T-Mobile erstattet Portierungskosten nicht

jacky

Lt. Commander
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Hallo,

ich habe ein Problem mit T-Mobile und würde gerne eure Meinung dazu hören.

Vorweg es geht lediglich um 25,- € . Das Geld ist hier nichtmal der ausschlaggebende Punkt sondern eher die Vorgehensweise von T-Mobile.

Zum Sachverhalt:

Ich wollte von meinem auslaufenden Vertrag die Nummer zu Congstar ( ich weiss Telekom Tochter ... ) portieren.
Habe den Auftrag fertig gemacht und dann noch am gleichen Tag alles wieder storniert, da ich Sorge hatte, dass es aufgrund der Kurzfristigkeit ( mein Vertrag lief zu dem Zeitpunkt nur noch 5 Tage ) hier zu einem Engpass kommt.
Sprich ich plötzlich nicht mehr erreichbar wäre.

Nun habe also eine halbe Stunde nach Auftragserhalt von Congstar storniert.
Dies wurde mir auch bestätigt.

Nun hat mir T-Mobile die Portierungskosten in Höhe von 25,- € auf meiner Abschlussrechnung berechnet.

Trotz schriftlicher Bestätigung seitens Congstar das die Portierung nicht stattgefunden hat und die Nummer bei T-Mobile ist, stellt man sich dort quer und will mir das Geld nicht erstatten !
Per Telefon hat mich der nette Kundendepp ( was anderes fällt mir zu dem A**ch nicht ein ) mit einer absoluten Unfreundlichkeit auf das Telekomunikationsgesetz verwiesen.
Jegliche E-Mails werden damit beantwortet, dass die Portierung stattgefunden hat. Inzwischen hat man mir sogar mitgeteilt, dass man den Vorgang nicht mehr bearbeitet.

Ich finde das eine absolute Unverschämtheit.
Was meint ihr? Habe ich hier einen Denkfehler und bin im Unrecht , oder ist das einfach die Masche der Telekom ?

Ich danke euch schonmal.
 
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Mein Tipp, geh in den nächsten Rosa Shop und nimm alles mit was du schriftlich hast und dann gibt es bestimmt eine Lösung !
 
Ich kann T-Mobile nicht verstehen, da Sie dir Geld berechnen, für etwas das nicht stattgefunden hat.
Und wie du sagst das es nach einer halben Stunde stoniert wurde, da hatte T-Mobile ja noch nicht mal einen Aufwand.
Ich würde das ganze nochmal schriftlich einreichen(per Post/Fax) im zweifen bleibt dir noch der Weg zur Verbraucherzentrale, aber wie du schon sagst 25€, da ist das Risiko hoch das du am Ende mehr kosten hast.

Und zur info du kannst deine Rufnummer immer noch portieren, 3Monate nach Vertragsende hast du Zeit dafür.
T-Mobile kann es dir ja nicht 2mal berechnen.
 
Ich habe eine Rechtschutzversicherung. Die können auch gerne ein Anwaltsschreiben haben.

Wiegesagt ich weiss nicht ob Congstar da etwas mit verbockt hat - aber ich hab den Schriftvekehr das meine Stornierung angekommen ist.
Aber letzlich ist es ja auch nicht meine Schuld wenn Congstar Mist baut oder ?

Ich weiss nicht ob ich in so nen Telekom Laden gehen will - ich bin echt einfach nur enttäuscht....
Aber das ist vermutlich meine letzte Option vor dem Gang zum Anwalt...
 
Rechtschutzversicherung - für 25€ werden die keine Anwaltskostenübernahme machen. Geh in den T-Punkt und rede mitdenen, oder, was auch geht, rufe mal spät abends die Hotline an, da sitzen meist tiefenentspannte Mitarbeiter, die alles nicht so eng sehen...
 
Meinem Rechtsschutz war die Streitsumme egal, hat nichtmal danach gefragt (in Ö). Kommt aber sicher auch auf die Klauseln deines Vertrages an.

Zu T-Mobile: In den Shop gehen und eine für dich zufriedenstellende Lösung verlangen, kommen sie mit keiner, direkt im Shop kündigen (nur halt dann nicht zur T-Tochter gehen!)
 
Oh man, Anwalt, Rechtsschutzversicherung. Und all das weil Du etwas verbockt hast. Und der Schaden bei 25€ liegt. Wenn eine Portierung gestartet wird, und das kann sie schon sehr schnell nach einem Online Vertragsabschluss, dann ist das eben so. Es läuft alles automatisch ab. Zu Deinem Vorteil, weil es eben dann idR Reibungslos von statten geht.

Ich selbst habe vor 2 Wochen bei einem Reseller einen Vetrag mit Portierung abgeschlossen. Selbst, da, bei einem Reseller, bekam ich nach nicht mal 2 Stunden eine Mail mit den Daten, wann eben portiert wird. Das geht alles sehr schnell.

Kläre das doch einfach vor Ort im Shop. Die werden Dir schon helfen. Aber vermutlich ist auch das Dir zu viel und unverschämt.
 
Okay dann werde ich den Tipp mal beherzigen die Hotline nochmal spät Abends anzurufen.
Um welche Uhrzeit macht da Sinn ? Hab nur keine Lust den selben nochmal an der Strippe zu haben.

Bist du sicher, dass die Kosten trotz Rechtsschutz nicht übernommen werden?
Hmm also telefonische Auskunft vom Anwalt war, dass ich auch die Lastschrift widerrufen kann und den Betrag reduziert um die Portierungskosten zurücküberweisen soll.

Aber dann hagelts wahrscheinlich Mahnungen oder? Und ich verliere hinterher vermutlich oder ?....

@ BlubbsDE: Es gibt ein 2-wöchiges Widerrufsrecht.
Wenn dir das Latte ist. Ja für mich ist es nervig das ich seit 3 Wochen denen hinterher laufen muss.
Aber hey hauptsache du schickst auch bei Amazon nichts zurück.
 
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Habe ich das gesagt? Und Portierungskosten sind nicht Widerrufs fähig. Da war der Hinweis der T-Com zum Telekomunikationsgesetz schon ganz richtig. Aber die Telekom wird Dir da schon helfen. Wenn Du persönlich vor Ort mit einem sprichst.
 
Naja ich fand deinen ersten Kommentar nicht besonders hilfreich und nett. Wenn das alle so sehen mit der Kohle verdient die Telekom sicher gut an sowas. Ich gebe auch nicht irgendeinem auf der Straße 25€. Ausserdem geht's um Prinzip. Die machen das so lang bis man aufgibt und das ist doch nicht Ok.
 
Ich muss ja auch nicht nett sein. Ich sehe eben nur das, was passierte. Und wenn Du Online den Vertrag abschließt und eine Portierung gewünscht wird, dann starten sofort nach Bestellende die Automatismen.

Wenn Du schon von Dir auf andere schließt, dann kann ich das ja auch. Ich würde niemals einen Mobilfunkvertrag abschließen und ihn 30 Minuten später wieder stornieren.

Aber wie auch immer. Auch die Telekom mag zufriedene Kunden. Und werden das regeln. Auch wenn Du das jetzt für Dich anders siehst. Davon gehe ich aus. Ich würde es vor Ort machen. Da sind die Möglichkeiten einfach besser.
 
Wundert mich, das es möglich sein soll, die Nummer von einem Laufzeitvertrag in einen reinen Prepaid Vertrag umzuziehen. Von Laufzeit in Laufzeit; kein Thema. Laufzeit nach Beendigung als Prepaid weiterlaufenlassen ginge ich auch.

Edit:
Durch Zufall habe ich mal vor einiger Zeit im Telefon Treff Forum gelesen, dass das von Dir beschriebene Szenario durchaus normal ist. Im Prinzip machst Du den Portierungsantrag rückgängig, was auch Dein Recht ist. Nur die Kosten sind dann trotzdem zu tragen.

Ein Gespräch im Telekom Laden halte ich aber auch für ratsam, vielleicht kommt man Dir dort in irgendeiner Form entgegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum sollte man seine Nummer nicht in einen Prepaid-Vertrag umziehen können, genau das macht ja Sinn! Man fängt hochbegeistert und ohne Rücklagen mit einem All-Forever-Flat inkl. Handy für 39,90€ an. Später checkt man, dass Prepaid-Verträge viel besser sind, weil flexibel monatlich änderbar durch Pakete erweiterbar- und das Handy vom Vorjahr für einmalig 300€ Tuts auch und hält auch 3 Jahre -Dafür sinds halt nur noch 9,90€ im Monat.
 
Am besten ist auf jedenfall ein Shop von denen.
Da wird man meistens ( nicht immer!) besser behandelt und findet schnell eine Lösung.
Zumindest wäre das mein Vorschlag
 
@ puri
Auf Nachfrage sagte man mir, dass das nicht möglich ist. Ob nun technisch nicht möglich oder nicht gewollt, sei dahin gestellt. Darum wunderte mich, dass das beim TE gehen soll.

Ich habe persönlich nichts von monatlicher Kündbarkeit. Das pauschal Prepaid und Kauf billiger ist als Laufzeit stimmt so nicht.
Bsp:
Vodafone Smart M= 24x19,90€ + 29 für ein Note 3 = 506,60€
Smartmobil All in XL= 24x14,95€ + 429€ für ein Note 3 =787,8€
Congstar Prepaid (mit 10€ im Monat berechnet) 24x10€ +429€ für Note 3 =669€

Wer weiß, was er im Monat verbraucht und in den nächsten 2 Jahren wahrscheinlich keine Änderung eintritt sowie ein Gerät braucht oder will, fährt in vielen Fällen mit Laufzeit besser.
Wer nur surft und praktisch gar nicht SMS schreibt oder telefoniert, hat mit einer reinen Surf Option gute Chancen zu sparen. Wer Flexibilität braucht ebenso. Das ist aber alles einzelfallabhängig.
 
Ich habe schon folgendes gemacht: Bei Debitel von Laufzeitvertrag D1 auf Prepaidvertrag umgestellt - ging einfach per Mail (2008 oder 2009), ich bekam nicht mal ne neue Karte. OK, gleicher Anbieter - aber offensichtlich "technisch möglich" (warum auch nicht, was hat diese Umstellung mit technischer Machbarkeit zu tun?) Dann 2013 von Prepaid Debitel (D1) auf kostenlosen Vertrag 1&1 (D2) (der beim DSL dabei ist) umgestellt. Bei allen Prepaid-Anbietern kriegst Du normalerweise 25€, wenn Du Deine Rufnummer mitnimmst. Ich würde denen schön was pfeifen, wenn die meine Nummer, die ich seit über 13 Jahre habe nicht herausgeben würden - soweit ich weiß sind die sogar gesetzlich verpflichtet, die Rufnummer herzugeben (?).

Wegen der Laufzeitverträge vs. Prepaidverträgen. Ich sagte ja, wenn Du auch mit dem Vorjahresmodell zufrieden bist (welches meist 50% vom aktuellen kostet), Dein Handy länger als 2 Jahre nutzt, oder Dir gebraucht eines besorgen kannst. Außerdem halte ich in Zeiten von 9 Cent pro Minute und Whats App und Co All-Sprach-und SMS-Flatrates für überflüssig. Wenn man sich umschaut bekommst Du 500 MB + 100 Minuten (+ 100 überflüssige SMS) für < 10 € mehr braucht ein Normalanwender nicht - Vorausgesetzt Du hast natürlich noch ein Festnetztelefon. Ich zahle für VDSL, Festnetztelefonie, 4 Handyverträgen (Eltern + Kiddies) insgesamt 65-70 € monatlich. Und wenn ich die Kiddies auf 1&1 rübernehmen würde, wären es nochmal 10€ weniger, aber Prepaid mit Kostendeckelung ist mir bei meinen Teenager-Kiddies wichtig ;-). Und wer kann schon sagen, dass er sein Verhalten 2 Jahre lang nicht ändert. Bei meiner Tochter habe ich die zugebuchten Flats aufgrund Ihrer veränderten Verhaltensweise innerhalb eines Jahres 3x ändern müssen - Sonst würde ich jetzt immer noch für die anfänglich sinnvolle 3000-SMS-Flat zahlen müssen.
 
Sehr interessant das zu hören. Bei MD habe ich auch gefragt. Nun habe ich das "Problem" anders gelöst.
Die Nummer steht tatsächlich im Eigentum des Vertragskunden, deshalb muss sie herausgegeben werden, selbst aus laufenden Verträgen.

Ich bin vollkommen Deiner Meinung, mir war nicht klar, dass Du Dich auf die Kinder beziehst. Dort würde ich auch aus Kostengründen und Flexibilität mit Prepaid arbeiten.
 
jacky schrieb:
Ich habe eine Rechtschutzversicherung. Die können auch gerne ein Anwaltsschreiben haben.


wg. so einem Schoofscheixx so ein trah-rah...


ps. du musst ja Zeit im Leben haben? Warte doch erst mal die nächste Rechnung ab....
 
Da ihr ja alle hier locker mit Geld um euch schmeißt möchte ich dennoch gerne das Ende der Geschichte erzählen. Die Telekom konnte nichts machen. War auch im Laden und daher musste ich einfach davon ausgehen das congstar hier gepennt hatte indem sie meinem Widerruf schlicht ignoriert haben. In letzter Instanz und mit eher weniger Hoffnung wandte ich mich schriftlich an den GF von congstar. Und tada man schreibt mir den Betrag gut. Scheinbar war es wohl doch der Fehler seitens Congstar. Sofern ihr euch als Kunde Alles gefallen lässt OK. Ich mache das nicht. Und falls mal andere Probleme mit irgendwelchen Anbietern haben - eine Mail an den Geschäftsführer wirkt man manchmal Wunder.
 
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