Spätestens seit der sogenannten Qualitätsoffensive ist es nicht mehr wie früher. Dass Verschwörungstheoretiker wie Mathias Bröckers oder Daniele Ganser dort nicht mehr veröffentlicht werden, kann man gut finden, aber für meinen Geschmack sind im Themenmix zu viele Artikel über Waffen. Und anders als damals. Wo sich früher kritisch mit sagen wir mal der Neudefinition von Streumunition beschäftigt wurde, gibt es heute eher Sachberichte über Drohnen.
Im Forum wird gefühlt noch mehr als früher rot und grün danach geklickt, ob die geäußerte Meinung mit der eigenen übereinstimmt, statt nach Argumenten.
Das könnte aber auch daran liegen, dass nach Monaten ohne Kommentarmöglichkeit direkt unterm Artikel, bzw. nur unter ausgewählten, und seit dem großzügiger Entfernung von Beiträgen, viele Leser einfach aufgegeben haben. Immer wieder gibt es später Artikel, in denen Dinge stehen, die vorher im Forum gelöscht und für die Nutzer auch mal gesperrt wurden, weil … Qualitätsoffensive.
Moderiert wird unter Artikeln zu Sozial- und Wirtschaftspolitik sowie ich sag mal Kriegsberichterstattung sowie an den Schnittstellen ebenso gefühlt nach dem Motto: Blau bleibt stehen, rot muss gehen. Kann natürlich auch andersrum sein, aber das Ergebnis bleibt das gleiche. Dialog und Diskussion finden weniger statt als früher. Die Foren zu den Artikeln waren eine große Stärke der Plattform und die Artikel oft nur Aufhänger für tiefer gehende gegenseitige Bildung.