Stativ kaufen und aufrüstung der Kamera?

NuD^e

Lieutenant
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Feb. 2008
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Kommt drauf an was Du unter "anständig" verstehst und für was es gut sein soll.

Wenn Du z.b. Mehrfach-Belichtungen machen möchtest und zwischen den Bildern an der Cam rumfummelst geht nix über ein schweres Holz-Stativ, da bleibt die Cam Bombe und die Bilder lassen sich 100% übereinanderlegen.

Wenn Du aber die ganze Zeit viel unterwegs bist und das Stativ weder eine schwere Cam noch ein schweres und langes Obektiv halten muss, dann kanns natürlich auch was leichtes sein.

Wie immer: Bitte mehr Info damit wir besser beraten können. Vielleicht noch mit Budget-Angabe wie bei allen Kaufberatungen.
 
Manfrotto ist ein guter Hersteller, das verlinkte Stativ ist jedoch nur für kleine Kompaktkamera geeignet.
Siehe Details: "Max. Belastbarkeit: 1kg".

Für ne DSLR solltest Du schon nen größeres Modell kaufen ... vor allem mit Objektiv, BG, Akkus, Blitz etc. werden DSLRs schon ordentlich schwer.
 
Geh ins Kaufhaus und schaue dir beides in vivo an. ;)

Wenn du dann ein Gefühl für die Sache hast, ggf. auch nach einer vor Ort Beratung, dann solltest du hier das Feintuning machen.
 
Das verlinkte ist ne Bridge-Cam ...aber keine DSLR.

Zum Stativ: Generell ist Manfrotto ein guter Hersteller, aber ich denke nicht dass das verlinkte Manfrotto über längere Zeit glücklich macht.

1. Grund: mangelnde Belastbarkeit, da man das Stativ mit 1 kg belasten kann. (Mein Manfrotto kann laut Papier 7kg)... wenn du ne DSLR draufbastelst, musst du noch das Gewicht des Objektivs und des etwaigen Batteriegriffs mit einrechnen, zusätzlich zum Gewicht der Cam.

2. Die maximale Arbeitshöhe bei ausgefahrener Mittelsäule. 1,50 m ist eindeutig viel zu wenig, da muss man sich ja schon ziemlich bücken wenn man Fotos macht und ausrichtet und das kann nicht Sinn der Sache sein.

Hier gilt: Lieber mehr Geld ausgeben und sich dann nicht ärgern. Ich habe mir das Manfrotto 055XPROB geholt, liegt in der Preisklasse von 150 Euro, plus Stativkopf, der auch noch gekauft werden muss. Dafür ist es schön massiv, kippt nicht bei jedem Windhauch um, kann aber ne ziemliche Schlepperei bedeuten, ich hab mich da aber schon dran gewöhnt. Nen Stativ braucht man zu Anfang jedenfalls noch nicht, da hat man ganz andere Sorgen, z. B. die Cam richtig zu bedienen lernen. :)
 
Also erstmal die verlinkte Cam ist meine jetzige.
Deswegen ja sollte ich es in Betracht ziehen oder reicht meine jetzige sry falls ich mich da falsch ausgedrückt hab.

Und jetzt eure infos:

Ich fotografiere seit knapp einem Jahr . Werde im September 17 und wollte mir von dem Geld dann ne neue Kamera holen. Evtl. verkaufe ich bis dahin noch ien paar meiner Fotos/Websites/logos aber wenn nich dachte ich an ein Budget bis 500 € für Kamera und Stativ.

Aber die Kamera nur falls meine jetzige echt nichtmehr gut genug wäre.
 
Niemand hier wird entscheiden, ob die gut genug ist. Das ist allein deine Entscheidung. Wenn du der Meinung bist, dass die einige Sachen nicht kann oder dass dir irgendwas nicht reicht, dann JA, neue Cam.
 
okay dann weiß ich bescheid :P

Und beim Stativ, wie viel KG würden da denn wohl reichen?
 
Naja, musste halt rechnen ... Bei dem von mir angegebenen Manfrotto kommt auch noch der Stativkopf hinzu, ich habe mich für den Manfrotto Getriebeneiger entschieden. Der hat ja auch nochmal das Eigengewicht. :)

Hängt davon ab welche Cam du letzten Endes nimmst.
Da ich viel mit Belichtungsreihen arbeite, ist es wichtig dass das Stativ nen sehr guten Stand hat und nicht kippelt oder sich bewegt wenn ich mal ohne Funk- oder Kabelfernbedienung auf den Auslöser drücke.
 
Du kannst dir ja mal den Podcast von blende 8 zum Thema Stativ ansehn, finde ich ganz gelungen. Klick
 
Bei nem Stativ für eine DSLR braucht man eigentlich gar nicht versuchen, ein Stativ für unter 100 und einen Kopf für unter 50 Euro zu bekommen, Teile die billiger sind taugen für die schweren Kameras allermeistens nicht.

Zum Thema Höhe: Die Höhe mit Mittelsäule ist ja nicht die Höhe, auf der man dann durch die Kamera guckt. Dazwischen liegen immer noch Stativkopf, Wechselplatte evtl. und die Kamera selbst, was eigentlich immer 15-20cm zusätzlich sind. 150 + 20 cm sind schon eine ausreichende Sucherhöhe für Leute die um 1,75-1,80 groß sind. Entsprechend größer sollte es dann sein wenn man selbst etwas größer ist. Andererseits ist es immer besser, mit eingefahrener oder zumindest nicht allzu weit ausgefahrener Mittelsäule zu fotografieren, weil die Mittelsäule lange nicht so schwingungsfest ist wie die Dreibeikonstruktion darunter. Ist also immer so eine Frage des Anspruches und der eigenen Größe.
 
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