Spuren im Sand - Treucrypt ja, Spuren nein?!

McDuc

Lt. Commander
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So, da Ihr mich in einem anderen Thread davon überzeugt habt, dass eine Verschlüsselung durchaus Sinn macht - von mir aus geb ich das Passwort raus, wenn von offizieller Seite gewünscht, aber eben nur dann ^^ - habe ich mich umgehört, und Truecrypt muss wohl das Beste sein!

Jetzt zu meiner Frage: ín vielen Anleitungen und Meinungen von Experten wird explizit darauf hingewiesen, dass es logischerweise Sinn macht, Truecrypt wieder zu löschen oder als portable device mitzuführen (auf USB etc.) um keinen Verdacht auf "geheime" Daten auf dem Rechner aufkommen zu lassen. Bis dahin versteh ich´s auch!

Aber so wie ich das gute alte Windows kenne, speichert das eh alle meiner Schritte für Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte in x´beliebigen und vor allem x´unterschiedlichen Regedits (auf das ich, das sei hier angemerkt und bitte auch nach Lösung gefragt, nicht zugreifen kann?! Wenn ich das will, kommt "bla bla bla durch den Administrator verändert" - der Admin bin aber ich? Und die Lösung aus dem Netz, mit Regcool geht leider nicht, weil Regcool nicht mehr existiert :((.
Also ist´s doch für die Katz, wenn ich das Lösche und evtl. der böse schwarze Mann nur mal kurz in die Log´s schaun muss, um zu erfahren, dass ich es hatte???

Weiß einer, wo Win oder andere Progs die Verläufe speichern, bzw. wie ich zumindest in der Hinsicht meinen Pc clean bekomme? (wär mal echt cool, wenn einer die Pfäde wüsste!!!)
 
Start->Ausführen->Regedit

TrueCrypt suchen, alle Einträge löschen ? Bzw. einfach irgendeinen Registry Cleaner nehmen (z.B. wise registry cleaner, ccleaner,...).

Ich weiß nicht warum du TrueCrypt "nötig" hast, aber praktisch ist es sicherlich egal ob für den Laptop oder sonstwas. Ob man es braucht oder nicht muss jeder selber wissen. Und selbst wenn es spuren hinterlässt - wen interessiert das. Die wichtigen Sachen sind ja dann schon verschlüsselt, und das Passwort nie irgendjemand rausgeben. Im Zweifelsfall hast du es einfach vergessen, da soll dir erst mal jemand das Gegenteil beweisen.

Den Sinn hinter deiner Frage verstehe ich nicht, ist doch egal ob das Programm installiert ist bzw. noch Registryeinträge zu sehen ist. Damit kann niemand was anfangen solange du deine Passwörter nicht im Speicher behältst (kann man in TC einstellen). Zwar ist es "unsicherer" wenn Interessierte wissen, dass TC verwendet wurde, allerdings ist das in meinen Augen zu vernachlässigen. Ob das nun jemand weiß oder nicht, es ist unknackbar und selbst theoretische Ansätze zum Knacken der Verschlüsselung haben weder die nötige Rechenleistung noch die nötige Energie zur Verfügung - jedenfalls auf diesem Planeten für die nächsten ca. 100 Jahre. Wichtiger ist da ein gutes Passwort, möglichst lang und keine Wörterbuchwörter.
 
Zuletzt bearbeitet:
und zur not ... truecrypt kann auch sog hidden volumes erstellen ... die findet man nur wenn man weiss das sie auch da sind

einfach in einem crypto file son hidden volume einbaun mit unterschiedlichen PW's ... dann kannste ja dem bösewicht der deine daten will ja auch das PW vom normalen cryptofile geben ... von dem hidden image musste ihm ja nix erzaehlen weil finden tuts eh keiner
 
Du musst TrueCrypt nicht installieren.
Man kann es entweder installieren oder einfach nur in nen Ordner entpacken :)
 
piffpaff ist der einzige der die frage verstanden hat und er hat auch die richtige antwort gegeben.
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten!!!

Ich hab´s auch nicht "nötig", nur (siehe Thread "Verdächtig durch Sicherheit") hat mir gezeigt, dass private Fotos etc. viel. doch besser auf einer verschlüsselten Festplatte schlummern! ^^

Werd cCleaner mal testen. Leider funzt "ausführen -> regedit" nicht, da kommt dann die besagte Fehlermeldung??? Was hab ich falschgemacht?
 
Wie wäre es wenn du einfach die Systempartition verschlüsselst.
Alsbald die zuständigen Personen beim Starten deines Rechners in deren Zentrale den TrueCrypt Bootloader sehen, geben die es meistens sowieso sofort auf.

Ohne explizite Hinweise auf das Passwort ist es bis dato. unmöglich die Verschlüsselung rückgängig zu machen - nur durch das Formatieren - wobei die "zerstörten Daten" in ihrer verschlüsselten Struktur bruchhaft zurück bleiben. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie unbrauchbar sind - nun halt noch unbrauchbarer.

Wähle ein 20-30 stelliges Passwort und schreib es dir auf.
Wenn du es dann im Schlaf kannst, zerstöre den Merkzettel (verbrennen, nicht nur zerreißen).

Wg. der Debatte rund um den Bundestrojaner empfehle ich auch, die Verschlüsselung nur auf einem frisch installierten Windows anzuwenden und mit einem Keyfile, sowie einem Passwort zu arbeiten.
So können einfache Keylogger auch nicht zum Problem werden.

mfg,
Markus
 
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