Ubuntu 10.10 in 64 Bit auf Intel-Rechner mit 4 GB Ram

Lord Extra

Commander
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Habe gerade in einem Anflug von Neugier (und weil ich gerade beim Aufräumen eh auch noch eine Festplatte gefunden habe) Ubuntu 10.10 in 64 Bit installiert.

Nachdem der Rechner gerade frisch installiert war, habe ich zuerst mal das WLAN-Passwort eingerichtet, damit ich auch online gehen konnte.

Das erste Erlebnis mit Ubuntu-Linux, was mich hier in diesem Fall sehr erstaunt hatte, ist, dass mein WLAN-USB Stick auf sogar Anhieb funktioniert und dem Angaben meiner Fritz!Box folgend eine 108 Mbit Verbindung zum Router hergestellt hat.

Danach schnell noch das System auf den letzten Security-Patch Level gebracht, deutsches Sprachpaket komplettiert und mit dem Firefox Computerbase angesurft. Dabei wurde mir direkt angeboten den aktuellen Flash-Player installieren zu lassen. So weit, so gut. Und nun?

Was kann man sonst noch alles so machen, um damit eine Windows-Maschine im Alltag gut zu ersetzen? Ich wollte mich, da ja hoffentlich bald das 11.04 erscheint, schon mal etwas vorbereiten. :D

Open Office / Libre Office kommt noch drauf, der Acrobat Reader ebenso. Hätte nun noch gerne Firefox 4 / Opera 11 / und evtl. auch noch Mozilla Thunderbird auf der Kiste, mal sehen. Evtl. nehme ich auch als Mail-Proggi das, was schon bei Ubuntu dabei (Evolution?) ist.

Nachdem ich nun gesehen habe, wie so eine Kiste im Nur-Surf-Betrieb "rennen" kann, bin ich sehr zuversichtlich, dass meine demnächst anstehende "Reste-Verwertung" nicht wesentlich schlechter laufen wird.

Geplant ist zunächst der Einsatz von Ubuntu oder Fedora (jeweils mit Gnome) auf einem Intel Wolfdale Dual-Core, also eigentlich schon fast "Vorkriegstechnik" :D, dafür aber hier lagernd und einfach zu schade zum vergammeln lassen.

Also: Vorschläge vor! :D
 
Als PDF(bzw. Document) Reader liefert Ubuntu schon Evince mit.
Hatte bisher noch keine Probleme damit was die Darstellung von PDFs angeht
Der Core2 ist beim "normalen" Arbeiten mehr als ausreichend. Ich selber arbeite in der Woche auch nur auf meinem Notebook welches nen C2D T6400(2GHz) und 4GB RAM hat...
Als Anfänger, bleib am besten erstmal bei Ubuntu, da ich persönlich es bei Fedora doch als umständlicher(grade als Linux Neuling) dies so einzurichten, das vor allem Multimediageschichten sauber laufen.

EDIT:
Achja zum Thema Windows-Maschine ersetzen...
Geh nicht mit der Vorstellung und dem Verlagen an das Thema das dein System später genau wie Windows sein soll! Wenn du dies machst, dann wirst du nicht glücklich mit dem System werden, den es ist nun mal kein Windows und wird es auch nie sein!

Das ist meiner Meinung nach aber auch gut so!

Ich selber habe nämlich bei meinen ersten Kontakten mit Linux versucht genau dies zu tun, was dann natürlich nicht so klappte wie ich es mir vorgestellt habe und war dann natürlich enttäuscht und bin wieder zu Windows gewechselt. Das war vor ca 6Jahren...
Vor nun fast zwei Jahren habe ich mein Studium begonnen und haben nochmal einen Versuch gewagt, aber diesmal einfach aus dem Grund, das ich mir meine Arbeit(Programmieren) erleichtern wollte. Und was soll ich sagen...dadurch sich wirklich mal auf andere Arbeitsweisen einzulassen und auch mal länger dran zu bleiben ein "Problem"(Was man natürlich meist selbst provoziert^^) zu lösen und diese Lösung dann auch zu verstehen, lässt mich nun wirklich seit zwei Jahren mit Linux arbeiten.

Stell dir also vielmehr die Frage was für Aufgaben du erledigen möchtest und schau dann selber mal was für Möglichkeiten es gibt oder frage nach was man da machen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, ich habe hier noch einen "alten" Rechner, der bisher noch nicht mit einem BS versorgt ist. Die Bauteile sind einfach im Rahmen von Auf- und Umrüstungen angefallen. Den Celeron hatte ich mal hier im Forum gekauft und verwendet, ihn aber kürzlich durch ein zufällig entdecktes Angebot bei eBay, bei dem ich einfach zuschlagen musste, ersetzt. :D Das Teil (Celeron Dual-Core E3300, G41-Board für DDR2-RAM, 320er SATA-FP) steht hier bei mir im Keller in meiner kleinen Elektronik-Werkstatt.

Auf dem Rechner will ich eigentlich nur immer mal kurz Dinge im Netz nachschauen können (Schaltpläne, Pinbelegungen, Platinenlayouts, Bauteil-Datenblätter etc.). Also wird die Kiste nicht wirklich beansprucht. Von daher geht es mir darum, dass das Teil ordentlich und stabil läuft. Ich hätte hier zwar noch ein "altes" Windows XP übrig, allerdings ist mir das mittlerweile zu alt und zu unsicher. Ich bin einfach mal neugierig auf Linux und will was neues lernen. Windows soll nicht wirklich ersetzt werden. Ich habe hier im Haushalt alle Mitglieder der Familie mit PCs versorgt und setze daher ein Windows 7 Family-Pack ein. Aus diesem Grund geht es mir hier nicht um einen vollsändigen Ersatz für Windows, sondern eher um eine Ergänzung. Um damit zu arbeiten, will ich allerdings nicht mit Dual-Boot Linux auf einem Windows-Rechner einsetzten sondern eher als autarkes System verwenden.

Ich mache mir nur Gedanken, ob Ubuntu auf einem Celeron E3300 ordentlich läuft? Auf einem anderen System mit einem Pentium Dual Core E6500/6600 und 4 GB DDR3-RAM rennt Ubuntu selbst bei Nutzung der Onboard-Grafik ganz vorzüglich.

Der "kleine" Celeron wird da ja wohl nicht allzu stark abfallen, oder? Immerhin handelt es sich ja um den gleichen CPU-Core.
 
Lord Extra schrieb:
Ich mache mir nur Gedanken, ob Ubuntu auf einem Celeron E3300 ordentlich läuft? Auf einem anderen System mit einem Pentium Dual Core E6500/6600 und 4 GB DDR3-RAM rennt Ubuntu selbst bei Nutzung der Onboard-Grafik ganz vorzüglich.

Der "kleine" Celeron wird da ja wohl nicht allzu stark abfallen, oder? Immerhin handelt es sich ja um den gleichen CPU-Core.

du wirst für den von dir beschriebenen Einsatzzweck keinen Unterschied merken/spüren, die CPUs unterscheiden sich lediglich in einem MB L2 Cache und 2500/3000 MHZ, wer das spürt, hört auch die Mohrrüben wachsen ;)
Ergänzung ()

E3300
E6500
 

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