Ubuntu verkürzt ab Version 13.04 die Supportzeit auf 9 Monate

boarder-winterman

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Ich wollte mal informieren, da ich diese Information hier noch nicht gelesen habe:
Ubuntu verkürzt die Supportzeit ihrer Distributionen (außer LTS) ab der Version 13.04 auf 9 Monate.

Quelle: http://fridge.ubuntu.com/2013/03/19...leases-decided-by-the-ubuntu-technical-board/

Für mich kommt daher nur noch die LTS Version in Frage. Da ist der Supportzeitraum mit 5 Jahren absolut in Ordnung.
Ich sehe es nicht ein alle 9 Monate an meinem System herumzubasteln bis es wieder vernünftig läuft. Da muss man ja jetzt jedes Upgrade mitnehmen.
Meine Erfahrung zeigt, dass die Systemupgrades nicht immer zuverlässig laufen, insbesondere dann nicht, wenn Fremdpakete installiert sind.
Da ist es mit einer LTS Version einfach deutlich bequemer. Die kann man ja dann immer noch auf die nächste LTS Version upgraden.

Meiner Meinung nach tut sich Ubuntu mit dieser Aktion keinen Gefallen. Was meint ihr?
 
In der Hoffnung, dass sie durch das neue GNOME 3 Derivat wieder ein brauchbares Produktivsystem bringen, finde ich es gut, dass sie ihre Arbeitskraft auf andere Aspekte lenken. (LTS + GNOME)

Ich hoffe, dass sie damit nicht nur weniger Arbeit haben, sondern zusätzlich auch das LTS Produkt verbessern. :)
 
boarder-winterman schrieb:
Meiner Meinung nach tut sich Ubuntu mit dieser Aktion keinen Gefallen. Was meint ihr?
Doch, ich finds gut so!
Die Übergänge zwischen den einzelnen non LTS Versionen werden nämlich fließender, d.h. man muss kein wirkiches "Upgrade" mehr machen, sondern halt einfach Updates. Ergo fast schon Rolling Releases.

Noch dazu wird ja dadurch mehr Zeit frei um die LTS Versionen zu optimieren. Hat also jeder was davon. ;)
 
Jetzr nur noch Rolling Release und alles wäre pefekt...
 
sacridex schrieb:
Doch, ich finds gut so!
Die Übergänge zwischen den einzelnen non LTS Versionen werden nämlich fließender, d.h. man muss kein wirkiches "Upgrade" mehr machen, sondern halt einfach Updates. Ergo fast schon Rolling Releases.

Noch dazu wird ja dadurch mehr Zeit frei um die LTS Versionen zu optimieren. Hat also jeder was davon. ;)
Was änder den bitte die verkürzte Supportzeitraum an dem Upgrade Mechanismus?
Das alles hat mit Rolling Release mal so überhaupt nichts zu tun...
 
Das sehe ich nämlich auch so. Bisher konnte man sich meist ein Upgrade sparen.
Nun muss man jede neue Version mitnehmen um Security Updates zu erhalten. Finde ich nicht gut.
 
boarder-winterman schrieb:
Meiner Meinung nach tut sich Ubuntu mit dieser Aktion keinen Gefallen. Was meint ihr?
politisch vieleicht nicht, weil es auf den ersten unüberlegten blick für viele vieleicht fies wirkt.

aber im grunde hat ubuntu einen 1 jahres zyklus (LTS), so wie viele andere auch. und zusätzlich eine preview version zwischen drinn. die preview version so lange zu supporten wie bisher kostet bzw. verschwendet nur resourcen, auch wenn ich selbst meistens immer auf dieser lande statt der LTS (purer zufall, nehme immer die zum installationszeitpunkt neuste).
Ergänzung ()

boarder-winterman schrieb:
Das sehe ich nämlich auch so. Bisher konnte man sich meist ein Upgrade sparen.
was? welches upgrade konnte man sich sparen?
Nun muss man jede neue Version mitnehmen um Security Updates zu erhalten. Finde ich nicht gut.
quatsch. security upgrades bekommst du für die LTS version 5 jahre lang und eine LTS version kommt einmal im jahr raus. nimm die lts version statt der preview version, dann musst du auch nicht dauernd upgraden.
 
sicher?

edit: tatsache. ist mir bisher gar nicht aufgefallen. immer wenn ich neu aufsetzten wollte war ca 5 monate vorher ne lts draussen und akutell ne beta oder rc der zwischen version.
 
boarder-winterman schrieb:
Nun muss man jede neue Version mitnehmen um Security Updates zu erhalten. Finde ich nicht gut.
Dafür gibt es LTS.
Wer was anderes möchte nimmt dann die non-lts versionen.
 
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