Stereoanlage

Je nachdem wie weit die Boxen auseinander sind würde ich 4 mm Querschnitt nehmen.
 
2x2,5² OFC bedeutet, 2 Leiter mit einem Querschnitt von 2,5mm² aus Oxygen Free Copper, also Sauerstofffreiem Kupfer.
Bei den Kabeln geht es darum, den Leitungswiderstand zwischen Verstärker und Lautsprecher möglichst gering zu halten, und hier gibt es viel Hokuspokus, mit dem astronomische Summen verdient werden.
Für Leitungen unter 5m Länge bei dieser Leistungsklasse ist 2,5² OFC das, was sich physikalisch an der Grenze der Sinnhaftigkeit bewegt, also best possibly solution. Alles darüber hinaus ist Placebo und Hokuspokus.
Wie zb das hier:
http://www.amazon.de/Ricable-Suprem..._sbs_23_6?ie=UTF8&refRID=0N77981K6V2V7THYA3ZR
Vieldrahtleiter bestehend aus mehr als 1000 Kabel aus reinem monokristallin Kupfer mit Reinheit 99,9999% und dreifache gedrehten Sechstonakkord Geometrie.
Blerg.

Und bevor ichs vergesse, von CD-player zum Verstärker brauchst du noch ein Cinchkabel, falls du noch keins hast. Je kürzer, desto besser:
http://www.amazon.de/Reines-Kupfer-...F8&qid=1439731078&sr=1-7&keywords=chinchkabel
 
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Ich weiß gar nicht, wo das war, aber die Diskussion um die Kabel hatte ich schonmal in einem anderen Thread, wo wir dann mal ausgerechnet hatten.

Vom Prinzip her ist ein Kabel ein Widerstand, der mit den Lautsprechern einen Spannungsteiler bildet. Wenn der Widerstand hoch wird (also der Leitungsquerschnitt geringer), musst du am Verstärker immer höher aufdrehen, um die selbe Lautstärke zu erreichen. Außerdem gibt es bei ungünstigem Verhältnis Frequenzbeinflussungen. Dann gibt es noch den Skineffekt usw.

Ich hab mir damals, weil ich die Kabel möglichst versteckt im Raum langlegen wollte, gleich 4mm² angelegt (waren glaub 20 oder 25 Meter .. eine Investition für sich ..). Damit hab ich Ruhe gehabt und das Thema war durch. Sinnfreierweise sind es ja meist die Rear-Speaker, die die längsten Kabel haben, bei denen es aber eigentlich eher am Wenigsten auf die Klangqualität drauf ankommt.
Lange Rede, kurzer Sinn - hab auch die kurzen Kabel zu den Frontspeakern als 4mm². Ob es zu einem 2,5mm² Querschnitt einen hörbaren Unterschied macht, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass es zu einem schlechten 2,5mm² Kabel hörbar ist - hatte mal ein entsprechendes Kabel mit glaube nur 20 Adern oder so - das hat man schon etwas gemerkt. Ist aber im weitesten Sinne vernachlässigbar.

Ansonsten haben konfektionierte Kabel durchaus ihren Reiz. Aber zuviel Geld sollte man dafür nicht ausgeben.

Da würde ich das Geld lieber in bessere Cinch-Kabel stecken, denn dort hört man es noch am ehsten, wenn man ein schlechtes Kabel hat. Bei meinem CD-Player lag nur ein ganz ganz einfaches Kabel dabei, also nicht geschirmt, das dürfte sich wohl auch nicht geändert haben mit dem neuen Modell. Vor einiger Zeit gab es auf Amazon mal 20cm Oelbach Kabel reichlich günstig, da habe ich ein paar gekauft, z.B. um einen Equalizer zwischen Vor- und Endstufe zu quetschen. Bereut habe ich es nicht, aber ich hätte es, wenn es Vollpreis gewesen wäre. Gegenüber den deutlich günstigeren geschirmten Kabeln von Profitec zum Beispiel hab ich keinen Unterschied gehört, von daher kann man auch diese nehmen.
 
Lustig, daß es genau zu den vom TE geposteten Lautsprecherkabeln, allerdings in der 4mm Variante, Heute einen thread im HiFi Forum gab: http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=83
Und gleich mal dort nach "Kabelklang" suchen. ;)
Ich nutze die billigen Beipackstrippen, kosten nix, erfüllen ihren Zweck. Ungeschirmte dürften eher die Ausnahme sein, habe ich noch nie gesehen.
 
Wow, was für ein phenomenaler Sound. Meine neue Stereoanlage ist kein Vergleich zu meiner kleinen Yamaha-Minianlage, da liegen Welten zwischen.
Nachdem ich alles ausgepackt und ordnungsgemäß angeschlossen hatte, folgte die erste Inbetriebnahme der Stereoanlage.
Also kramte ich aus meiner CD-Sammlung AC/DC - Highway to Hell raus. Die Bässe klar, keinesfalls schwammig. Die Gitarrenriffs klar und detailreich, ein Gedicht. Balsam für die Seele. Ich muss schon sagen, dass ich an einigen Stellen verblüfft war, wie detailreich die Wiedergabe ist. Selbst bei Songs, die ich gefühlt schon tausendmal gehört habe, konnte ich Feinheiten feststellen, die mir auf meiner Yamaha Anlage nicht aufgefallen sind. Einziger Nachteil, dass man insbesondere bei älteren Aufnahmen ein unterschwelliges Rauschen wahrnimmt. :D
An der Verarbeitung und Haptik des Verstärkers, CD-Players und der Lautsprecher gibt es nichts auszusetzen. Jedes Gerät ist wertig verarbeitet (Verstärker & CD-Player: Front und Regler aus gebürstetem Aluminium; Lautsprecher: Einwandfrei Lackiert, Hoch-, Mittel- und Tieftonchassis aus Aluminium/Alu-Mangan) . Das Design in Mattschwarz trifft meinen Geschmack. Der Funktionsumfang ist auf ein Minimum reduziert, so wie es mir gefällt, ohne viel Schnickschnack und erfüllt seinen Zweck, das Abspielen meiner Cd-Sammlung. Dennoch möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich die Funktion Remote Control von Onkyo sehr komfortabel finde. Ich kann mit nur einer Fernbedienung sowohl Cd-Player als auch Verstärker steuern. Selbst meine Beyerdynamic Kopfhörer klingen ,angeschlossen an den Verstärker, nochmal um Welten besser.
Alles in allem bin ich mit meinem Einkauf sehr zufrieden und möchte mich bei euch für die kompetente Beratung bedanken.

PS: Den Lautstärkeregler auf nicht mal die Hälfte aufgedreht, ist bei mir schon die absolute Schmerzgrenze für den nicht allzu kleinen Raum. Der Verstärker hat für meine Anforderungen mehr als nur genug Power.
Ergänzung ()

Habe für das Abspielen von Songs über mein Handy ein 2x Cinch zu 3,5 Klinken Kabel gekauft. Dies funktioniert einwandfrei.
Kann ich meinen PC auch über dieses Kabel anschließen oder wäre dies nicht ratsam? Mein PC verfügt auch über einen optischen Digitalausgang. Der Verstärker hat einen integrierten D/A-Wandler für die digitalen Anschlüsse.
 
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EnVi, na dann viel Spaß! An die beteiligten - danke für die tolle Beratung.

ghecko schrieb:
Wer leidenschaftlich und konzentriert Musik von CD hören will tut dies meistens nicht aus Regalboxen.
Oha? Ich höre über Regalboxen.
Ich (und andere) kann/können jetzt nicht "leidenschaftlich, konzentriert" - gut Musik hören?
Vorher, "zuletzt" hatte ich A.O.S. STUDIO 80 TL in XL und BE auch die MK II Variante davon stehen.
(http://www.aos-lautsprecher.de/deutsch/lautsprecher/revelator/studio80tl.html)

Aus Spaß: KS Digital ADM 30 und ME Geithain RL 940 sind Kandidaten die so einige HiFi-Standboxen abschlachten, die kann man durchaus eher stellen als diverse "Trümmer" oder "Weitwurfspezialisten".

Und selbst mit einer verhältnismäßig günstigen nuPro A-300 kann man im gängigen Wohnzimmer, dass hat sicherlich keine 40m² - sicherlich auch sehr gut Musik hören. Passiv geht das "günstig" auch, nur ein Beispiel: Phonar Veritas m4 NEXT

Gemeinhin klingen kleine Bässe bei steigendem Pegel wegen der ebenfalls rapide ansteigenden Verzerrungen schnell "klein". Da kommt es aber stark drauf an, manche 7/1er-Kombis können auch Pegel fahren, die zuhause niemand dauerhaft braucht.
 
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Freut mich sehr, dass dir das Ergebnis zusagt EnVi und dass der Thread hier gescheit und freundlich zum Ziel gefunden hat. Allerdings ist es beim HiFi immer so eine Sache - Hören ist irgendwo vergleichend. Es kann also sein, dass jemand, der schon eine größere Vielfalt an Lautsprechern gehört hat, die Canton zum Beispiel als nicht klar und die Bässe als schwammig bezeichnen würde.

Ist nicht wichtig für dich, ich wollte es nur gesagt haben :)

Für die Verbindung vom Rechner an den Verstärker kannst du selbstverständlich auch das Klinke-Cinch Kabel nehmen. Die digitale Verbindung ist aber mit Sicherheit die gescheitere Wahl, da sie die geringsten Anforderungen an das Kabel stellt (dabei aber äußere Einflüsse auf das Kabel praktisch ausschließt) und auch keine Störanteile durch den Rechner zum Signal dazukommen.

Ansonsten würde ich dir empfehlen, noch mit dem Eindrehwinkel der Lautsprecher zu experimentieren. Man kann den axialen Schnittpunkt der Lautsprecher vor, auf oder hinter den Kopf ausrichten. Damit ergeben sich teilweise gravierende Feinunterschiede (klingt doof, aber besser kann ich es nicht zum Ausdruck bringen), was Stereoabbildung, Bühne und Tiefenstaffelung betrifft.
Habe bei mir vor einigen Tagen erst meine Lautsprecher (eigentlich unbeabsichtig) ein paar Zentimeter umgestellt und ein paar Grad anders eingedreht. Hatte auf einmal ganz andere Lautsprecher im Raum. Verstehe nicht, warum ich die Position in der Form überhören konnte. Vorher konnte ich teilweise die Lautsprecher noch lokalisieren, jetzt geht das bei einer entsprechenden Aufnahme kaum noch. Augen zu machen und man findet den Lautsprecher nicht mehr, dafür kommen Stimmen z.B. perfekt aus der Raummitte, wo sie vorher von links und rechts kamen und Instrumente fügen sich nahtlos drumherum an.

Wenn du mal deine Lautsprecher ein wenig auf ihre Qualitäten testen willst, suche mal nach Chesky Record's Guide to critical listening (Amazon). Da ist eine gute Auswahl an Stücken drauf, um die eigenen Lautsprecher sehr differenziert betrachten zu können und es wird auch erklärt, auf was man achten soll.

ps: Gehört zwar nicht zum Thema, aber ich ärgere mich gerade. Hätte ich meine letzten Lautsprecher ein wenig später gekauft, dann hätte ich jetzt für ein paar Euro mehr ein Paar NuVero 14 bei mir stehen. Nubert hat die gerade für knapp 3000€ im Ausverkauf. Ach ich könnte heulen, dass ich das gerade nicht zur Hand hab :heul:
 
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