Anrufen und fragen, wie der Vertrag zustande kam. Danach Widerruf faxen und als Einschreiben verschicken. Du hast ja immernoch ein paar Tage Zeit dafür.
Das bringt doch bei dem Laden nichts.
Als wir zu 1und1 gewechselt sind hatten wir ursprünglich einen Komplett Wechsel beantragt.
Wie so üblich bei den Firmen, hat 1und1 da geflunkert und konnte bei uns nach Bestellung nach angeblicher erneuter Überprüfung keine Komplett Flat bieten, man versprach uns aber die Telekom Leitungsgebühr von 17,xx Euro zu erstatten.
Was auch problemlos gemacht wurde.
Bloß als ich die Telekom Rechnung bekam, habe ich nicht schlecht gestaunt als da nicht mehr 17,xx Euro stand sondern 21,xx Euro.
Darauhin habe ich bei der Telekom angerufen und gefragt, warum wir den jetzt auf einmal für die Leitung 21,xx zahlen müssen.
Die Dame hatte uns dann erklärt, dass wir mit dem neuen Traif davon profitieren würden, weil wir 120 min. gratis im Monat telefonieren könnten.
Ich hab sie dann gefragt, was uns das bringen soll, wenn wir über 1und1 sowieso kostenlos telefonieren können.
Ich habe diesem Tarif widersprochen und sie gebeten,das wieder rückgängig zu machen.
Erste Reaktion: "geht nicht"
Ich: "Und ob das geht, ich habe diesen tarif nicht gewählt und nicht bestellt"
Zweite Reaktion:"Augenblick, ich verbinde sie mit der Chefin"
Dann gleiche Diskussion nochmal mit anschließendem einlenken von der Telekom.
So dachte ich zumiondest, da die Rechnungen wieder 17,xx aufwiesen.
Als 1und 1 dann endlich den komplett Wechsel im Ort möglich machte.
Konnte ich plötzlich den Tarif nicht ändern:
Erklärung von 1und1 , es bestehe noch ein Vertrag mit der Telekom.
Ich: "hähh"
Dann wieder Telekom angerufen, dieses Mal ein ziemlich unfreundlicher Zeitgenosse dran.
ER:"Sie haben einen Neukunden Vertrag abgeschlossen"
Ich: "Nein, habe ich nicht, ich habe der automatischen Tarifumstellung widersprochen und bin zurück auf den alten Vertrag gewechselt"
Er:" Wir haben Beweisse"
Ich:"Was für Beweisse?"
Er:"Das Gespräch wurde aufgezeichnet" - Anmerkung: gegen mein Wissen
Ich:"Dann spielen sie mir den Beweiss vor,ich bin mir ziemlich sicher dass ich von Widerruf und nicht von einem Neuauftrag gesprochen habe"
Er:"Da habe ich jetzt kein Zugriff drauf"
Ich:"Dann haben sie auch keinen Beweiss"
Er:"Außerdem haben sie es schriftlich bekommen"
Ich:"Außer Rechnungen, welche ja korrekt erschienen habe ich gar nichts bekommen"
Er:"Auf der Rechnung steht der Tarif ja drauf"
Ich:"Der Tarif stand auch vor den nicht gewollten Wechsel und meinem Widerruf drauf"
Er:"Dann kann ich jetzt auch nichts machen" aufgelegt
Ich:"Hallo........."
Beim Stichwort Telekom scheint ein regelrechter Beißreflex ausgelöst zu werden.
Das ist kein Beißreflex, sondern entspricht meiner Praxis Erfahrung.
nur beweisen kannst du deinen Widerruf in einem Telefonat wohl eher schwerer falls sie doch Mucken.
Dann frage ich mich, für was die Gespräche aufgezeichnet werden.
In meinem Fall sogar ohne meine Zustimmung.
Man kann genauso gut ein Fax verschwinden lassen, wie den Zugriff auf verlangen zu verweigern.
Und mal ehrlich, wer nimmt sich in so einem Fall einen Anwalt.
Ich habe die restlichen 5 Monate (glaub ich) den Aufpreiß von 4,xx Aufpreis bezahlt und seit dem wimmle ich die Telekom bei der Altkunden zurückgewinnung Aktion mit meiner Praxis Telekom Erfahrung ab.