[Suche] Programm zum Messen der "Internet Qualität"

jurrasstoil

Commodore
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Hey,

vor ein paar Jahren ist meine Familie von T-Online auf unitymedia umgestiegen (20mbit). Am Anfang war das alles auch noch ganz okay, mittlerweile häufen sich aber wohl Verbindungsabrisse, Lags/Spikes beim normalen Surfen, etc. Ich hatte damals eine WLAN Bridge vom Wohnzimmer im Erdgeschoss (modem) in die erste Etage eingerichtet zwischen zwei WRT54GL mit tomato. Seit der Zeit sind um das Modem einige neue Geräte hinzugekommen, die vielleicht den Funkverkehr stören könnten, das kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen, daher Suche ich ein Programm um die Internet Qualität über einen kurzen Zeitraum zu messen (60-180s dürften reichen). Sollte natürlich Graphen etc. haben, damit man entsprechend Schlüsse daraus ziehen kann.

Kennt da jemand was passendes?

Besten Dank im Voraus.
 
Ganz gut eignet sich hier auch die Windows Console. da lässt du einfach 1000 pings ausführen auf eine Seite wie google oder CB. Dann kannst du schön Lags sehen und Schlüsse daraus ziehen an was es liegen könnte.


Grüße,
Picola
 
google -> Pingtext ?
Da wird meist Jitter Rate / Ping / Paket loss gemessen ..
 
Was bezweckst du damit?
Am Ende wirst du feststellen, dass es am WLAN hängt (ist meistens so).
Kannst ja mal nen Laptop direkt ans Modem hängen, da sollte die Qualität stimmen.

CMD --> ping -t t-online.de, nach Abbruch stehen da die relevanten Daten
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab es mit der ping methode gemacht.

ping google.de -n 300
dann die Daten in Excel

ein mal im Erdgeschoss direkt per LAN-Kabel am Hauptrouter
und ein mal in der 1. Etage an der Bridge

Ergebnis ist wohl recht eindeutig:

(die Ausreisser um ~180 schlagen teils auf 500-1400 aus, sogar ein PaketLoss war dabei)

Scheinbar stören die zusätzlichen Geräte die so über die 3 Jahre in der Nähe des Routers hinzugekommen sind und unter denen er in einem Schrank steht wohl den Funkverkehr, denn an der Position und den Einstellungen der Router hat sich nichts geändert und wie gesagt, zu Anfang lief alles tiptop.
 
WLAN ist und bleibt ein K(r)ampf. Ich kann dir nur raten einmal den Aufwand zu machen und ein Kabel zu verlegen. Evtl reicht es ja schon die WLAN Bridge zu ersetzen um der Verbindung auf die Sprünge zu helfen.
 
Du könntest prüfen, ob für dich vielleicht DLAN in Frage kommt. So habe ich mein Modem ans restliche Netzwerk angebunden.
Die Bandbreite ist nicht sehr hoch, dafür habe ich aber keine Lags/Spikes/hohe Latenz.
 
Marc53844 schrieb:
Hast du mal den Kanal gewechselt?
Jop, hat nicht geholfen. Sind auch nur 2 weitere WLANs in der Umgebung (Siedlung und nur Einfamilienhäuser)

Wehrwolf schrieb:
Du könntest prüfen, ob für dich vielleicht DLAN in Frage kommt. So habe ich mein Modem ans restliche Netzwerk angebunden.
Die Bandbreite ist nicht sehr hoch, dafür habe ich aber keine Lags/Spikes/hohe Latenz.

Hmm, in der Tat eine Überlegung wert. Müssen die Teile direkt an eine Steckdose angeschlossen werden oder laufen die auch über eine Steckdosenleiste? Im Erdgeschoss hätte ich nämlich ein Problem, da alles in der Ecke des Modems an einer einzigen Steckdose hängt bzw. an der Steckdosenleiste die an der einzigen Steckdose hängt...
 
jurrasstoil schrieb:
Müssen die Teile direkt an eine Steckdose angeschlossen werden oder laufen die auch über eine Steckdosenleiste? Im Erdgeschoss hätte ich nämlich ein Problem, da alles in der Ecke des Modems an einer einzigen Steckdose hängt bzw. an der Steckdosenleiste die an der einzigen Steckdose hängt...

Geht scheinbar auch in Mehrfachsteckdosen:
devolo schrieb:
Muss der devolo dLAN® Adapter direkt in die Wandsteckdose gesteckt werden oder kann man ihn auch in eine Verlängerungs- oder Mehrfachsteckdose (z.T. mit Schalter) einstecken?
In wenigen Fällen können Mehrfachsteckdosen mit integriertem Überspannungsschutz zu Performanceeinbußen führen, daher empfiehlt devolo die dLAN® Adapter direkt in ein Wandsteckdose zu stecken.
 
jurrasstoil schrieb:
Jop, hat nicht geholfen. Sind auch nur 2 weitere WLANs in der Umgebung (Siedlung und nur Einfamilienhäuser)

Evtl bringt es was doch nochmal ein paar andere Kanäle durchzuprobieren. Grundsätzlich sollten zwischen verschiedenen WLAN Netzen immer 3 Kanäle Unterscheid sein, damit sie sich nicht gegenseitig stören. Das ist bei 15 Verfügbaren Kanälen und 20 WLANs in meinem Umkreis schwierig, aber bei dir sollte das machbar sein mit 2 Nachbarnetzen, vielleicht ändert sich die performance ja merklich wenn du vom Kanal her weiter von denen weg bist.
 
Empfange wie gesagt nur 2 weitere WLANs, in der ersten Etage sogar nur eins. Beide liegen auf Kanal 11 und kränkeln im Bereich unter -90dbm rum.

Bis jetzt lief das Heimnetzwerk hier über Kanal 1, gestern habe ich dann mal von 1 bis 12 alle durchprobiert, ohne Verbesserung :(
 
Zuletzt bearbeitet:
meistens reicht es schon, wenn die antennen korrekt ausgerichtet werden, oder einige cm versetzt. oder hol dir gleich ne ordentliche antenne :p.
 
jurrasstoil schrieb:
Empfange wie gesagt nur 2 weitere WLANs, in der ersten Etage sogar nur eins. Beide liegen auf Kanal 11 und kränkeln im Bereich unter -90dbm rum.

Bis jetzt lief das Heimnetzwerk hier über Kanal 1, gestern habe ich dann mal von 1 bis 12 alle durchprobiert, ohne Verbesserung :(

wenn funk telefone in der nähe sind kann das auch beeinflussen, einfach mal alle kanäle ausprobieren.
 
So, mal als kleine finale Rückmeldung:

Habe mich für die dLAN/PowerLAN Lösung entschieden und habe mir das D-Link PowerLine AV SchuKo DHP-P307AV Kit 200Mbps zugelegt. Trotz ziemlich miserabler Stromleitungen (Fertighaus, 30 Jahre alt und scheinbar Hein Blöds Cousin als Elektriker) durchgehend >80Mbps, Ping ~20ms ohne Spikes, keine Aussetzer mehr und die Installation war mit "Gerät einstecken, Kabel einstecken, fertig" getan.

@Fairy, wie in dem von dir zitierten Beitrag bereits erwähnt, hatte ich von 1-12 alle Kanäle probiert ;)
 
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