TeX / LaTeX Dienstleister/Unterstützung gesucht!

the-bashelor

Ensign
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Apr. 2006
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Hallo Leute!

ich weiß nicht ob es hier reingehört, jedoch bin ich mittlerweile so verzweifelt dass ich keinen anderen Ort mehr wüsste.

Ich bin derzeit dabei, ein bestimmtes vorgegebenes Layout unserer Marketingabteilung in TeX/Latex umzusetzen. Das beinhaltet bestimmte TrueType-Schriftfonts, Schnittmarken im Dokument, und millimetergenaue Positionierung von Textblöcken im Dokument.

Ich habe mich jetzt lange mit der Fragestellung befasst und bin zum Schluss gekommen, dass für die Modifizierung/Erstellung einer Dokumentklasse externe Hilfe vonnöten ist.

Kennt, bzw ist jemand kommerzieller Dienstleister für genau solche Umsetzungen? Auch sonst nehme ich gerne Hilfe und Ratschläge entgegen!

Ich danke Euch!
 
LaTeX und TrueType, sowie Millimeter genaue Ausrichtung ist eine echt nervige Angelegenheit. Besteht für euch gar keine Möglichkeit etwas anderes zu verwenden, z. B. Adobe InDesign? Damit hätten es alle Beteiligten viel einfacher.

Kann dir leider niemanden empfehlen, wollte das obige aber unbedingt anmerken, da ich selbst schon sehr viel mit LaTeX gearbeitet habe.
 
Ich weiß dass genau das eine große Schwachstelle ist! ;) Genau deswegen wende ich mich ja in diesem letzten Schritt an euch. Das umzusetzen ist eine große Plage. Mit Adobe Indesign pflegen wir derzeit 3 Dokumentationen. Diese müssen ja quasi Seite für Seite in ihrem Layout überprüft werden. Zudem überschneidet sich in diesen drei Dokumentationen viel Text. Diese Redundanzen kann man mit konditionellem Text beseitigen.
Wir haben einen Ansatz mit FrameMaker (Adobe) probiert, jedoch scheitert es dort an einigen Variablen beim Print-PDF Export.

Unser Ziel ist es prinzipiell, eine einzige große Dokumentation zu pflegen, die konditionellen Text für alle 3 Dokumentationen enthält - und zwar an genau den Stellen, wo sie sich unterscheiden. Weiterhin wollen wir dieses Dokument separat für jede Dokumentation separat in verschiedene Formate exportieren können (Low Quality Online-PDF, Print-PDF, HTML).Die konditionelle Logik habe ich für unser Texdokument bereits geschrieben, das funktioniert auch. Jedoch scheitert es derzeit an dem millimetergenauen Setzen von Textobjekten(Kapitelname, Seitenzahlen, Haupttextfluss) mit TT-Schriftarten.

Genau das ist mein Problem, an dem ich zu scheitern drohe.
Ergänzung ()

Ein großer Vorteil von LaTex ist natürlich auch die Editierbarkeit, da alle Dokumente ja ASCII/Menschenlesbar sind. Somit lässt sich das sehr gut mit Stringoperationen weiter bearbeiten.
 
Verstehe, InDesign ist natürlich mehr für Print-Medien gedacht und weniger für Dokumentationen mit sich überschneidenden Bestandteilen. Klare Sache, dass es hier zu großem Aufwand kommt.

Ich persönlich – hat natürlich mit meinem Hauptinteressensfeld zu tun – würde das Ganze in einem Wiki pflegen (z. B. MediaWiki) und alles mit CSS ausrichten. Das geht auch für den Druck verdammt gut. Strg + P und du kannst so viel PDFs rauslassen wie du willst (oder aber natürlich auch automatisiert am Server via PHP). Das Überschneiden wäre auch sofort gelöst. Bearbeiten wäre auch sehr einfach, da auch menschenlesbar und die sehr einfache Wiki-Syntax. In Spezialfällen kann immer wieder auf HTML + CSS zurückgegriffen werden. Dazu kommt natürlich die gute Verwaltung dank Server und Datenbank.

Ich glaube sogar, dass der Aufwand hierfür gleich oder sogar geringer als bei einer Umsetzung mit LaTeX ist.
 
Das Problem hierbei ist, dass wir automatisch für die komplette Dokumentation PDFs mit Schnittmarken exportieren müssen - dazu muss das ganze noch am besten mindestens PDFX-3 kompatibel sein ;)
Ich möchte mich wirklich in ein Schwert stürzen.
 
Das geht natürlich gar nicht so. Vielleicht mal an Adobe selbst wenden? Die haben doch auch Support für Unternehmen. Oder vielleicht sonst Unternehmen die sich auf Adobe Produkte spezialisiert haben. Ich meine, ihr habt ja schon alles im Adobe-Format. Da wäre es vielleicht einfacher in diese Richtung auch mal zu schauen, statt jetzt mit LaTeX rum zu machen.
 
Naja, eigentlich haben wir zuerst den Ansatz in TeX versucht... bis wir am Ende erkennen mussten, dass man das Layout nur bedingt (in annehmbarer Zeit) verändern kann. Denn so wie ich das verstanden habe ist sehr profundes Wissen in Sachen TeX (!) notwendig, um eine wirklich passgenaue Dokumentklasse zu schreiben. Diese Zeit habe ich selbst eigentlich nicht.

Dann hatten wir das mit Framemaker versucht. Bis auf die Exportprobleme hat es ja auch eigentlich das gemacht was wir wollten. Nur da der Export nicht für die Druckvorstufe einwandfrei funktioniert, will Chef wieder auf La/TeX setzen.

Hat keiner Rat? Selbstverständlich wird professionelle Arbeit sehr gut vergütet.
 
Fü solche Fälle dürfte XeTeX wesentlich besser geeignet sein als LaTeX. Hier findet man einige Beispiele. Wenn man die Fonts allerdings nicht selbst erstellen kann, muss man vielleicht bei Typodesignern anfragen.

Schnittmarken sind kein Problem, die g-brief Klasse hat die z.B. integriert. und zur Positionierung im Text gibt es das textpos Paket.
 
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