Ubuntu 14.04 - Multimonitorbetrieb über Displayport mit 2560*1440 ist problembehaftet

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Fleet Admiral
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Gelöst, siehe Post #11
https://www.computerbase.de/forum/t...40-ist-problembehaftet.1363406/#post-15910319



Servus,

bis vor kurzem ging es noch, dass wenn ich mein Notebook auf den Dockingport werfe mein Externer Monitor mit 2560*1440 Pixeln per Displayport und der interne Monitor mit FullHD angesteuert wird. Mittlerweile lässt sich der externe Monitor jedoch nur noch mit FullHD befeuern. Wenn ich die volle Auflösung einstelle zerhackt es die Anzeige auf beiden Monitoren und es gibt ein starken Flimmern. Das Notebook ist erst wieder nutzbar, wenn ich den X-Server töte. Am System selbst habe ich nichts verändert außer Updates.


Das Problem besteht mindestens seit Kernel 3.13-29 und auch jetzt noch mit 3.13-30, wobei das Auftreten des Problems unabhänig vom Update auf 3.13-29 war.

Unter Windows und unter einem zweitem Ubuntu vom USB Stick mit gleicher Kernelversion lässt sich der zweite Monitor problemlos mit voller Auflösung betreiben

Wenn das betroffene Ubuntu den Anmeldebildschirm zeigt, wird dieser auf beiden Monitoren problemlos in der nativen Auflösung angezeigt!

syslog, kernellog, xlog sind in meinen Augen sauber


Ich werde parallel noch etwas probieren, ich habe Compiz im Verdacht, nur das Scheißteil schreibt ja von Haus aus kein log :/


PS: Die "Erkennung" von sinnloses Phrasen im Titel hier im Forum ist scheiße :)
Ergänzung ()

Compiz scheint es auch nicht zu sein, Configurationsdateien gelöscht, Compiz per reinstall neu installiert -> bringt nix
Auch spuckt Compiz mit umgeleitetetem stderr nix aus :/
 
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Ich glaub du solltest mal im Ubuntu Forum nachfragen ^^
 
Ich bin jetzt, nachdem ich "meinen" Linux Nerd konsultiert habe eh in alte Windowsgewohnheiten zurückgefallen und habe das OS neu installiert. Das geht unter Linux/Ubuntu ja schön einfach, da in der Regel recht gut dokumentiert ist, wo bei welchem Programm die Konfigdateien liegen :)
 
Du rätst mir, bei einem Problem welches wahrscheinlich sein Ursprung in den Untiefen des Kernels hat, dass ich Mint statt Ubuntu nutzen soll, wo doch Mint auf der gleichen von Canonicl gepflegten Kernelversion beruht wie Ubuntu?
Mal ganz abgesehen davon, dass außer deiner Behauptung, dass Mint besser sei wirklich keine Begründung kommt. Ist ein Grund gleich mal zu ner anderen Distri zu migrieren, damit ich auch ja auf 5 Rechnern 8 verschiedne Distris und 3 verschiedne Betriebssysteme habe.

Verdammt, Linux ist zu nutzerfreundlich geworden ... -.-


Edit: Damit der Post nicht zu viel Unfreundlichkeit enthält. aurums Verweis auf geeignetere Quellen war 1a :) Danke!
 
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Deine passiv agressive Arroganz kannst dir auch sparen, vor allem wenn du nicht weißt mit wem du redest.
Und das Ubuntu Forum ist übrigens voll von Bullshit, wenn dann das Arch Forum, trotz anderer Distri.

bis vor kurzem ging es noch...
Profis am Werk.
 
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Wer du oder ich bin ist recht uninteressant, das dein Beitrag schlicht überhaupt nicht gepasst hat habe ich ja erleutert. Zugegeben sehr deutlich. Wenn du das als Arroganz wertest, ja von mir aus :)

Ob nun Ubuntu oder Archforum ist egal, hauptsache verwertbare Antworten und die muss man mit seinem bestehendem Wissen eh immer gegenchecken. Deswegen steh ich ja auf Begründungen die bei dein "Mint ist eh besser" ja einfach fehlt ;)


Und ja, genauer einordnen als "bis vor kurzem ginG es noch" kann ich nicht. Das das Problem zwar neu ist, ich aber den Betriebsmodus lange nicht genutzt habe. Daher ich kann weder Zeit noch eine genaue Änderung am System angeben, die für das Problem relevant wäre. Fällt dir eine bessere Formulierung ein, so bin ich dafür offen ;).
Ok nach neuer Rechtschreibung müsste es heißen "vor Kurzem" also mit großem K und da kann ich mich nur schwer mit meinem "hohem" Alter herausreden :D
 
Wenn durch Updates ein Problem auftritt, ist das eigentlich ganz simpel gelöst, du downgradest so lange, bis es nicht mehr auftritt, dann hast du den Schuldigen.

Mag bei Debian Paketen etwas nerviger sein als bei Arch, kenne mich damit nicht aus, aber allzu aufwändig sollte es auch da nicht sein. Vielleicht findest du dabei dann auch heraus, dass es gar nicht an einem Softwareupdate lag, sondern an einer geänderten (systemweiten) Konfigurationsdatei. Hast du schon die Einstellungen in xorg.conf.d geprüft? Geht es mit anderen Fenstermanagern? (Wahrscheinlich ja) Ich hab seit Jahren Multimonitor unter Linux nicht mehr angefasst da einfach kein Platz auf dem Schreibtisch neben den guten NuPros und dementsprechend wenig Ahnung davon, aber grundlegende Dinge kann man immer prüfen.

black90 schrieb:

Genau wie der Profi, der Mint empfiehlt? Ohne da jetzt arrogant erscheinen zu wollen, aber „Mint ist das bessere Ubuntu“ ist normalerweise der Standardsatz, mit dem man Leute ohne Ahnung herausfiltern kann – 98% von denen wissen nicht einmal, was ein Fenstermanager ist. ;)
 
Zwischen dem letzten Nutzen von Multimonitor pder Displayport über Dockinglösung und Feststellen des Problems waren allerhand Updates, sonst hätte ich mir den Spaß gegönnt und hätte den alten Zustand wiederhergestellt. So hat es nicht gereicht den ältesten bei mit vorhandenen Zustand wiederherzustellen (ok ich sollte in Betrachtziehen mehr als 2 Altzustände zu behalten).

Wie gesagt, Ubuntu hab ich neu aufgespielt und alles funktioniert.


xorg.conf wird bei aktuellen Ubunuinkarnitionen ja nicht genutzt (mein Wissenstand, laut Ubuntuwiki stimmt das auch noch :) ). Daher ist dort nichts herauszubekommen und xorg.conf.d enthält meines Wissens doch hauptsächlich "Input Devices" jedoch (bei mir) keine Ausgabegeräte. Xlog enthält bei mir ja auch nix, weswegen ich Compiz im Verdacht hatte. Also habe ich alle Konfigurationsdateien von Compiz gelöscht und ein reinstall durchgeführt, was aber nichts brachte. Als Compiz dann auch mit umgeleiteter Fehlerausgabe nicht auskunftsfreudig war hab ich halt alles platt gemacht... Ab einem gewissem Punkt ist das die schnellste Variante :)
 
Wenn man nicht weiß, woran es liegt, vielleicht. Ich will da auch nicht von Dingen reden, von denen ich keine Ahnung habe (→Ubuntu), nur dass es eben bei Arch ziemlich trivial ist, sein System in den Ausgangszustand zurückzuversetzen, egal ob teilweise oder ganz. Macht die Fehlersuche sehr leicht. Downgrade → Paket finden → Wenn man ganz lustig ist git bisect → commit finden. :D
Man sollte zwar sofort reagieren, und nicht erst ein paar Monate warten, aber welche Pakete zu welchem Zeitpunkt installiert waren, lässt sich immer rekonstruieren.

Compiz hatte kein Update in dem Zeitraum?
 
Das es an den Updates liegt habe ich halbwegs damit ausgeschlossen, dass der USB Stick der ebenfalls auf den Stand des Notebooks nachgezogen wurde und damit lief es ja 1a.

Kurzum, es wäre wohl SEHR viel Arbeit geworden :)
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Nachtrag:

Manchmal kommt der Zufall um die Ecke und hilft beim Reproduzieren von Fehlern :D

Ich konnte den Fehler Reproduzieren, das Notebook bietet an per [Fn] + [F8] die Bildschirmmodi umzustellen. Unter Windows hat diese Tastenkombination genau die Funktion die auch [Windows] + [P] hat. Unter Linux gibt es aber die beschriebenen, unschönen Effekte. Lustigerweise kann man mit dieser Tastenkombination den Fehler unter Linux hervorrufen aber NICHT beheben.

Geholfen hat mir sobeben:

Windows booten,
per [Fn] + [F8] in den Modus wechseln der unter Linux eingestellt war (in meinem Falle also erweiterte Desktop)
Linux booten -> alles wieder in Ordnung

Witzig :)
 
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