Spielt die Reihenfolge der Zeichen in einem Passwort eine Rolle?

fliger5

Commander
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Hi,

nur ne kurze grobe Frage: Ist 12345ABCDE leichter zu knacken als 1A2B3C4D5E? (Nein, das wird nicht mein neues PW ;) )

Schonmal danke im Voraus ;)
 
Je sinnloser ein Passwort ist, desto schwerer können Programme es knacken, da bestimmte Suchalgorithmen dann nicht mehr funktionieren.

Also wäre die zweite Variante sicherer :-)

Extrem sicher sind Passwörter mit Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sinerzeichen.

"f5(er08ZgD&K6)UDE5"

(Fast) unknackbar. ^ - So ein Paswrot wäre nur SEEEEHR schwer zu knacken.
 
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Das beste pw ist es mit eingeschalteter Feststelltaste einmal mit dem Kopf über die Tastatur zu rollen.

Also Sonderzeichen kann man auch so einbauen, dass einem nicht der Kopf raucht. Statt S ein $ nehmen oder so.
 
Ja Reihenfolge ist wichtig.

Grad wenn mit Listen vorgegangen wird sind natürlich "sinnvolle" Wörter & Kombinationen eher drin als nicht sinnvolle.
 
Freak-X schrieb:
Extrem sicher sind Passwörter mit Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sinerzeichen.

"f5(er08ZgD&K6)UDE5"

(Fast) unknackbar. ^ - So ein Paswrot wäre nur SEEEEHR schwer zu knacken.

Fast unknackbar ja, merken wird sich das aber keiner, also wird es aufgeschrieben oder abgespeichert >>> extrem Unsicher ;)

Edit: Bei deinen Passwörter sind die muster einfach etwas sehr einfach gestrickt... Ich glaube zwar nicht das die Algorithmen so ausgefallen sind aber man kann sich ja auch etwas mehr einfallen lassen. Der größte Fehler wäre es immer noch extrem komplexe Passwörter und weil man sie sich so schwer merkt bei jedem Dienst das gleiche nehmen :)
 
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Schonmal danke für die Antworten ;)

Stellt sich die Frage wie komplex die Suchalgorithmen sind. Fallen Telefonnummern von Hotlines oder Formeln wie E=m*c^2 auch darunter? Letztere hätte ja Gross- und Kleinschreibung, Sonderzeichen, Buchstaben und ne Zahl und wäre an sich eigentlich ziemlich sicher?
 
Fast unknackbar ja, merken wird sich das aber keiner, also wird es aufgeschrieben oder abgespeichert >>> extrem Unsicher
Ich habe ne Passwort-Liste; die in einem digitalen Datensafe (Steganos Safe) verschlüsselt gespeichert liegt, und die Datei selber ist ebenso passwortgeschützt. So kommt keiner an diese Datei ran; selbst, wenn ich den Safe mal offen lasse und den Rechner kurz alleine lasse (Auf der Arbeit z.B. ist mir das wichtig).

Edit: Bei deinen Passwörter sind die muster einfach etwas sehr einfach gestrickt...
Wie meinst du das genau? Was ist daran denn einfach?

Der größte Fehler wäre es immer noch extrem komplexe Passwörter und weil man sie sich so schwer merkt bei jedem Dienst das gleiche nehmen
Meine Passwörter sind für jede Seite anders. Es gibt bei mir kein einziges doppeltes Passwort. Generiert habe ich sie alle via Zufall; also kommen nie bewusste Ähnlichkeiten vor.

Und wie gesagt; die Datei selber ist passwortgeschützt und damit ich meine wichtigsten & sensiblen Daten gefahrlos mit mir herum tragen kann, ist der Steganos Safe zudem auch portable; also auch auf dem Stick einsatztauglich.

Natürlich kann auch so immer was passieren; gegen Datendiebe ist eben nie ein 100% Schutz möglich, aber mit ein wenig Vorsicht und Gehirn alles kein Problem; denke ich.
 
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E=m*c^2 wäre extrem unsicher! Passwörter knacken geht mit einem Wörterbuch am einfachsten, hier kann man dann alles was häufig vorkommt oder vorkommen könnte abspeichern, also neben sämtlichen Namen wie "Sonnenblume" "Samson" oder "123456" oder eben theoretisch auch "E=m*c^2". Diese werden dann einfach der reihe nach getestet... :)

Edit:
Freak-X schrieb:
Wie meinst du das genau? Was ist daran denn einfach?.

Naja die Idee ist sehr Simpel als könnten schon viele andere darauf gekommen sein, wäre als ein nicht sehr sicheres Passwort. Bzw. hat es sich auf das Passwort "1A2B3C4D5E" bezogen und nicht auf dein Beispiel ;)
 
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E=m*c^2 wäre extrem unsicher!
Nun ja, dies ist aber eben auch keine zufällige Kombination aus Zeichen. Solche Passwörter verwende (zumindest ich) ja auch nicht.

Naja die Idee ist sehr Simpel als könnten schon viele andere darauf gekommen sein, wäre als ein nicht sehr sicheres Passwort.
Genau DAS ist der falsche Ansatz. Passwörtern sollten idelaerweiße nicht aus Ideen oder leicht zu merkenen Dingen heraus entsehen. Du sagst ja schon selber, dass Wörterbücher da eine Gefahr sind. Genau daswegen verwende ich ja die Zufallsgeneration. Da kann nichts mehr schief gehen, so lange man die Passwörter verschlüselt ablegt und ein schön sinnloses Durcheinander im Passwort hat... - Da helfen dann weder Wörterbücher noch Ratespiele.
 
Und wenn man die Formel umdreht 2^c*m=E ? Ist das noch immer nicht zufällig? :p

Und wie merkt man sich 12 stellige Passwörter die aus reinen Zufallszeichen bestehen? z.B. Q$#8P%j!:(q=
Gibts da irgendwelche Methoden (Ja, ich kenne die Satzmethode aber da muss man bei diesem Passwort schon sehr fantasiereich sein ;))
 
Und wenn man die Formel umdreht 2^c*m=E ? Ist das noch immer nicht zufällig?
Immer noch genauso unsicher.

Ob du nun 12345 oder 54321 als Passwort nimmst; ist egal - Geknackt oder erraten werden kann dies von jedem Depp in "Null,Nichts"....

Und wie merkt man sich 12 stellige Passwörter die aus reinen Zufallszeichen bestehen? z.B. Q$#8P%j!q=
Gibts da irgendwelche Methoden (Ja, ich kenne die Satzmethode aber da muss man bei diesem Passwort schon sehr fantasiereich sein )
Siehe hier

Ich zitiere mich mal selber:
Ich habe ne Passwort-Liste; die in einem digitalen Datensafe (Steganos Safe) verschlüsselt gespeichert liegt, und die Datei selber ist ebenso passwortgeschützt. So kommt keiner an diese Datei ran; selbst, wenn ich den Safe mal offen lasse und den Rechner kurz alleine lasse (Auf der Arbeit z.B. ist mir das wichtig).

Diese Liste ist einfach nur eine Tabelle mit allen Seiten; auf Denen ich angemeldet bin. Samt Benutzername und Passwort. - Wobei ich für jede Seite eben ein anderes Passwort habe; von denen jedes zufallsgeneriert ist. Diese Datei ist verschlüsselt und der Datensafe; in dem sie liegt, ebenso. In diesem Safe hebe ich alle privaten Dinge auf, die entweder keinen was angehen oder sehr sensibel sind. Da er portable ist, kann er überall hin mitgenommen werden. Den Safe selber sichere ich natürlich in regelmäßigen Abständen zu meinen Backups.

Ebenso steckt in diesem Safe z.B. auch mein portabler Seamonkey drin. Somit sind alle meine besuchten Webseiten, gespeicherten Passwörter, etc. sicher. Unsere IT (Zu der ich selber gehöre) könnte zwar im Router nachschauen und so, aber irgendwann wird es paranoid. Mir geht es eher um neugierige Mitarbeiter oder so...

Dazu noch ein wenig Hirneinsatz und das Risiko eines Datenklaus etc. ist so gut wie ausgeschlossen.

Eine 100% Sicherheit gegen Viren, Trojaner, Datenklau, etc. gibt es natürlich nie, aber wer sich an gewisse Grundsetze hält, sein Hirn benutzt und einfach ein wenig vorsichtig zu Werke geht; hat zumindest eine 95% Sicherheit.
 
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Keine Sorge, ich habe das schon gelesen, nur benutzt du zu diesem "Datensafe" sicherlich auch ein Passwort welches ich persönlich extra lange machen würde, da man damit ja Zugriff auf alle anderen Passwörter hat. Die Frage ist: Wie hast du dir dieses Passwort gemerkt? Einfach 100x auf ein Blatt schreiben? ;)
 
Wenn man nur an einem Arbeitsplatz mit dem Safe arbeitet, ist eine Kombination aus einem USB Stick mit Schlüssel + Passwort in 8-stelliger Form sinnvoll - das können dann auch ruhig "nur" Zahlen + Groß- und Kleinbuchstaben sein. Wenn man Probleme hat, sich die Sonderzeichenvariante zu merken, dann schmeißt man die raus und verlängert das Passwort als Ersatz ein wenig. S5gHgmöPjT wäre z.B. ein Kandidat. Sieht schwer aus, aber irgendwann vergisst man es nie wieder. Und 10 Zeichen sind für viele Anwendungen bereits Overkill. Für CB halte ich 8 Stellen für sinnvoll, sofern man den Marktplatz nicht nutzt.
 
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