Sollte man überhaupt noch Services im Internet verfügbar machen? - KI Security Wahnsinn

@BuzzComp

mir war schon klar, das dir meine Antwort nicht gefällt - die Wahrheit ist halt meisst schwer zu ertragen ^^

ich habe in meinem Post auch nur lediglich meine Meinung kund getan...

dafür das du anscheinend recht wenig Ahnung hast - ja dafür hast du diesbzl schon ziemlich viel Meinung!

des weiteren habe ich nirgends auch nur ein Wort von IT-Experte geschrieben - lediglich ein 'gewisses Maß an IT Verständnis' eingefordert

aber gut, mach du mal - ich bin raus aus dieser sinnlosen Diskussion
 
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VDC schrieb:
Schon klar, aber ob man jetzt 2h mit der KI chattet oder 3 Nachrichten in einem Forum für die Einrichtung eines Toolkits braucht ist egal. Es heißt nicht Skriptkiddies, weil da der Anspruch so hoch ist.
Nein, eben nicht. Wenn ich mich nicht gut mit Technik auskenne, dann kann ich nicht mal eben ein Toolkit nach "3 Nachrichten in einem Forum" bedienen. Das ist vielleicht der Fall, wenn ich mich bereits gut mit Technik auskenne oder das Tool ein perfektes UI hat, was bei professionellen Tools dieser Kategorie eher selten sind. Und wenn ich dann Ahnung habe, dann habe ich es nun geschafft ein Tool grundlegend zu verstehen. Aber mir fehlen weiterhin Tipps und Tricks, um alles optimal durchzuführen. Während der Einrichtung und Einarbeitung dieses einen Tools hat die KI schon 3x den Server mit 10 Tools analyisiert und attackiert.

Verstehe nicht, wieso man das leugnet. Oder seid ihr alle hochbegabt und führt genauso schnell Befehle aus wie eine KI? Und prägt euch auch alle so schnell alles ein? Aber selbst wenn: Es gibt genug Personen die nicht hochbegabt sind und nun durch KI eben auch solche Angriffe durchführen können. Nicht nur Script Kiddies die sich schon etwas mit Technik auskennen.

Und ich finde es zwar nett, dass ihr mich als eine sehr besondere Person anseht, aber ich kann euch versichern, dass ich nicht die einzige Person bin, welche damals Schwierigkeiten hatte gewisse Tools zu bedienen. Denn bei den Tools gibt es nicht einfach nur 3 Befehle. Und nun konnte ich in den letzten Monate sehr viele Sicherheitsanalysen durchführen und Server angreifen, ohne mich erstmal wieder in das Thema einzulesen. Einfach mal so nebenbei, während ich noch einen Film schaue.

Und das ging eben nicht schon vor Jahren. Wie auch das Programmieren an sich. Ein Freund von mir entwickelt nun auch viel über seinem eigenen Level hinweg und ich stelle mal eben eine ganze App auf die Beine, obwohl ich gar nicht programmieren kann. Da ich aber ein gutes technisches Wissen habe, weiß ich genau, welche Schalter ich drücken muss. Ob ich nun mal eben eine App entwickel oder einen Server angreife - macht keinen Unterschied. Wobei... eigtl. könnte ich mir auch mal eben 3 Seiten im React Native Forum durchlesen, anstatt 2 Stunden mit der KI zu chatten, oder?
LuxSkywalker schrieb:
ich habe in meinem Post auch nur lediglich meine Meinung kund getan...
Du hast das typische "DANN MACH ES HALT NICHT" vertreten, welches oft in Technik Foren gepredigt wird. Dabei ist das viel zu einfach gedacht und dadurch würde die Selfhosting Szene auch sehr schnell deutlich kleiner werden, was dem Internet sehr schaden würde. Gerade in der heutigen Zeit mit Google, Amazon und Co. Also bitte denke mal ein Stück weiter, anstatt sich an diesem typischen Verhalten festzuhalten. Denn damit hilfst du niemanden und schreckst Neulinge auch ab.
LuxSkywalker schrieb:
des weiteren habe ich nirgends auch nur ein Wort von IT-Experte geschrieben - lediglich ein 'gewisses Maß an IT Verständnis' eingefordert
Du hast genau den Satz von mit mit dem "IT-Experten" zitiert. Daher dachte ich, dass das "Verständnis" für dich in die Experten Richtung geht. Aber was ist denn für dich ein "gewisses Maß"? Ich habe hier nun die These aufgestellt, dass doch bald gar nichts mehr sicher ist, da Software immer Lücken hat. Wenn ich mich nun aber mit Nextcloud auskenne und nicht so gut mit dem Webserver und vielen anderen Abhängigkeiten - was dann? Also muss ich dann doch ein Experte sein der sich mit allen Abhängigkeiten auskennt? Wer kann das denn von sich behaupten? Und wenn ich aber einen Webserver in das Internet stelle und mich nur grundlegend auskenne, was ist dann, wenn etwas angegriffen wird, was über dieses "Grundlegend" hinausgeht?

Das wären wohl eher Fragen für die rechtliche Haftung, ob man fahrlässig gehandelt hat. Aber nicht für das hosten eigener Daten. Also... bitte nicht einfach sagen, dass man dann nichts ins Internet stellen sollte. Denn so einfach ist das Thema nicht und es gibt nicht nur Schwarz und Weiß.

Aber wie gesagt: Ich gehe mit dir mit, dass niemand etwas in das Internet stellen sollte, wenn diese Person z.B. nicht weiß was Ports sind. Diese grundlegenden technsichen Themen sollte man schon drauf haben. Was die Software aber angeht... die sind heutzutage viel zu aufgebläht als das man mal so eben behaupten kann, dass man alles ganz gut verstanden hat - inklusive aller Abhängigkeiten.
 
BuzzComp schrieb:
Aber was ist denn für dich ein "gewisses Maß"?
Ergänzend dazu:
So Wissensaufbau und wie man selbst darauf guckt, hat ja in der Regel einen bestimmten Ablauf.

Als Anfänger guckt man da noch eher ehrfürchtig drauf und hält alles für "Raketentechnologie". Man liest sich ein, macht Erfahrungen und sammelt so Know-How auf und fühlt sich dann auch immer sicherer. Man läuft dann langsam da rein, das man sich überschätzt weil man denkt, man habe das Thema durchblickt.

Hat man aber eigentlich nicht. Man hat gerade mal gefährliches Halbwissen. :-)

Das merkt man aber erst später, wenn man weiter in dem Gebiet macht und dann irgendwann versteht, das die ganzen Dinge doch sehr viel komplexer sind, als man es sich hätte auch nur vorstellen können. Die Selbstüberschätzung weicht dann einem spürbaren Respekt. Möglicherweise fühlt man sich hier und da auch wieder wie der Anfänger. :-)

Was ich sagen will: Das mit dem "gewissen Maß" ist durchaus problematisch. Nämlich wenn man in der Halbwissensphase ist, aber sich für den krassesten Hacker weit und breit fühlt. :-)

BuzzComp schrieb:
Was die Software aber angeht... die sind heutzutage viel zu aufgebläht als das man mal so eben behaupten kann, dass man alles ganz gut verstanden hat - inklusive aller Abhängigkeiten.
Das stimmt absolut. Insbesondere, wenn einem dann noch auf der anderen Seite eine gewisse Einfachheit vorgegaukelt wird.
Und ja. Um einen Server betreiben zu können braucht man zwar ein gewisses Know-How. Aber so schwer ist es letztlich dann doch nicht. Und wenn dann die Leute hier damit prahlen, das die dann irgendwie auf ihren NAS zig Docker-Container am laufen haben (die sie aber auch nur irgendwo fertig runtergeladen haben), dann sind das genau die Leute die immer sagen: "Mit etwas Know How ist alles kein Problem". Aber verstanden haben die vermutlich nicht mal ein Bruchteil.

Meistens geht das dann aber trotzdem gut. Weil erstens sind die Defaults inzwischen einigermaßen brauchbar und die Tools die es gibt, sorgen eher noch als früher für eine halbwegs sichere Konfiguration.
Und zweitens ist das Interesse an so einem kleinen. privaten Server eher überschaubar. Da gibts i.d.R. für einen Angreifer nicht viel zu holen.

Allerdings könnte sich das "dank" KI ändern. Weil das senkt den Aufwand in Server einzubrechen, senkt den Aufwand zu gucken, ob da was Verwertbares drauf ist und auch die Verwertung selbst kann man zumindest teilautomatisieren. Das könnte dann auch solche Server interessant machen.
 
Hier mal ein gutes YouTube Video und ein Artikel über die aktuelle Lage. Ich wollte jetzt nicht direkt Mythos ansprechen, aber das ist aktuell nun mal im Trend. Was mit den aktuellen Modellen möglich ist, finde ich auch bereits schwierig. Aber natürlich noch nicht so schlimm, dass man nun alles nach außen hin dicht machen sollte.

YouTube:
Artikel: https://www.heise.de/hintergrund/An...d-was-jetzt-wirklich-zu-tun-ist-11260797.html

Umso interessanter finde ich, dass hier weiterhin Personen schreiben, dass doch alles wie vor 20 Jahren sei und sich gar nichts geändert hat. Entweder hat sich speziell bei den Nutzern seit 20 Jahren nichts geändert und Sie haben das Thema KI einfach verpasst oder die befinden sich auf dem hohen Ross und nehmen von sich selber an, dass Sie genauso stark sind wie die KIs. Wie gesagt, ich lese dann mal 3 Posts in einem Forum, um mich mal eben in ein Security Tool einzuarbeiten, um mit den KIs mitzuhalten - nicht.

Resultiert diese Haltung vielleicht aus einem generellen Hass gegen KI? Versteht mich nicht falsch: Ich will die KI hier nicht loben und verteidigen. Es ist aber nun mal Realität. Ich selber finde das KI Thema auch nicht wirklich toll - im Gegenteil. Teilweise wäre es mir lieber, wenn wir diesen KI Kram nicht hätten.
 
BuzzComp schrieb:
Resultiert diese Haltung vielleicht aus einem generellen Hass gegen KI?
Sagen wir mal so:
Ich könnte mir vorstellen, das sich Viele von KI bedroht fühlen. Weil besonders der IT-Bereich war ja immer einer, der nicht so direkt und doll von Automatisierung betroffen war. Und auch gerade wo es in den Bereich Know-How ging, wo insbesondere IT-Leute durchaus hoch angesehen waren, weil das eben die Nerds waren die diesen krassen Scheiß bauen konnten.
KI kratzt deutlich daran, weil jetzt auch "normale" Leute Dinge tun können, die vormals den Computer-Nerds vorbehalten waren. Und das kratzt natürlich auch am Ego. :-)

Wobei es natürlich auch viel valide Kritik an den KI-Tools gibt. Und es natürlich auch vernünftig ist, eine gesunde Skepsis an den Tag zu legen.
 
Tja da bleibt dir nicht viel als Enterprise Schutz. Der muss ja auch nicht unbedingt kosten, ist aber mit viel Arbeit verbunden. Das ganze fängt dann schon beim Router an: OPNsense, ZeroTier, DMS, Dienste unter Custom Ports, etc
 
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