, seit über einem Jahr, das wäre zu damaligen Windows-Versionen undenkbar wie zugemüllt und ausgebremst alles gewesen wäre.

Nun sehe und spüre ich allerdings, daß vieles nicht mehr so flott und reibungslos funktioniet, und das obwohl ich auch SSDs verwende und ich in Erinnerung habe, daß diese in den ersten Wochen nach der Windows-Neuinstallation alles doch verschnellert haben.
CCleaner und Deinstallationen von nicht benutzter Software hat da inzwischen nichts verändert.


Meine Grundsatzfrage:
Ist das Treiberproblem noch immer so verheerend wie manche meinen?
Hat Linux dasselbe Phänomen des "Zugemüllt-sein und somit langsam-werden" nach einigen Jahren des regelmäßigen Betriebs?

Mein Verwendungszweck des PCs:
Stinknormale Arbeit
Sehr viel Internet + E-Mail-Client (Chrome + Firefox + Thunderbird + Skype + Teamviewer-Client)
Tabellenkalkulation + Word
Leichte Grafikbearbeitung
Viel Videobearbeitung + Filme gucken
Musikbearbeitung + Musikhören
Hausnetzwerk (Wirelessanbindungen + Streams)
Permanente Downloads via JDownloader

Dann noch im seltensten Fall etwas Hardware-fordernde Spiele, für die würde ich aber Windows als Dual-Boot anlegen, damit hätte ich keine Probleme.

Grundsätzlich finde ich etliche Meinungen in diversen Blogs, doch die meisten dieser Schreiberlinge sind halt nur Word- und Excel-Nutzer...
Da sind mir Erfahrungen eines Forums schon lieber.

Mein System:
Asrock P67 Extreme4 Gen3
Sandybridge - 2500K
16GB RAM
Radeon-Grafikkarte der 6000er Serie
Asus Sonar DX Grafikkarte
SATA-Controller Karte für Zusatzfestplatten
DLINK Wirelesscontroller intern + Externer DLINK Router
Etliche interne sowie externe Festplatten, alle an SATA angeschlossen
Unterschiedliche externe USB-Hubs
2 externe Sharkoon Docking-Ports (an USB angeschlossen)

Am System möchte ich eigentlich nichts mehr ändern, es werden halt manchmal Festplatten getauscht oder zusätzliche angeschlossen über die externe Sharkoon-Dockingports.


Danke
 
Treiber installieren is in 10 Minuten erledigt, brauchst ja nur Chipsatztreiber, Grafikkartentreiber, Soundtreiber und einmal neustarten. Lad die Treiber vorher runter und pack se dir zu deinem Backup und dann geht das flott vonner Hand. Der Rest sollte von Windows sofort erkannt werden beim anstöpseln (Sprich die externen Platten)
 
Also wenn du schon keine "Zeit" für das bisschen "Windows Pflege" hast dann würde ich von Linux die finger lassen. Es ist ein Bastell-OS wenn man mehr als Surfen und Briefeschreiben machen möchte.

Als erstes würde ich die möglicherweise Virenverseuchte und kaputtgebastelte Windows 7 Enterprise Version entfernen und ein Original kaufen und sauber installieren. Denn egal wie man es dreht und wendet, ein Privatnutzer mit Windows 7 Enterprise ist immer illegal da es nur in Volumenverträgen (die nur an Firmen/Institutionen vergeben werden) verkauft wird.

Also entweder aus dem Netz gesaugt (die "Dauernutzung von JDownloader verstäkt den Verdacht) oder von der Firma mitgehen lassen....beides unschön. Achja, keine Uni/Schule gibt Enterprise Versionen aus, das sind immer Pro oder selten Ultimate Versionen.

Dann kannst du natürlich gleich zu Windows 8.1 (muss keine Pro sein) greifen. Das ist schon "besser" wenn auch nicht um "Welten" besser im Vergleich zu Windows 7, aber der Preis ist gleich also gleich Windows 8.1 (mit Classic Shell wenn du das Startmenü vermisst). Auf jeden Fall hast du mit Windows 8 weniger "Arbeit" mit den Treibern.

Ansonsten würde ich eher auf den "Gewöhnungseffekt" tippen. Du hast dich an die SSD und co gewöhnt.
Ggf. bremmst ein AntiVirus Programm aus. Grundsätzlich: Reine AntiVirus Programme nutzen.
Besser keine Security Suites (mit Firewall und so nen sinnlosen klimbim) verwenden. Die bremsen ohne Vorteil aus.

Im Ausnahmefall kann es auch sein das die SSD nicht optimal arbeitet bzw. einfach lahm ist.
Welche SSD (und Firmware) hast du denn im Rechner?
 
Zuletzt bearbeitet:
Treiberprobleme wie vor Jahren gibt es im Prinzip nicht mehr. Und "zu müllen + langsamer werden" kann man bei jedem OS hinbekommen, sollte man es nicht ein wenig "pflegen".

Wenn du bei deinem 1 Jahr alten Win7 schon so Performanceeinbußen verspürst solltest du erst mal schauen, ob du nicht eventuell Sachen installiert hast die dein System ausbremsen oder gar ein HW-Problem besteht.

Grafik,Videobearbeitung ist dann auch so eine Sache. Räum dein System auf und halte es "sauber". Dann solltest du auch weiterhin damit Spaß haben.
 
Janz schrieb:
Treiber installieren is in 10 Minuten erledigt, brauchst ja nur Chipsatztreiber, Grafikkartentreiber, Soundtreiber und einmal neustarten. Lad die Treiber vorher runter und pack se dir zu deinem Backup und dann geht das flott vonner Hand. Der Rest sollte von Windows sofort erkannt werden beim anstöpseln (Sprich die externen Platten)

Das schon, doch leider sind die ganzen Programme die ich noch separat einstellen muß nicht so "unaufwändig" :-)

Außerdem mag ich noch immer nicht glauben, daß alle Betriebssysteme immer regelmäßig neu installierten werden müssen, nur um wieder gut und fehlerfrei zu funktionieren, meinst du nicht auch?





Nero FX schrieb:
Also wenn du schon keine "Zeit" für das bisschen "Windows Pflege" hast dann würde ich von Linux die finger lassen. Es ist ein Bastell-OS wenn man mehr als Surfen und Briefeschreiben machen möchte.

Als erstes würde ich die möglicherweise Virenverseuchte und kaputtgebastelte Windows 7 Enterprise Version entfernen und ein Original kaufen und sauber installieren. Denn egal wie man es dreht und wendet, ein Privatnutzer mit Windows 7 Enterprise ist immer illegal da es nur in Volumenverträgen (die nur an Firmen/Institutionen vergeben werden) verkauft wird.

Also entweder aus dem Netz gesaugt (die "Dauernutzung von JDownloader verstäkt den Verdacht) oder von der Firma mitgehen lassen....beides unschön. Achja, keine Uni/Schule gibt Enterprise Versionen aus, das sind immer Pro oder selten Ultimate Versionen.

Dann kannst du natürlich gleich zu Windows 8.1 (muss keine Pro sein) greifen. Das ist schon "besser" wenn auch nicht um "Welten" besser im Vergleich zu Windows 7, aber der Preis ist gleich also gleich Windows 8.1 (mit Classic Shell wenn du das Startmenü vermisst). Auf jeden Fall hast du mit Windows 8 weniger "Arbeit" mit den Treibern.

Ansonsten würde ich eher auf den "Gewöhnungseffekt" tippen. Du hast dich an die SSD und co gewöhnt.
Ggf. bremmst ein AntiVirus Programm aus. Grundsätzlich: Reine AntiVirus Programme nutzen.
Besser keine Security Suites (mit Firewall und so nen sinnlosen klimbim) verwenden. Die bremsen ohne Vorteil aus.

Im Ausnahmefall kann es auch sein das die SSD nicht optimal arbeitet bzw. einfach lahm ist.
Welche SSD (und Firmware) hast du denn im Rechner?


Eine "Windows-Pflege" wäre ja kein Problem, doch eine Neuinstallation ist doch gar keine Pflege mehr.
"Warum ein neues Auto kaufen, wenn man das alte doch nur waschen müßte?" ;-)

Bezüglicher meiner Windows-Version...der Verdacht mit Jdownloader ist richtig, jedoch hat die Performancebremse nichts damit zu tun woher die Version stammt...auf einem Zweitrechner im Haus nutze ich z.B. eine "legale" Version, und auch dort merkt man, und zwar noch deutlicher, daß nach längerer Zeit nichts mehr zügig geht.

Zu Windows 8 habe ich die letzten Wochen relativ viele negative Aspekte gelesen, mag zwar sein, daß bestimmte Treiber und auch bestimmte Software auch dort nicht mehr funktionieren (Laut anderer Meinungen), nur habe ich den Eindruck, aufgrund der älteren Windows-Versionen, daß ein "Improvisieren" mit ähnlichen Treibern dort fast nie funktioniert.

Da Linux ja schon ein "Bastel-OS" ist, scheint es aber genau für diese Aspekte vorbereitet zu sein und gewährt im Prinzip einem mehr Möglichkeiten als ein Windows es tut, ist mein Eindruck richtig?

Sind die Treiber-Anpassungen denn mit Programmierfähigkeiten behaftet, oder kann das mit Linux jeder, der weiß wo er was anzuklicken hat?


Meine SSDs sind derzeit noch die alten Crucial M4 128GB mit der alten Firmware 000F.
Security-Suites nutze ich nie, nur AVG.


Zuguter Letzt: Zeigt ein Linux nach über einem Jahr auch diese Windows-Eigenschaft des Ausbremsens? Falls ja, muß auch hierbei eine Neuinstallation aushelfen oder funktioniert die Pflege viel einfacher?
 
Also als 1. würde ich die Firmware der SSD Updaten.
Ist nen selbstläufer mit dem Crucial Flash Tool für Windows 7.

...Du hast eine legale Windows Version verwendest aber trotzdem ne illegale....muss ich nicht verstehen oder?

Also ich hab Windows 7 Installation die laufen seit 3 Jahren einwandfrei.
Meine 4 Jahre Alte Installation zeigt hingegen lagsam hier und da kleine Problemchen, aber alles im Rahmen, kommt eben vor wenn man Sie aktiv für Testzwecke nutzt und hin und her installiert.

Das schlimmste was man machen kann ich Windows irgendwie (Autostart mit Bedacht aufräumen ausgenommen und Temp. Dateien löschen ausgenommen) optimieren zu wollen. Das macht meist mehr Probleme als alles Andere.

Zu Linux:
Mit Haken ist da kaum was. Um bei Linux was zu erreichen bedarf ist der Komandozeile oder Konfigurationdateien.
Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig). Solange kann eine Installation schon halten, wenn man Sie nicht kaputtgebastelt hat.
 
Zuguter Letzt: Zeigt ein Linux nach über einem Jahr auch diese Windows-Eigenschaft des Ausbremsens? Falls ja, muß auch hierbei eine Neuinstallation aushelfen oder funktioniert die Pflege viel einfacher?

Wenn jemand fragt, ob Linux eine bessere "Leistung" hat, werden typischerweise viele Sachen durcheinander geschmissen. Aber der von dir angesprochene Punkt ist tatsächlich einer der Punkte, wo Linux punkten kann (das ist doch mal ein Satz, oder? :D). Eine Verlangsamung nach einigen Jahren Benutzung konnte ich bisher nicht feststellen.

Was Treiber unter Linux angeht, zu 99% funktioniert alles ohne weiteres Zutun (bei proprietären Treibern muss man höchstens an einer geeigneten Stelle ein Häckchen setzen, damit der Treiber installiert und aktiviert wird). Falls man viel Pech hat, erwischt man ein Stück Hardware, für das es gar keinen Treiber gibt (weil der Hersteller sich nicht darum gekümmert hat und niemand aus der Community einen geschrieben hat). In so einem Fall müsste man Treiber schreiben können, um seine Hardware zum Laufen zu bekommen. Aber wie geschrieben, das passiert extrem selten. Was hingegen öfter passiert, ist dass Treiber nicht so gut sind wie unter Windows, das bezieht sich vor allem auf Grafikkarten-Treiber.

Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig). Solange kann eine Installation schon halten, wenn man Sie nicht kaputtgebastelt hat.

Außer man verwendet eine Rolling Release Distri, so wie das von mit verwendete Arch Linux / Manjaro.
 
Linux müllt nicht zu, da wird auch nicht alles in den Systemordner und in die System Registry geklatscht, sondern separat in Ordnern gehalten. Bei Windows landen Sachen in system32, irgendwo im User Ordner, der Rest in der Registry und manches in config files. Da blickt doch keine Sau mehr durch.

Im Gegensatz zu Windws hat Linux eine durchdachte Struktur.
Für Office ist Linux eh besser wegen den Workspaces. Man hat mehrere Desktops zwischen denen man wechseln kann. Statt Fenster rumzuschieben wechselt man einfach kurz den Desktop.

Ich empfehle Mint 17 Cinnamon - beste Desktop Erlebnis aller Linux Distros und Windows auch nicht unähnlich.
Was Treiber angeht, mittlerweile geht es. Ausnahme ist neue AMD Hardware. Die brauchen gute 6-12 Monate bis da was supportet wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bleib einfach bei deinem Windows. Du hast keinen einzigen Grund angegeben, der für Linux spricht.

BTW:
Auch Windows müllt sich heutzutage nicht mehr auf eine Weise selbst zu, dass es lahm oder gar unbenutzbar wird - auch nicht nach jahrelangem, täglichen Betrieb. Dein Problem scheint vorm Rechner zu sitzen. Beschäftige dich bischen mit deinem OS statt dir ohne treffenden Grund ein anderes zu suchen.
 
R3sist_the_NW0 schrieb:
Meine Grundsatzfrage:
Ist das Treiberproblem noch immer so verheerend wie manche meinen?

Bei deiner Hardware: Nein. Läuft alles ootb ohne dass du auch nur einen Finger rühren musst. Zumindest alles außer dem WLAN Kram, davon habe ich keinerlei Ahnung. Radeon 6000er sind die leistungsstärksten Grafikkarten überhaupt mit dem OSS Treiber.

R3sist_the_NW0 schrieb:
Hat Linux dasselbe Phänomen des "Zugemüllt-sein und somit langsam-werden" nach einigen Jahren des regelmäßigen Betriebs?

Nein.

Interessant ist für dich eher, ob deine Programme unter Linux überhaupt laufen. Für Videobearbeitung soll Blender am besten sein, Musikbearbeitung ist Audacity, Grafikbearbeitung geht perfekt mit Gimp, bester Videoplayer ist mpv.

Dual Boot mit Windows kann manchmal etwas nervig einzurichten sein für Anfänger, das dürfte die größte Hürde sein. Das schöne an Linux ansonsten ist, dass du einfach keinerlei Arbeit hast. Alle Software wird für dich aktuell gehalten, das bietet dir kein Windows. Linux ist kein „BastelOS“. Im Gegenteil, es ist ein wundeschönes idiotensicheres System für Leute, die sich null mit ihrer Hardware beschäftigen wollen. Problematisch ist es nur für die Leute, die glauben, dass sie Ahnung haben, aber eigentlich genauso schlimm sind wie die Sekretärin, die das Internet herunterfährt, wenn sie IE schließt. Also 90% der Leute in Foren. ;) Daher kommen auch die ganzen negativen Stimmen. :D
 
derlorenz schrieb:
Treiberprobleme wie vor Jahren gibt es im Prinzip nicht mehr. Und "zu müllen + langsamer werden" kann man bei jedem OS hinbekommen, sollte man es nicht ein wenig "pflegen".

Wenn du bei deinem 1 Jahr alten Win7 schon so Performanceeinbußen verspürst solltest du erst mal schauen, ob du nicht eventuell Sachen installiert hast die dein System ausbremsen oder gar ein HW-Problem besteht.

Grafik,Videobearbeitung ist dann auch so eine Sache. Räum dein System auf und halte es "sauber". Dann solltest du auch weiterhin damit Spaß haben.


Die einzigen Sachen die mir aufgefallen sind: Skype + AVG

Die Windows-Partition ist eine eigene SSD, gespeicherte Dateien (jeglicher Art) befinden sich auf anderen Festplatten.

Mein Windows betreibe ich grundlegend mit derselben Software, welche ab und an per Update auf dem Laufenden gehalten werden.
Also kein Test-System wo ich Programme ausprobiere etc...


Ob ich nun legale oder illegale Windows-Versionen verwende auf unterschiedlichen Rechnern ist doch egal...
Jetzt werde ich halt doch die legale Windows-Version von meinem Leistungsschwachen Notebook schmeißen, denn hinnehmbar ist dieser Zustand dort auf alle Fälle nicht mehr. (Windows 7 ist meiner Meinung nach kein Betriebssystem für Netbook-CPUs, denn genau so einer steckt in meinem Notebook)
Auf dem Hauptrechner kann ich die leichten Einbußen aber verkraften.

Tune-Up- Utilities habe ich bisher auch nie verwendet, gerade diese haben mir bei den älteren Versionen das System zerschossen.


Ich werds so machen:
Auf dem schwachen Notebook werde ich mal, wahrscheinlich das von black90 empfohlene Linux, testen.
Mein System belasse ich halt noch weiterhin wie es ist, versehe es auch mit den SSD-Updates (wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann, daß dies so viel Besserung bringt, außerdem werden ja meine beiden SSDs im Nachhinein nur als Datei-Speicher dienen, die neue SSD hingegen wird das Windows-Image erhalten.

Da meine Hardware ja eh schon zum alten Eisen gehört, kann ich hoffen, daß Treiberprobleme gering ausfallen, aber damit werde ich mich halt doch beschäftigen müßen, wenn ich mal mehr Zeit habe.

Ich danke für Kommentare.
 
Nero FX schrieb:
Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig). Solange kann eine Installation schon halten, wenn man Sie nicht kaputtgebastelt hat.

Mein RR Arch läuft schon länger als das, Ubuntu kannst du updaten und in jedem Fall kannst du einfach deinen /home Ordner mitnehmen. Da ist das neu installieren nur halb so viel Aufwand, wenn alle deine Einstellungen gleich schon wieder da sind. ;)
 
Wenn man sich für die richtige Distribution entscheidet, muss man Linux nie neu installieren.

Sollte eine neue Version erscheinen, macht man einfach ein Update und fertig ist die Kiste.

Ich finde auch, dass sich ein Linux deutlich einfacher warten lässt, als diese ganzen verkrüppelten Windows-Versionen mit ihren 1000 Konfigurations-Dingern (Registry, Dateien tief ins System eingebettet, Autostart, Tasks etc.).

Ob du Software für deine Anforderungen findest, musst du testen, aber Hardware sollte kein Problem mehr sein.
 
Nero FX schrieb:
Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig). Solange kann eine Installation schon halten, wenn man Sie nicht kaputtgebastelt hat.

Jetzt geht es wieder los mit halbwissen... Das ist vielleicht bei Mint so, aber Ubuntu und dessen Derivate hat verlässliche Upgradepfade. Mein Vater hat seit 5 Jahren Kubuntu, bei mir werkelt seit fast 3,5 Jahren Arch ohne Neuinstallation. Suse lässt soweit ich weiß auch leicht Upgrades machen.
 
R3sist_the_NW0 schrieb:
Zuguter Letzt: Zeigt ein Linux nach über einem Jahr auch diese Windows-Eigenschaft des Ausbremsens? Falls ja, muß auch hierbei eine Neuinstallation aushelfen oder funktioniert die Pflege viel einfacher?
Mein (gut gepflegtes) Ubuntu läuft seit drei Jahren wie am ersten Tag; davor war ich ein paar Jahre mit OpenSUSE unterwegs. Pflege und Handling sind im Vergleich zu Windows ein Traum -- wenn man weiß, wie es geht!

Und hier ist der Knackpunkt. Die meisten Leute (vor allem die sogenannten Windows-"Poweruser") vergessen gerne, dass sie sich schon seit Jahren mit Windows beschäftigen und -- bewusst oder unbewusst -- hunderte Stunden Lernzeit darauf verwendet haben. Linux ist nun einmal ein ganz anderes System, und wer erwartet, mal eben an zwei Abenden problemlos damit zurechtzukommen, wird todsicher enttäuscht werden. (Um bei dem von dir bemühten Fahrzeug-Vergleich zu bleiben: Nur weil man seit zehn Jahren unfallfrei Auto fährt, sollte man nicht davon ausgehen, sich zum ersten Mal auf ein Motorrad setzen und unbeschadet durch den Kölner Stadtverkehr brausen zu können.)

Wenn man bei Linux neu einsteigt, muss man sich darauf einstellen, viel lesen (ist alles hervorragend dokumentiert!) und viel ausprobieren zu müssen. Ansonsten lässt man besser die Finger davon.

R3sist_the_NW0 schrieb:
Ob ich nun legale oder illegale Windows-Versionen verwende auf unterschiedlichen Rechnern ist doch egal...
Nein, das ist überhaupt nicht egal, weil es illegal ist!

Gruß Jens
 
Nero FX schrieb:
Zu Linux:
Mit Haken ist da kaum was. Um bei Linux was zu erreichen bedarf ist der Komandozeile oder Konfigurationdateien.
Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig). Solange kann eine Installation schon halten, wenn man Sie nicht kaputtgebastelt hat.

sag mal kennst du nicht den spruch "wenn man keine ahnung hat, sollte man einfach die fresse halten"?

on topic:

hau dir ubuntu 14.04 LTS (wenns vom aussehen windows ähnlich sein soll, dann linux mint cinnamon) auf nem usb-stick und schaus dir aus der nähe an. wenns gefällt installier das neben windows, läuft problemlos. und wie ich so immer sage, nich so viel fragen, weil du siehst ja selbst was einige linux-ultra-pros hier mal wieder antworten. lesen und google fragen ;) linux ist einfacher als vllt sein ruf nur umdenken, dass musst du dann alleine, denn linux is keen windows ;) es ist einfach besser

einmal installiert läuft das nach 10 jahren genauso wie am ersten tag ;)

alle software die du brauchst gibts im software-center, ok außer jdownloader... den per ppa einfügen und auch das geht problemlos.

den sprung vom nokia 3110 aufs touch-screen-smartphone haben ja auch alle geschafft und keiner hat gemeckert - igitt was is das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nero FX schrieb:
Zu Linux:
Mit Haken ist da kaum was. Um bei Linux was zu erreichen bedarf ist der Komandozeile oder Konfigurationdateien.
Bei Arch vielleicht. Debian-Ableger laufen direkt nach der (sehr einfachen) Installation stabil und schnell. Mit ein paar Config-Tweaks kann man manche Dienste noch verbessern, aber man muss da gar nichts mit Kommandozeile machen.
Tatsächlich bietet spätestens Ubuntu für fast jeden Mist ein grafisches Konfigurationsprogramm, sogar für GRUB2.

Bei Linux musst du irgendwann neu installieren damit du noch Updates bekommst (bei LTS Version ca 2-3 Jahre, aber im Endeffekt Editionsabhängig).
Auch Quatsch.
Ne Rolling Release hält, bis man sie kaputt spielt oder die Platte n Max macht. Andere Distributionen (Mint ausgenommen, das wurde von nem Idioten konzipiert) lassen sich nahtlos aktualisieren.

Ich hab dieselbe Ubuntu-Installation von Mitte 2008 bis 2012 durchgeschleppt und halbjährlich einfach ein Update auf die neueste Version durchgeführt. Dann war (wegen Plattenwechsel) mal ne Neuinstallation fällig, jetzt hab ich eben schon wieder 2 Jahre jeweils halbjährlich n großes Update laufen lassen und gut. Die /home - Partition stammt noch von 2008, inklusive der meisten Konfigurationen.
 
@R3sist_the_NW0

Wenn dein Notebook relativ schwach ist dann würde ich statt Linux Mint 17 Cinammon eher Linux Mint 17 Mate, Xubuntu 14.04 oder Lubuntu 14.04 empfehlen. Die sollten recht performant laufen.

Ich denke wenn du es erstmal auf deinem Laptop hast und dich mit dem System vertraut gemacht hast wirst du die Vorzüge im nachhinein nicht mehr missen wollen (zentrale Updates, 1 Klick Installer,...) ^^
 
Zehkul schrieb:
Mein RR Arch läuft schon länger als das, Ubuntu kannst du updaten und in jedem Fall kannst du einfach deinen /home Ordner mitnehmen. Da ist das neu installieren nur halb so viel Aufwand, wenn alle deine Einstellungen gleich schon wieder da sind. ;)
Wollte ich auch sagen. Meine Arch Linux-Installation ist sogar schon auf zwei Rechner umgezogen ohne Neuinstallation :D
 
Und hallo nochmals...

Seit gestern abend habe ich mit Virtualbox mal kurz das Mint Cinnamon sowie Ubuntu ausprobiert...

Rein vom Desktop und von der Menüanordnung scheint mir vieles etwas einfacher.
Da ich noch etliche andere Distributionen gefunden habe, glaube ich werde ich wohl bei den meistbekannten Distris bleiben und irgendwie schein Ubuntu doch ne riesige, auch deutschsprachige, Community anzubieten.

Sympatisch das ganze, hätte mir das gar nicht gedacht!

Man liest sich!
 
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