ubuntu mate 26.04 sudo entfernt und snapd Zwang?

bluedxca93

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Hallo, ist in ubuntu 26.04 sudo und gksu vollständig entfernt und snapd Pflicht? Snapd lässt sich noch enrfernen mit den alten Tricks aber dann macht apparmor Probleme , z.b bei transmission lg bluedxca93
 
Probier es doch aus. 🤷‍♂️
 
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ich habe das jetzt nicht gegoogled, aber haben sie nicht sudo durch eine rust variante ersetzt?

und.. warte doch einfach bis zum release. Das dauert noch ein paar monate.

Wenn dir die arbeitsweise einer distribution nicht zusagt, brauchst du eine andere. Snapd ist da halt bei und ubuntu geht davon aus, dass es da ist
 
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bluedxca93 schrieb:
ist in ubuntu 26.04 sudo und gksu vollständig entfernt
Wenn überhaupt, würde man es endgültig durch sudo-rs entfernen.
 
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gksu ist schon seit einigen Jahren veraltet (deprecated) als Alternative gibt es "pkexec" - dies gilt für alle aktuellen Distributionen. Ubuntu hat es seit 18.04 oder so aus dem Repository entfernt.

Normales "sudo" im Terminal funktioniert hingegen einwandfrei. Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit wird es in 26.04 allerdings ein ist Rust geschriebenes Programm sein, das auf den sudo Befehl hört und nicht das "bisherige".

Canonical hat das Rust basierte sudo mit 25.10 als Test eingeführt, wenn es da keine grosse Kompatibilitätsprobleme gibt, wird das auch in die 26.04 LTS übernommen.

Snap gehört halt zu Ubuntu - das wird bei Ubuntu Mate nicht anders sein.
 
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Wennst SNAP Ned willst Guck da Linux Mint an
 
bluedxca93 schrieb:
sudo und gksu vollständig entfernt und snapd Pflicht
Also das Konzept hinter sudo zu entfernen ergibt wenig Sinn. Wenn, dann wurde das durch etwas anderes ersetzt, was das gleiche tut.
Und "Pflicht" gibt es in der Linux Welt nicht in dieser Form. Umgehen lässt sich sowas immer. Nichts desto trotz kann sich hierbei der Aufwand natürlich erhöhen, je nachdem, wie stark die Distribution darauf setzt. Da das deren Baby ist, wird's vermutlich nicht einfacher.
 
Es ergibt doch schon seit Jahren keinen Sinn, was du da machst. Wenn du unbedingt ein möglichst langsam updatendes Linux ohne Snap haben willst, dann nimm doch ganz direkt Debian, statt ständig das aktuelle Ubuntu zu verstümmeln.
 
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Ich nutze Ubuntu auf dem Desktop seit 15 Jahren, Da ich Snap nicht möchte habe ich das die letzten Jahre immer wieder deinstalliert. Das Problem ist, das Snap bei jeder Aktualisierung auf ein neues Releases wieder da ist und alle Programme automatisch in der Snap Version installiert werden. Der Aufwand das jedes mal rückgängig zu machen ist enorm.

Wenn du kein Snap möchtest, was ich verstehen kann, dann nehme eine andere Distro. Ein Ubuntu ohne Snap wäre ja Debian. Damit bist du auch gleich die britische Firma Canonical los. ;)
 
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Snaps sind träge und brauchen tendenziell länger zum Starten, verbrauchen mehr RAM die Pakete sind unnötig groß, vieles ist umständlicher z.B. KeePassXC autofill Browser, Code ist proprietär! daher kann Canonical nachträglich Hintertüren öffnen usw.

Der Ubuntu Snap Store selbst prüft nicht auf Schadprogramme, daher immer wieder mal Schadsoftware vorhanden.
 
Grimba schrieb:
Wenn, dann wurde das durch etwas anderes ersetzt, was das gleiche tut.
Na muss ja nicht zwangsläufig das gleiche sein.
Der Nachteil bei sudo ist, das es auf Kommandozeilenaufrufe matcht.
Das ist in vielen Fällen eher doof. Weil man will ja häufig eigentlich konkrete Aktionen (Zugriff auf Drucker) reglementieren (ein Weg, der beispielsweise mit polkit gegangen wird). Da ist das sudo-Konzept eher unpassend.

Aber ja. Darum geht es bei der Änderung hier wohl weniger, sondern einfach das normale sudo durch ein modernes Äquivalent ersetzen. Was auch Sinn macht, weil sudo ist relativ komplex und damit auch potentiell anfällig für Bugs und meistens braucht man die volle sudo-Funktionalität auch gar nicht.
Und das ist auch nix ungewöhnliches. Was länger schon in der Praxis angewendet wird, ist das aus OpenBSD bekannte doas.

Oder halt auch, wie wohl hier, das jüngere Projekt sudo-rs (was so eher als originäres sudo-Replacement gedacht ist; doas macht ja bewusst Dinge anders, weil die sagen das die sudo-Konfig.Syntax Rotz ist, was auch nicht völlig von der Hand zu weisen ist :-)).
 
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