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BerichtTSMC × Europa: Eine französische AI-GPU mit 288 GB HBM3e als Vorbild
ComputerBase war auf dem TSMC OIP Ecosystem Forum in Amsterdam und konnte vor Ort einen Eindruck davon gewinnen, welche Themen TSMC, aber auch europäische Partner aktuell beschäftigen: Effizienz, Packaging – und einseitig mehr Unabhängigkeit. Ein AI-Beschleuniger mit 288 GB HBM3e aus Frankreich war hingegen für TSMC ein Vorbild.
Für Europa heißt dies vor allem zu zeigen, dass das Rad nicht noch einmal neu erfunden werden muss, es darf Know-how genutzt werden, welches bereits verfügbar ist. Das Motto: TSMC ist hier um zu helfen.
Ja, TSMC hat vlt das know how. Trotzdem klingt das leicht überheblich, wenn man bedenkt, dass ohne europäische Technik, sie nicht da sein könnten, wo sie sind.
Und TSMC wäre ohne Europa nicht da wo sie sind. Sage nur ASML.
Kurz: Taiwan kann ohne Europa nicht und Europa nicht ohne Taiwan. Europa steht bei der Nahrungskette der Halbleiterindustrie ganz vorne, daher nimmt man Europa am Ende der Nahrungskette wenn das Produkt rauspurzelt nicht mehr.
TSMC nächste schritte sollten eugentlich das aufkaufen dieser unternehmen sein. Um auch dieses wissen und die vertikale kette einzunehmen. wäre doof für uns europa, aber als ceo würde ich die sache langsam forcieren. Es macht einfach sinn.
Und TSMC wäre ohne Europa nicht da wo sie sind. Sage nur ASML.
Kurz: Taiwan kann ohne Europa nicht und Europa nicht ohne Taiwan. Europa steht bei der Nahrungskette der Halbleiterindustrie ganz vorne, daher nimmt man Europa am Ende der Nahrungskette wenn das Produkt rauspurzelt nicht mehr.
Und trotzdem würden wir sie sofort wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn China das von uns verlangen würde. Oder wenn China versuchen würde Taiwan zu erobern.
Dann wird auf Export nach China gezeigt um sich zu rechtfertigen, aber die Realisation, dass man dann keine High-End Chips mehr bekommt, die kommt nicht.
Es ist somit eigentlich in unserem Interesse Taiwan zu unterstützen wo es nur geht. Aber diese Realität wird von unserer Industrie geflissentlich ignoriert. Weiter als bis zum nächsten Quartal denkt halt keiner.
Das ist nur teilweise richtig.
Zumindest ab einem gewissen Umfang der Datenbasis tritt die Qualität zunehmend in den Vordergrund.
Kürzlich wurde in einem Podcast zu KI die Meinung vertreten, dass die Modelle zum Teil deswegen so groß sind, bzw. sein müssen, weil sie sich die Trainingsdaten "merken". Wenn es gelingen würde diese gemerkten Daten aus dem Modell zu entfernen und nur das "Denkgerüst" übrig bleibt, würden sie möglicherweise bei deutlich geringerer Größe ähnlich gut oder besser performen. Eigentlich sollen sie ja hauptsächlich nicht die veralteten Trainingsdaten für ihre Antworten nutzen, sondern aktuelle Daten aus einer externen Quelle.
Ich würde solch einen Chip aus dem EU Raum sehr begrüßen. Und es wäre toll, wenn in Desden auch entsprechende Fertigungswerke wären. Aber es muss ich auch erst einmal zeigen, ob es sich so entwickeln kann. Die Fertigung wäre möglich, wenn TSMC das möchte. Einen Konkurrenzfähigen Chip ist da schon schwerer. Die Konkurrenz (Nividia und auch AMD), machen das ja nicht erst seit gestern.
Das weiß man ua deshalb nicht, weil es bei uns traditionell viel Mittelstand dabei ist. Meist hochspezialisierte Profis, aber halt kleine "Buden". Liegt mmn zum großen Teilen am nicht vorhandenen venture capital. Hier musst du zur Bank und Garantien zum hinterlegen haben (deine Produktionshalle, Maschinen, etcpp). VC ist es egal. Da kannst du auch erst in 10 Jahren gewinne abwerfen, Hauptsache du wächst erst einmal über den Punkt hinaus, dass dir irgendjemand Konkurrenz machen kann.
Das klappt auch eher in der Tech oder Software Branche, weniger im produzierenden Gewerbe.