Synology NAS als Ersatz für Standrechner - gut oder nicht?

Enja00

Newbie
Registriert
Okt. 2014
Beiträge
6
Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem forum und hoffe dass ihr mir weiterhelfen könnt... :-)

Ich habe derzeit einen alten Stand-Rechner (noch mit Windows XP) und ein Notebook mit Windows 7 (an sich zwei komplett getrennte Geräte, mit unterschiedlichen Inhalten, die bei Bedarf nur durch 2, 3 Netzlaufwerke miteinander "kommunizieren"). Bis dato habe ich immer wieder Backups der Daten auf externen Festplatten gemacht, wobei der Stand-Rechner deutlich voller mit Daten ist, da ich Musik, Fotos, etc. der Notebook-Festplatte aus Platzgründen regelmäßig auf den Stand-Rechner überspiele. Also mein Stand-Rechner ist quasi nur noch ein externes Speichermedium, das ich aber einfach sonst nicht mehr verwende.

Jetzt möchte ich den alten Stand-Rechner los werden, und hab mich intensiv mit dem Thema NAS (Raid 1) beschäftigt, mit dem Plan, alle meine Daten vom Stand-Rechner (+ vielleicht ein paar Sachen vom Notebook) auf den NAS zu spielen, den Rechner zu kübeln, und einfach nur noch vom Notebook auf den NAS zuzugreifen.

So war zumindest mein Plan. Allerdings dachte ich auch, dass dieses Raid 1 eine gute Daten-Sicherungsmethode ist - wurde hier im Forum in einem Thread allerdings eines besseren belehrt ;)))

Meine Fragen wäre nun - macht es Sinn in meinem Fall einen NAS zu betreiben; welche Variante zum Datenbackup (falls der NAS an sich eingeht) würdet ihr empfehlen; gibt es im Falle dass der NAS eingeht die Möglichkeit die FEstplatten auch mittels meinem Notebook auszulesen?


Ich wäre sehr dankbar für eure Tipps, da es hier doch um ein paar € geht die ich investieren würde ... :/

Danke!!
LG
Enja
 
also nur mal so zur Info....
Ich habe ein 1 Bay Synology NAS.
Meine Daten sichere ich einmal in der Nacht auf einen angeschlossenen USB Stick.
Und jede zweite Nacht werden die Daten auf ein Hi-Drive bei Strato geladen.

das denke ist als Backup ausreichend und auch OK vom Preis-Leistungs-Verhältnis
 
Willkommen!

Du kannst deine Daten vom NAS auf deine externen Festplatten sichern, die externen Festplatten sind nach Anschaffung des NAS sonst überflüssig.
 
Ich hab konzeptuell die gleiche Lösung wie xtreme2004 am laufen, nur etwas größer. Aber ein dreistufiges Sys aus NAS (mit redundanten Platten), Backupplatte und High Drive sollte schon SEHR sicher sein
 
Vielen dank für eure antworten!!
Könnt ihr mir noch sagen wie das backup eines nas aussieht - also ist das vergleichbar mit dem backup eines notebooks zb - also dass man dann 1 "datei" hat die man mit einem neuen nas einspielen müsste(eine linux-datei?), oder wird da die ordnerstruktur gespeicherz, bzw kann ich dieses backup auch über mein windows notebook wiederherstellen?
Und ist dieses backup dann komprimiert oder sollte die externe fp mindestens die selbe größe haben wie die nas fp?
 
also beim Backup wird 1:1 die Ordnerstruktur wieder abgebildet.....das erleichtert das ganze ziemlich benötigt aber auch da es nicht komprimiert wird etwas mehr speicherplatz.
 
Alles klar, na das hört sich ja eigentlich super an, hatte gehofft dass das so ist. :) dann brauch ich eigentlich nur noch eine größere externe FP (jetzige hat nur 1TB, im NAS sollen aber 2TB Platten verbaut werden)....
Welches Dateisystem empfiehlst du für das Backup? Hab gelesen bei ext3 oder ext4 braucht man für Windows einen eigenen Treiber damit man sich das ganze anzeigen lassen kann... wäre aber angeblich gescheiter als FAT32 (wegen Größen-Beschränkung der Daten) oder NTFS (angeblich langsam) - siehst du das auch so?
Ergänzung ()

ach und eine frage muss ich bitte auch noch nachschießen: ebenfalls irgendwo gelesen hab ich dass wenn man eben über DSM ein backup auf eine externe platte macht, dass das programm nach "formatieren der platte" fragt bevor man dann das gewünschte dateisystem auswählen muss... d.h. ich muss eine LEERE externe platte verwenden die ausschließlich für das nas-backup genutzt wird, also da darf sonst nichts anderes drauf sein sonst ist's weg, richtig?
 
Das Dateisystem ist der Synology ziemlich egal. Meine Backup-Platten habe ich mit NTFS formatiert. Die müssen auch nicht unformatiert sein. Man kann also auch vorher schon andere Daten drauf speichern.

Es empfiehlt sich, das Backup regelmäßig zu machen und die Backups getrennt vom NAS aufzubewahren.
 
Enja00 schrieb:
Ergänzung ()

ach und eine frage muss ich bitte auch noch nachschießen: ebenfalls irgendwo gelesen hab ich dass wenn man eben über DSM ein backup auf eine externe platte macht, dass das programm nach "formatieren der platte" fragt bevor man dann das gewünschte dateisystem auswählen muss... d.h. ich muss eine LEERE externe platte verwenden die ausschließlich für das nas-backup genutzt wird, also da darf sonst nichts anderes drauf sein sonst ist's weg, richtig?

Da musst Du wirklich vorsichtig sein! Ich bin mir nicht sicher, ob es bei allen NAS der Fall ist, aber man liest bei vielen, dass die verbauten Festplatten bei Erstgebraucht formatiert/initialisiert werden, wodurch natürlich sämtliche Daten verloren gehen.
Ich würde auf keinen Fall das Risiko eingehen, ein NAS mit einer Festplatte in Betrieb zu nehmen, auf der sich noch wichtige Daten befinden;)
 
Dem NAS ist es egal, ob die externe Platte in FAT32, NTFS oder ext3/ext4 formatiert ist. Man kann halt bei FAT32 keine Dateien speichern, die grüßer als 4 GB sind.

Man kann im DSM (Weboberfläche des Synology NAS) die externe Festplatte entweder mit FAT32 oder ext3 bzw. ext4 formatieren. ext3/4 ist nur unter Linux les- und schreibbar.

Also am besten vorher die externe Platte am Rechner mit NTFS formatieren, dann wird sie vom NAS problem erkannt und kann als Sicherungsziel genutzt werden.
 
ext3/4 wirst du aber per nas oberfläche oder netzwerklaufwerkfreigabe an einem windows rechner ganz normal erkennen...
 
Puh, gar nicht so einfach das ganze Thema für eine Server-Unerfahrene ;-) Danke für eure Hilfe!!

Leo12 schrieb:
Ich würde auf keinen Fall das Risiko eingehen, ein NAS mit einer Festplatte in Betrieb zu nehmen, auf der sich noch wichtige Daten befinden;)
Ich glaube das war ein Missverständnis, die Platten die ins NAS sollen werden neue Platten sein, also da war vorher noch nie was drauf (neue WD Green voraussichtlich). Ich meinte die externe Platte die ich fürs Backup verwenden möchte.

Zipfelklatscher schrieb:
Also am besten vorher die externe Platte am Rechner mit NTFS formatieren, dann wird sie vom NAS problem erkannt und kann als Sicherungsziel genutzt werden.
Das ist jetzt vlt. eine blöde Frage aber ich bin was Festplatten betrifft (noch) nicht sehr erfahren - NTFS kann ich auswählen wenn ich über Browser auf Formatieren geh oder? --> das klärt aber meine Frage insofern, als dass ich auf jeden fall die backup-platte mal leer kriegen muss, damit ich sie überhaupt mal formatieren kann... ;-)

Chrigu schrieb:
ext3/4 wirst du aber per nas oberfläche oder netzwerklaufwerkfreigabe an einem windows rechner ganz normal erkennen...
Das bezieht sich jetzt aber nur auf die im NAS verbauten Platten, richtig? Wenn mir das Gerät eingeht und ich kein Ersatz-NAS zur Verfügung habe, aber sofort auf meine Daten zugreifen möchte (über externe Backup-Platte auf windows) muss ich die Platte vorher NTFS formatieren weil windows ext3/ext4 nicht erkennt, richtig?
 
ext3/4 kannst du entsprechende treiber/tools nachinstallieren, damit auf deinem windows rechner die platte erkannt werden kann. guggsdu google
 
Okay danke dir! Bin gespannt ob ich das alles so gut hinkriege... :-)

Eine (vorläufig ;-) ) letzte Frage noch - hatte eigentlich vor mein NAS nicht 24/7 laufen zu lassen, daher wurde mir die WD Green Serie empfohlen (da die Red scheinbar anfällig für Probleme ist wenn sie dauernd ein- und ausgeschalten wird), nun habe ich aber auf Amazon gelesen dass die Green wiederum irgendein anderes Problem hat (irgendwas mit einem erhöhten LCC wert der die Platte schneller killt) und bin verunsichert ob nicht doch Red und dafür halt wirklich 24/7 laufen lassen....

Welche Erfahrungen habt ihr mit WD im Zsh mit Synologoy Diskstations?
 
Ich würde von Greens abraten und zu Reds greifen. Du willst doch, denke ich, das NAS nicht alle halbe Stunde ausschalten, sondern eher einmal am Tag ein- bzw. ausschalten. Das sollte auch für die Reds kein Problem sein. Eine Green dürfte da nicht merklich besser abschneiden.
 
Falcon schrieb:
sondern eher einmal am Tag ein- bzw. ausschalten.
ja da hast du recht, ich benutze meinen pc im normalfall wenn überhaupt dann nur 1x am tag. oft auch tagelang gar nicht... also wäre es im normalfall MAXIMAL 1x ein- und 1x ausschalten pro tag.
wenn du meinst dass das die Red auch aushalten dann hört sich das auf jeden fall nach der besseren lösung an!! danke! :)
 
Zurück
Oben