Grimba schrieb:
Wenn, dann wurde das durch etwas anderes ersetzt, was das gleiche tut.
Na muss ja nicht zwangsläufig das gleiche sein.
Der Nachteil bei
sudo ist, das es auf Kommandozeilenaufrufe matcht.
Das ist in vielen Fällen eher doof. Weil man will ja häufig eigentlich konkrete Aktionen (Zugriff auf Drucker) reglementieren (ein Weg, der beispielsweise mit
polkit gegangen wird). Da ist das sudo-Konzept eher unpassend.
Aber ja. Darum geht es bei der Änderung hier wohl weniger, sondern einfach das normale
sudo durch ein modernes Äquivalent ersetzen. Was auch Sinn macht, weil
sudo ist relativ komplex und damit auch potentiell anfällig für Bugs und meistens braucht man die volle sudo-Funktionalität auch gar nicht.
Und das ist auch nix ungewöhnliches. Was länger schon in der Praxis angewendet wird, ist das aus
OpenBSD bekannte
doas.
Oder halt auch, wie wohl hier, das jüngere Projekt
sudo-rs (was so eher als originäres sudo-Replacement gedacht ist;
doas macht ja bewusst Dinge anders, weil die sagen das die
sudo-Konfig.Syntax Rotz ist, was auch nicht völlig von der Hand zu weisen ist :-)).