Trekstor 500 GB spinnt+Schulter ausgekugelt an EINEM Tag!

D-h- ich mach aktuell noch mehr kaputt, je öfter ich die anmache?

Ohje ... Ich werd´ immer unsicherer ...

Wo kriege ich diese CD her und was heißt Linux?
Ergänzung ()

Naja, ob ich bei 400 GB, die ich retten möchte, mit 1.500 Euro hinkäme, bleibt abzuwarten. Zudem: Es sind ausnahmslos private Filme+MP3 ...

Das klingt alles noch viel fataler, wenn ich bedenke, dass ich vorgestern abend den ganzen Inhalt noch sah ... So ein Mist am 31.12. ...
 
Das Programm, mit dem Du die Platte sektorweise 1:1 klonen kannst, heißt ddrescue.
Wichtig ist dabei der logfile, über den man nach einem raschen kopieren der noch unbeschädigten Sektoren gezielt Leseversuche an den Defektstellen mehrmals wiederholen kann.
Wo die CD runterzuladen und wie damit umgegangen werden soll, ist in diesem Thread ab Post#25 an einer Platte vorexerziert worden. In den vorangegangenen Beiträgen sind einige Links zu Hilfethemen, wie man das System handhaben kann. Zu Übungen völlig ungefährlich, da alle Datenträger von Haus aus nur lesend behandelt werden, außer man erteilt explizit Schreibrechte.

Sobald Du damit richtig umgehen kannst, die kaputte Platte anstecken und retten, was noch zu retten ist.
Am Ende des Threads ist auch erklärt, wie Du anhand der defekten Sektoradressen die beteiligten Dateien herausfindest, soferne dem Filesystem nicht schon die wichtigen Metadaten fehlen...
Sonst bleibt nur noch, vom Klon mit einem Rettungsprogramm die Daten zu kratzen, wobei dann in Ruhe ausprobiert werden kann, welches Tool am erfolgreichsten ist...
 
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Naja, wir wissen ja erst seit heute, dass wohl def. Sektoren das Problem sind und hier hat der Ernst aus unserem südlichen Nachbarland nicht ganz unrecht, dass hierbei die Disk u.U. gestresst wird und man sich auf die wichtigen Schritte beschränken sollte.
Dich jetzt allerdings mit Linux noch zu konfrontieren, halte ich für ungeschickt, denn da fangen wir wahrscheinlich bei Null an.
Ich würde die Disk mit der Demo vom Restorer scannen um zu erfahren, was zu retten ist, dann das Log dazu sichern, damit man nach dem Erwerb einer Lizenz (etwa 40€ beim derzeitigen Dollarkurs) dort wieder ansetzen kann.
Ein S.M.A.R.T.-Log mittels Smartmontools wäre zwar wünschenswert, aber wohl im Moment nicht zu bekommen.
 
Ein derartiges Vorgehen, die Platte mit irgendeinem Tool zuerst zu scannen, ist für den Hugo - wenn man dann in einem zweiten Durchgang darangeht, die Daten runterzuholen, können diese Sektoren schon lange unlesbar geworden sein. All diese Tools halten sich auch die längste Zeit damit auf, die defekten Sektoren lesen zu wollen, während weitere einstweilen sterben...

Mueli schrieb:
Eine Ersatzdisk hat der TO bereits!
Wenn die Originale schon sehr defekt ist, wird er die für den Klon brauchen; und dann eine, auf die er die Daten retten kann...

Ob er jetzt mehrere Monate das Unglück verdrängt oder 3 Tage Linux übt und probiert und sich durch lesen schlau macht, ist ja wohl egal. Mit ein wenig Geschick bei Lesen der Anleitungen, die im verlinkten Thread angegeben sind, schafft man das auch als Noob in einigen Stunden, seine Systemplatte auf die Reserveplatte zu klonen.
Wenn das mal intus ist, kann er es mir der Defekten rasch durchziehen - und auf rasch kommt es an!
 
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Danke, dass Ihr mir helft.

Ich lasse bis MO die Finger sowieso von allem. Der Gedanke, dass ich seit dem erstmaligen Beobachten gestern morgen allein dadurch etwas falsch gemacht haben könnte, dass die Platte mehrfach lediglich nur AN war bzw. 3 Mal der Versuch mit Testdisk durchlaufen wurde, macht mich speiübel

Wobei ich mich in den A... beißen kann, dass ich den Durchlauf, der bis zum Ende durchgeführt wurde, nicht mehr posten kann. Allerdings meine ich, dass ich den verworfen habe, weil auch da keine Partition erkannt worden war - glaube ich. Ganz sicher bin ich mir nicht mehr

Ich habe eine 965 GB Festplatte, von der ca. 940 GB nicht belegt sind. Ihr wollt aber, dass ich 2 Festplatten habe? Ui, wo kriege ich bloß ´ne zweite her ...

Habt Ihr beide denn Hoffnung? Ihr macht mich sehr niedergeschlagen, dass das Problem inzwischen weiter fortgeschritten sein könnte. Aber die Platte hat doch 465 GB, da MUSS doch ´was da sein ...
 
Was ist denn auf der neuen Platte jetzt drauf? was Du bis jetzt herunterholen konntest?
Wieviel Platz ist noch auf Deiner Systemplatte?
Schlimmstenfalls musst Du den derzeitigen Inhalt der 1TB woanders speichern; viel ist es ja nicht.
Nach dem Klonen der defekten auf die 1TB - wenn das abgeschlossen ist, liegt die Partition von der 500er vorne auf der Platte, da kann man hinten eine zweite 500GB Partition draufmachen. Ist zwar nicht optimal, weil damit das auslesen auf die dahinterliegende Partition von ständigen Armbewegungen begleitet seeeehr langsam sein wird, aber besser als garnichts.
 
So, meine Lieben!

Alles Gute zum Neuen Jahr!! Und hoffentlich auch für meine Festplatte ...

Es hat sich eine interessante Neuigkeit ergeben ... Amazon hat sich über die Feiertage nicht lumpen lassen und eine -für mich wahnsinnig kundenfreundliche und zudem unerwartete- Reaktion gezeigt.

Es wird mir ein neues Netzteil zugeschickt - samt Platte. Ich finde das natürlich eine Top-Lösung.

Allerdings bin ich jetzt natürlich noch frustrierter, dass das AUSGANGSproblem, welches ich hier postete, und was überall als mit dem Netzteil verbunden assoziiert wurde, inzwischen durch ein Nicht-Erkennen der Platte mit Dateisystem RAW verschlimmert wurde, so dass ich das ALTE Problem EVENTUELL durch das Netzteil hätte lösen können, das NEUE aber nun nicht mehr.

Ich möchte an der Platte bis kommende Woche nun aber wg. Ernsts Reaktion nix mehr ändern. Was ratet Ihr mir, sobald ich das Kabel in den Händen halte. Ist durch die neue Platte -als Zwischenspeicher ohnehin zusätzlich ja nun brauchbar- und das ausprobierbare Netzteil etwas eingetreten, was mir mehr weiterhilft?

lg
Ergänzung ()

Hallo Ihr beiden!

Ich rüste mich jetzt so langsam für die "schwierigeren" Aufgaben ...

Nachdem jetzt das Netzteil kommt, kann ich Euch noch kurz erzählen, dass ich die 1 TB Platte komplett leergeräumt habe

Ernst, vor den weiteren Schritten habe ich zu großen Respekt. Was Du mit einer Linux-CD und ddrescue beschreibst, geht völlig an DEM vorbei, was ich beherrsche. Was ich noch hinkriege, wäre, eine CD mit Inhalten zu brennen und dann eines der Programme zu öffnen, allerdings habe ich keine Ahnung von Programmierzeilen oder ähnlichem und auf den Links komm ich nicht klar, weil da für mich zu viel Insiderwissen abgeverlangt wird oder es mir zumindest so vorkommt. Ich bin jetzt sehr verunsichert, ob ich das alleine hinbekomme ...
 
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Na, dann brenn Dir mal die rescue CD, boote davon und lies ein paar der verlinkten Hilfethemen dazu bzw. die von der Seite, wo Du sie runterlädst. Putt machen kannste damit nix, solange Du die Befehle zum Aufheben der Schreibsperren auf die anderen Datenträger nicht kennst...
Ist so einfach wie ein DOS von Bootdiskette, man muss nur ein paar Befehle, die man in der Commandline eingibt, tippsen können (Verwöhntes Windows-Klick-Pack :) )
Von Programmieren ist dabei keine Spur, sieht nur sehr gewöhnungsbedürftig aus.
 
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