Tod
Banned
- Registriert
- Feb. 2004
- Beiträge
- 6.202
Hallo allerseits,
auf JustGamers fand ich heuer unten stehenden kleinen Artikel, in dem thomas Friedman, Geschäftsführer bei Funatics, der deutschen Entwicklerszene mangelnde Qualität vorwirft:
Soll das etwa heißen, daß wir Spiele für den Ami-Markt produzieren sollen, um den hiesigen zu vernachlässigen? Ich sehe die Qualität eigentlic nicht so schecht. Aber die kleinen Studios können sich, denke ich mehr Ausbildung etc gar nicht leisten, wenn nicht irgendein großer Publisher oder anderer Geldgeber Kohle ins Unternehmen pumpt.
Und einfach wieder nach Staatsgeld schreien, ist doch auch nicht die Lösung. Aber es stimmt schon... wie viele großartige Titel haben wir aus Deutschland gehabt?
Ich denke aber auch, daß FC dem ganzen Laden Schwung gibt, weil die Leute jetzt auch sehen, daß es geht.
auf JustGamers fand ich heuer unten stehenden kleinen Artikel, in dem thomas Friedman, Geschäftsführer bei Funatics, der deutschen Entwicklerszene mangelnde Qualität vorwirft:
Thomas Friedmann, Geschäftsführer bei Funatics Software und ehemaliger BlueByte Mitarbeiter, geht mit dem Entwicklungsstandort Deutschland hart ins Gericht.
Seiner Meinung nach haben nur ganz wenige der 90 Deutschen Entwicklerstudios genug Potenzial um Top-Spiele auf den Markt zu bringen. Diesen Entwicklerstudios fehle neben dem nötigen Know-How und der Branchenerfahrung auch der richtige Mix zwischen erfahrenen Mitarbeitern und fähigem Nachwuchs.
Aufgrund fehlender oder falscher Marktdaten komme es, laut Friedmann schon im Vorfeld, bei der Produktplanung, zu großen Fehlentscheidungen, was die Zukunftsanalyse des Marktes betreffe.
Als weiteren Grund sieht Friedmann, dass die Inhalte Deutscher Spiele oft nicht den Geschmack des wichtigen Amerikanischen Marktes treffen würden, da diese zu "Deutsch" im Inhalt sein und dass es den meisten Entwicklern an Kentnissen im wichtigen Konsolenmarkt mangle.
Er forderte in seiner Rede eine Professionalisierung der Deutschen Entwicklerlandschaft und weitergehende Ausbildungsmöglichkeiten um für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen. Daneben setzte er sich dafür ein, dass die finanzielle Basis, z.B. durch staatliche Förderprogramme, gestärkt würde.
Als eine Ausnahme sieht Friedmann das Spiel FarCry aus dem Hause Crytek, welches auch International einiges an Beachtung fand.
Soll das etwa heißen, daß wir Spiele für den Ami-Markt produzieren sollen, um den hiesigen zu vernachlässigen? Ich sehe die Qualität eigentlic nicht so schecht. Aber die kleinen Studios können sich, denke ich mehr Ausbildung etc gar nicht leisten, wenn nicht irgendein großer Publisher oder anderer Geldgeber Kohle ins Unternehmen pumpt.
Und einfach wieder nach Staatsgeld schreien, ist doch auch nicht die Lösung. Aber es stimmt schon... wie viele großartige Titel haben wir aus Deutschland gehabt?
Ich denke aber auch, daß FC dem ganzen Laden Schwung gibt, weil die Leute jetzt auch sehen, daß es geht.