UBS-Stick mit Rufus und Balena Etcher kaputt gemacht

Damogas

Ensign
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178
Hallo zusammen,

ich glaube ich habe es geschafft einen USB-Stick der Marke XLyne kaputt zu machen. Vielleicht gibt es aber noch Hoffnung und die Community weiss wie es eigentlich geht. Ich bin ein ziemlicher Noob.

Hintergrund ist der, dass ich ein älteres Thinkpad T430 rumliegen habe, welches nicht mehr auf Windows 11 upgradebar ist. Gerade läuft noch Windows 10 drauf und dieses Notebook habe ich auch für das Ganze genutzt. Die Idee war, dass ich mir aus Spaß wieder mal Linux anschauen und das Notebook damit ausrüsten könnte. Die Wahl lief auf Linux Mint oder Linux MX zum Testen hinaus.

Ich habe ich mir die Linux MX .iso und Rufux runtergeladen. Stick eingesteckt, in Rufus ausgewählt und den Vorgang gestartet um den Installations-Stick zu erstellen. Ich bin einige Minute afk gegangen und beim zurückkehren hatte Rufus den Vorgang abgebrochen. Die Fehlermeldung erwähnte einen Fehler mit der .iso, falls ich mich noch richtig erinnere. Also habe ich darufhin die .iso erneut von einem Mirror runtergeladen und es nochmal probiert. Rufus blieb dann auf bei 0,3% des iso-Kopiervorgangs stehen, gefolgt von einem Zeitüberschreitungsfehler. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Windows den Stick noch, auch wenn der Name inzwischen nicht mehr der Selbe wie vorher war. Der Zeitüberschreitungsfehler kam immer wieder auf, also habe ich nach einer Alternativen gesucht und Balena Etcher runtergeladen. Iso ausgewählt, Stick ebenfalls und auch hier wurde der Vorgang abgebrochen. Nur, dass der Stick jetzt gar nicht mehr erkannt wird. Der File Explorer sieht gar nichts, Disk Management ebenfalls nicht. Laut Google sollte ich über cmd diskpart aufrufen und mit list disk den USB-Stick auswählen und ändern, aber auch hier wurde mir nur die normale SSD angezeigt. Das Notebook singt ganz normal wenn ich den Stick einstecke oder abziehe, aber das wars auch schon.

Kennt ihr noch eine Lösung zu dem Problem? Kann es sein, dass der Stick schon vorher kaputt war und ich deshalb die Fehlermeldungen bekommen habe?

Danke euch für jegliche Hilfe. :)
 
Einen anderen USB Stick nutzen. Der dürfte Defekt sein, und wichtige Daten sind ja keine mehr drauf.
 
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Damogas schrieb:
Kennt ihr noch eine Lösung zu dem Problem?
Wegschmeißen und einen Stick von Qualität kaufen? Was du da hattest, war Elektoschrott. Kauf dir nen Sandisk und gut ist.
 
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Ich hoffe doch er hat den Stick mal abgezogen und noch mal getestet.
 
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SpiII schrieb:
Gibts etwa eine magische Preisgrenze ab der die Sticks ewig halten?
Es gibt Hersteller, die bewusst crap verkaufen. In jedem Bereich. Egal ob USB-Stick oder Kühlschrank. Oder willste uns erzählen, dass Amica die gleiche Qualität hat wie Miele?
 
SpiII schrieb:
Dachte mir schon, dass da nichts als Antwort kommt...
Was soll bei einer derart signifikanten Ungeduld (nicht mal 3 h) bei Antworten und Empfehlungen auf "USB 2.0 - vielleicht sogar langsamer als Hi-Speed" als Reaktion kommen? 🤔
Sollte das von jemanden aktiv ignoriert werden, so wäre es zumindest für mich nicht überraschend.

Damogas schrieb:
Die XLyne GmbH ist ein klassischer Private-Lable-Spezialist.
Kein Hersteller von Hardware.
Im Prinzip ein "No Name to Deutsche Marke Umwandler".
Es sollte daher nicht wundern, dass man den tatsächlichen Hersteller nicht kennt und dass man bei den Preisen nix Wertiges erhält.

In schließe ich mich der Schlussfolgerung: "Stick kaputt - bitte ersetzen" zu 💯% an.

Die Frage ist halt, ob Du einen neuen USB-Stick kaufen möchtest, in welcher Kategorie der spielen soll und ob dann nicht sogar eine externe SSD sinnvoller ist. Lass mal hören.
 
Hei, danke für das Lesen meines Problems und die Antworten dazu. Es ist dann wohl wirklich kaputt, wenn keine neuen Ideen zur Fehlerbehebung aufgetaucht sind. Als Noob finde ich es verwunderlich, dass ich den Stick wirklich einfach so zerstört bekommen habe. Ein bisschen schade. Der USB-Stick war jetzt nicht so wichtig, aber gerne hätte ich Linux getestet, ohne nochmal einen Neuen zu kaufen. Glaube darum wäre eine SSD vielleicht auch Overkill @mchawk777 . Ich brauche ja nur etwas Kleines um einen Installations-Stick zu erstellen. Gibt es eine besonders langlebige Marke? Langsam kriege ich auch Zweifel daran, ob es überhaupt eine gute Idee ist das alte Notebook noch nutzen zu wollen. :D
 
.one schrieb:
Es gibt Hersteller, die bewusst crap verkaufen. In jedem Bereich. Egal ob USB-Stick oder Kühlschrank. Oder willste uns erzählen, dass Amica die gleiche Qualität hat wie Miele?
Er bezieht sich nur auf den Preis. Mehr kann ich da nicht rauslesen & mich eben nur darauf beziehen.
Hat sich bisher nicht geäußert um evtl. zu erklären was er meint.

EDIT:
.one schrieb:
Dann lies nochmal. Da steht auch die Marke.
Merlin nennt in Post #3 keine Marke. Er weiß die Marke aus dem Startpost und reduziert es dann auf den Preis.
Nur ist der Preis nicht alles, denn man bekommt für das Geld (oder sogar etwas weniger) eben auch was von SanDisk etc. und ob er dass dann auch noch so geschrieben hätte? Wahrscheinlich nicht.

mchawk777 schrieb:
Was soll bei einer derart signifikanten Ungeduld (nicht mal 3 h) bei Antworten und Empfehlungen auf "USB 2.0 - vielleicht sogar langsamer als Hi-Speed" als Reaktion kommen? 🤔
War die ganze Zeit online/aktiv :)
Aber da kommt vermutlich nichts weiter, warum auch immer.
 
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Damogas schrieb:
Ich brauche ja nur etwas Kleines um einen Installations-Stick zu erstellen. Gibt es eine besonders langlebige Marke? Langsam kriege ich auch Zweifel daran, ob es überhaupt eine gute Idee ist das alte Notebook noch nutzen zu wollen.
Langlebigkeit ist bei einem Installationsstick zwar nicht unwichtig aber sekundär.
Top 1 ist der Datendurchsatz.
Du willst ja nicht unbedingt Zeit verschwenden nur weil ein Stick nicht mal 480 GBit/s (40 MByte; Hi-Speed) schafft.
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Ich persönlich würde am Stand jetzt, hier und heute zum "Transcend ESD310C Black 256GB, USB-A 3.1/USB-C 3.1" greifen.
Transcend ist eine etablierte Marke, es hat sowohl USB-A als auch USB-C, und eine max. Datentransferrate von etwa 1 GByte/s - kann also auch schön USB-SuperSpeed10Gbps-Anschlüsse ausnutzen.

Ansonsten nutze ich hier (auch) die "SanDisk Ultra Fit USB 3.2" für Notfall-Medien, die irgendwo "in Reserve" liegen. Die schaffen zumindest max. 400 MByte beim Lesen. Der Doppelpack 64 GByte für ca. 18 € hat ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
SanDisk ist ebenfalls renommiert und gehört zu Western Digital.
 
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