Spannungswerte falsch - Reklamationsgrund?

Haumdaucher

Cadet 4th Year
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Hallo Community,

ich habe bei meinem Eigenbau-PC gleich mehrere Probleme und hoffe, dass mir jemand weiter helfen kann.:evillol:
Mein PC besteht aus folgenden Komponenten:

http://www.antec.com/Believe_it/product1.php?id=NjU=

http://www.hoh.de/Hardware/Arbeitsspeicher/Desktop/DDR3/DDR3-1333/Hersteller/GSkill-4GB-KIT-RipJaws-PC3-10667-DDR3-1333-CL7-RH_i7832_102645.htm

http://www.hoh.de/Hardware/Mainboards/Intel/Sockel-1156/Gigabyte/Gigabyte-GA-P55M-UD2-P55-Sockel-1156_i8855_102821.htm

http://www.hoh.de/Hardware/CPU-/-Prozessor/Intel/Sockel-1156/Intel-Core-i5-750-4x267GHz-So1156-BOX_i8895_102426.htm

http://www.hoh.de/Hardware/Grafik-/Video-/TV-Karten/NVIDIA/PCIe/GTX-275/Zotac-GTX-275-896MB-GDDR3-PCIe-inkl-Racedriver-Grid_i8114_90636.htm

Zum ersten gibt das MB im Bios/Everest falsche(?) Spannungswerte und möglicherweise auch falsche Temperaturwerte aus. Ich betreibe kein OC und das Board ist erst wenige Wochen alt. Mittlerweile habe ich 2 neue Markennetzeile probiert ( Be Quiet & Antec Earthwatts) und jedes mal liegen die Spannungen laut MB unterhalb der ATX-Toleranzen.
Konkret heißt das: 10,6V statt 12; 2,96V statt 3 etc .... Letztendlich habe ich mich schlaugemacht, wie man die Spannungen am Netzteil mit dem Multimeter misst und es fehlt sich rein gar nichts.
Frage: Ist das ein Reklamtionsgrund bzw greift die gesetzliche Gewährleistung?

Zum zweiten bekommen meine Arbeitsspeicher laut Bios nur 1,184V anstatt den benötigten 1,5V. Leider habe ich keine Ahnung ob das stimmt, weil's für mich nicht messbar ist. Durch diese Unterspannung werden die Arbeitspeicher komischer Weise als CL9 und nicht CL7 eingestuft :freak:
Macht eine mögliche Unterspannung meine Arbeitsspeicher kaputt?
Und was sagt die CPU dazu? Irgendwo habe ich aufgeschnappt, das i5 & i7 einen internen Speichercontroller haben, der von niedrigen Latenzen profitiert.

Zu guter Letzt geben das Win7 Diagnosetool für Arbeitspeicher & Memtest86+ 4.00 haufenweise Fehlermeldungen aus bzw das Win7 Diagnosetool bleibt einfach bei 21% hängen :pcangry: . Wie aussagekräftig sind diese Tests? Beim normalen arbeiten merke ich davon nämlich nichts ...

Ich hoffe irgendjemand blickt einigermaßen durch :D
Grüße
 
Ja du mußt einfach manuell im BIOS die Betriebsspannung der Arbeitsspeicher richtig einstellen.

DRAM Voltage heißt das , ich suche es auch nochmal im Handbuch vom Mainboard , du vllt auch !?

Also im BIOS:

MB Intelligent Tweaker(M.I.T.)

Advanced Voltage Settings

DRAM Voltage

DOrt einstellen 1.5 Volt, und beim Beenden speichern.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Unter "Advanced Voltage Settings" hat sich "DRAM Voltage" automatisch auf 1,5V gestellt.
Bei "PC Health Status" steht für "DDR15V" aber nach wie vor 1,17V drinnen.

hab mal manuell eingstellt, doch nach dem Reboot komme ich zu dem selben Ergebnis :-/.

Edit: Das Bios ist übrigens up2date, daran kanns als auch nicht liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du wirklich 1.17 Volt anliegen haben solltest, könntest du diese nicht einmal mit dem Pc messen, geschweige denn überhaupt Booten. Die Spannung wäre viiiel zu niedrig und der Ram würde gar nichts machen.

Es muss sich also um einen Auslesefehler handeln. Probier testweise mal andere Programme aus um die Spannungen auszulesen. Das Programm Speedfan bspw. kann Spannungen auslesen oder HWmonitor.
 
Speedfan hatte ich schonmal, das liest nur wirre Werte aus!
Z.B. -3,23V auf der -12V Schiene Oo.
Vielleicht liegt's daran, dass Speedfan noch ein 32 Bit Programm ist.
HWmonitor zeigt in etwas die selben Werte wie Everest Ultimate, dh. 1,15V ...

Irgendwas muss schon faul sein, sonst würde Memtest86+ keine Fehler melden.
 
10,6 Volt auf der 12 V Schiene ist außerhalb der 10 % tigen Toleranz(den die 12 V Schiene maximal haben darf) und somit ein Umtauschgrund...

Bei mir lass ich beim Crysis Zocken immer Everest mit loggen und die 12 V Schiene geht nicht tiefer als +12,22 V.

Ich denke auch das da irgendwas mit der Stromversorgung nicht stimmt.Kann aber auch am Board liegen(da du ja schon 2 Markennetzteile getestet hast),vielleicht spinnt das irgendwie rum und hat einen Defekt.



MfG Blueeye_x
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die ausgelesenen Werte so stark von ihrem Sollwert abweichen kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Auslesefehler handelt, da mit solch großen Abweichungen ein stabiler Betrieb gar nicht erst möglich wäre. Die Ursache für die Auslesefehler sollte sein, dass die einzelnen Spannungsmessgeräte unterschiedlicher Mainboards nicht normiert sind und jedes Tool raten muss, welcher Wert was ist. Auch kann ich mich übrigens so noch grob dran erinnern, dass ich bei Speedfan bei dem UD3 P55 Mainboard von Gigabyte, welches der große Bruder von deinem Mainboard ist, bei Speedfan ähnlich seltsame Werte für die -12 V Schiene gesehen habe.

Weshalb sollte ausserdem eine niedrige vom Mainboard gemessene Spannung auf der 12 V Schiene ein Reklamationsgrund für ein Mainboard sein? Die Spannungsmessgeräte von Mainboards für die Netzteilstromversorgung sind nie sonderlich genau ,da deren Messfehler in keiner Weise den stabilen Betrieb deines PCs verhindern. Eventuell wäre es ein Reklamationsgrund wenn eine genaue Spannungsmessung für den PC-Betrieb notwendig wäre oder dir der Hersteller eine Genauigkeit dieser Messgeräte garantiert hat. Beides ist jedoch offensichtlich nicht der Fall.


Die gemessenen 1.184 V sehen mir verdammt nach der CPU Spannung aus, welche bei dem Gigabytebios direkt über der RAM Spannung stehen sollte, da die CPU Spannung bei meinen Mainboard im Bios ebenfalls 1.184 V beträgt.
Kann es also zufällig sein, dass du aus Versehen die falsche Spannung ausgelesen hast? Denn wenn man nicht aufpasst, rutscht man beim Auslesen schnell in die falsche Zeile; das Ganze kenn ich nur zu gut von diversen Praktika :).


Wegen den hochentwickelten CPU Caches der Core i7 bzw Core i5 Serie haben die Latenzen das RAMs sowie der RAM-Takt kaum Einfluss auf die CPU Leistung; je nach verwendeten Benchmarks und Speichereinstellungen schwankt die Performance nur um einen bis zwei Prozentpunkte.

Die Ursache bei den RAM Fehlern selbst würde ich woanders suchen.
Ersteinmal würde ich hier den Takt und Latenzen prüfen bzw. auf den vom Hersteller festgelegten Wert stellen.
Wenn das nichts geholfen hat sollte man beim nächsten Schritt jeweils einen der beiden Riegel ausbauen und nocheinmal auf Stabilität testen. Hierdurch kann man recht einfach herausfinden ob einer der beiden Riegel einen Defekt hat oder ob es doch an etwas anderem liegt, da ein defekt beider Riegel unwahrscheinlich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bluescreen nach dem Standby

Hallo FlauschigesPony,

Mittlerweile habe ich sogar im Handbuch von Gigabyte gelesen, dass diese Spannungswerte nicht genau stimmen müssen. Wenn mit 1,184V gar nichts ginge kann es sich wohl nur um einen Messfehler handeln. Die Werte habe ich allerdings richtig ausgelesen, denn mein Vcore beträgt laut Everest 0,5-0,75V, was vermutlich mit dem sog. "Stepping" zusammenhängt oder wiederum vollkommen falsch gemessen ist ....

Bei den RAMs habe ich bisher nicht speziell auf den Takt geachtet, dachte der stellt sich selbst richtig ein. Die Latenzen stimmen nicht, denn die Riegel sollten CL7 und nicht CL9 sein, doch wie kann man das Umstellen?!:watt: Werd nachher selbst nochmal im Handbuch nachschlagen.
Board und RAMs passen jedenfalls laut der Gigabyte's Webseite zusammen.
Auf die Idee die Riegel abwechseldn zu testen hätt ich selbst auch kommen müssen :D


Inzwischen ist mir noch aufgefallen, dass ich nach dem Hochfahren aus dem Standby (Win7-->"Energie Sparen") gelegentlich einen Bluescreen mit sofortigem Reboot krieg.
Der Screen ist leider zu schnell weg um ihn durchzulesen .... :grr:
Auszug aus der Ereignisanzeige:
Ebene: kritisch
Quelle: kernel-Power
Aufgabenkategorie: (63)
"Das System wurde neu gestartet, ohne dass es zuvor ordnungsgemäß heruntergefahren wurde. Dieser Fehler kann auftreten, wenn das System nicht mehr reagiert hat oder abgestürzt ist oder die Stromzufuhr unerwartet unterbrochen wurde."

etc ....

Kann man diesen Fehler eher aufs Board oder auf die RAMs zurückführen?!

Greetings
 
Die Abstürze beim Energiesparen können mit den bereits beobachteten Speicherfehlern, deren Ursache noch ungewiss ist, zusammenhängen, da Windows 7 beim Energiesparen ein Abbild des Rams auf die Festplatte schreibt.


Die Spannung welche du in Everest ausliest, ist nicht die selbe Spannung welche im Bios an der CPU anliegt, da dort diverse spannungssekende Energiespartechniken noch nicht aktiv sind. Schau am besten nocheinmal im Bios nach :)

Wenn du das selbe Bios wie ich hast, sollten die Einstellungsmöglichkeiten für die Latenzen unter Advanced Memory Options -> Channel A bzw B Timing Settings stehen.
 
Hallo,

eben ist mir im Bios aufgefallen, dass der Energiesparmodus S3 "Suspend to ram" ist. Also wird's wohl mit dem Arbeitsspeicher zusammenhängen. Memory Frequency ist auf 1333 Mhz
und somit korrekt.

Ich war fest davon überzeugt, dass Everest die Spannungswerte aus dem Bios ausliest, weil die immer nahezu gleich waren :)
Das Bios ist von Gigabyte bzw. Award Software International ver. F5
Board siehe ersten Beitrag.

Ich mach mich jetzt auf die Suche nach den Einstellungsmöglichkeiten für Latenzen:king:
Ergänzung ()

Ich glaub mein Schwein pfeifft :D

Nur wegen dieser Einstellung hat die ganze Kiste nicht richtig funktioniert.
Hab die Timings auf 7-7-7-21 eingstellt und nun läuft alles.
Memtest86+ erkennt die Arbeitsspeicher nun sogar mit Namen und bringt in keinem Test mehr Fehler, mir kommt sogar vor der PC startet schneller:freak:.
Vielen Dank an alle, mein besonderer Dank geht ans Pony:daumen::schluck:
Ich geh mal davon aus, dass die Sache mit dem Standby jetzt auch funktioniert ;)

greetz
 
*Leicheausgrab*
OK, ich hab mich damals etwas zu früh gefreut, denn jetzt häufen sich die Fehler.
Auf den Standby habe ich damals verzichtet, bzw im Bios von S3 auf S1 und da ich während dem Arbeiten keinerlei Stabilitätsprobleme hatte, hab ich mich nicht mehr dafür interessiert.:mussweg:
Nun würde ich persönlich das Board + Arbeitsspeicher einschicken, aber vielleicht
hat jemand von euch noch eine Idee. Hier meine Ergebnisse:


Mittlerweile weist Windowsspeicherdiagnose (erweitert) nach ein paar % sofort auf einen Hardwarefehler hin, sagt aber nicht genau was. Mit der angelegten Datei "Memdiag.bin" kann ich nichts anfangen.
Memtest86+ 4.00 kann ich stundenlang laufen lassen und es findet keinen Fehler O_o.Trozdem gibt's gehäuft BSODs wegen "Kernel_Data_Inpage_Error", "Critical_Object_Termination" und am häufigsten "Memory_Management", wobei laut dem Programm Bluescreenview
notoskrnl.exe und fltmgr.sys abkacken.
Das Programm SIW (siehe Link für Screenshot) behauptet meine RiegeL heißen "F3-10666CL7-2GBRH", auf der Verpackung steht aber "F3-10666CL7D-4GBRH". Noch dazu werden als korrekte Timngs 7-7-7-19 anstatt wie auf der Verpackung 7-7-7-21 angegeben. Liegt hier wieder ein Auslesefehler vor?
Ansonsten gibt's noch eine komische Fehlermeldung von HAL (siehe Screenshot) und einen Cachefehler.
Warum "Kernel-Power" meldet, der Saft sei kurz weg gewesen versteh ich nicht, weil das NT 500W bringt und der PC nur 185W frisst.
Links: http://img806.imageshack.us/g/memory.jpg/

Hier hab ein Howto "Debug Memory Dumps (Figure out what is causing a BSOD)" http://forums.majorgeeks.com/showthread.php?t=35246 gefunden, aber mit der Log kann ich nur oberflächlich etwas anfangen ...

Kann mir jemadn weiterhelfen oder steigts bei euch auch langsam aus ? xD

Grüße
 
ich würde mal sagen, dass bei dir das RAM falsch gelabelt und möglicherweise defekt ist und das Mobo nen defekt hat :P

probier mal ein anderes Mobo des gleichen Typs aus, ob mit dem dem dann alle SPannungen etc richtig ausgelesen werden.
 
Ein Mobo des gleichen Typs werd ich wohl ausprobieren, da ich meins reklamiere.
Ich frag mich nur wie lange die Bearbeitung dauert, denn alle 3-4 Tage möcht ich schon mal an den PC ....

Das Bios würde meine Timings automatisch auf 9-9-9-24 stellen, aber laut Hersteller sind die korrekten Werte 7-7-7-21. CPU-Z verstehe ich nicht ganz, soll das etwas heißen bei aktiviertem XMP brauchen die Riegel 7-7-7-23?
Hier ein Screenshot http://img28.imageshack.us/i/cpuzqg.jpg/

Ansonsten habe ich noch 3 von den Memorydumps, die bei einem BSOD erstellt werden.
Kann damit jemand was anfangen?
 
Ne leider kann ich damit nichts anfangen.
Ich würde mich ersteinmal zur Fehlerdiagnose an die im SPD eingetragenen Werte, welche bei XMP stehen, halten und per Hand einstellen. Alternativ kannst du dem Gigabyte BIOS höchstwahrscheinlich auch direkt sagen, dass es die XMP Einstellungen verwenden soll.
 
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