Umzug alter PC SSD auf neuer PC nvme SSD - bereits eingebaut

w764

Commander
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Hola Forum,

ich habe einen neuen PC - mit bereits eingebauter NVME SSD als Hauptdatenträger. Der alte PC hat eine "klassische" SSD mit WIN 10 Pro und "allem" drauf (Programme, keine Daten). Ich würde gerne einen "unkomplizierten" Umzug vom alten den neuen PC durchführen. Wäre die neue NVME noch nicht eingebaut, könnte ich das wohl recht einfach über einen USB-Adapter mit einem Klon-Programm durchziehen. Wie sieht das aber mit einer eingebauten NVME SSD bei einem Rechner ohne OS (z.B. Win 10 Pro) aus? Kann man das dann dennoch von PC zu PC machen? Oder bleibt mir nur die Alternative über Ausbau der NVME SSD aus dem neuen PC, dann Kauf eines entsprechenden Adapter für ca. € 25 und dem anschließenden Klonen? Ich weiss... System komplett neu aufsetzen wäre die sauberste Lösung...aber der Mensch hat noch andere Dinge zu tun... (Frau mit großer ToDo-Liste...etc... :))

Danke vorab :)
 
Du kannst einen Clonezilla-Stick erstellen, davon booten und wie gewohnt ein Image erstellen.
 
Soll heissen: ich clone vom alten PC auf einen USB Stick via Clonezilla, anschließend den Stick an den neuen PC, im Bios den Stick als Boot Drive auswählen und ...dann? Sry ...habe so etwas noch nicht gemacht...bin am Lernen :)
 
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Und dann spielst du das Image auf die noch leere Platte ein, fertig. Zum Schluss musst du gegebenenfalls noch die Systempartition in der Datenträgerverwaltung vergrößern.
 
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Top - danke. Werde das morgen versuchen. Rückmeldung folgt :)
 
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Viel Erfolg! Also, noch einmal in Kürze:

1. Erstelle einen Clonezilla-Stick (z.B. mit Rufus)
2. Schließe den Stick an den alten PC an und boote vom Stick
3. Erstelle ein Image der alten Platte und lege es auf einer externen Platte oder Netzlaufwerk ab
4. Boote mit dem Clonezilla-Stick den neuen Rechner
5. Spiele das Image von der externen Platte bzw. deinem Netzlaufwerk ein
6. Passe in der Datenträgerverwaltung die Größe der Systempartition an

Viel Spaß :)
 
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KuestenNebel schrieb:

Für jemanden, der wenig Zeit & Erfahrung damit hat dürfte der Spaß eher nebensächlich sein (bzw. ins Gegenteil umschlagen):

7. Rechne mit Bluescreens oder hängendem System beim Start des Clons im neuen Rechner
8. Pflege die Treiber für die neue Hardware ein, entferne ggf. alte Treiber
9. Überprüfe im Gerätemanager, ob 8. erfolgreich war
10. Überprüfe alle Hardwarekomponenten auf komplette Funktion (..., WLAN/Bluetooth, LAN, Audio, USB-Peripherie, Kamera, ..., etc.)

Wenn sich das neue System jetzt irgendwie "schnarchig" anfühlt oder seltsame Reaktionen zeigt:

11. begib Dich auf zeitraubende Fehlersuche, die nur selten Erfolg bringen wird

IMHO: Gerade für den Fall, dass man nur begrenzt Zeit für solchen Umzug zur Verfügung hat, ist die Neuinstallation auf dem neuen PC vorzuziehen, der zeitliche Aufwand dafür ist überschaubar und führt idR. zu einem funktionierenden & stabilen System = Spaß.
Denn, wenn beim vermeintlich abkürzenden Umzug das kleine, fiese Fehlerteufelchen vertrackte Gemeinheiten und Instabilität präsentiert, suchst Du Dich dumm & dusselig...

Am Ende gibst Du entnervt auf und ...
12. ... installierst doch neu!
Ergänzung ()

GEGENDARSTELLUNG!
Ich will ja gar nicht so negativ rumkommen und nur das Fehlerteufelchen an die Wand malen...

Falls also der Umzug alle gefährlichen Klippen (legacyBIOS-UEFI, IDE-RAID-AHCI, MBR-GPT, CSM-SecureBoot) hinter sich gelassen hat und zu Deiner Zufriedenheit funktioniert, dann lass mich bitte abschließend die beteiligte Hardware (Alt- & Neu-PC) wissen: man lernt ja nie aus!
 
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@koech
Ich stimme Dir in diesen Punkten zu. :)
Sehr löblich ist die Gegendarstellung. :D

Dass es anders laufen kann habe ich aber selbst erlebt.
Umzug einer Windows 10 und OpenSuSE Leap 15.1 Installation von i7-4770K + ASUS Z87 Pro Mainboard auf AMD 3900X + ASRock X470 Taichi.
Einfach getauscht, Windows 10 gestartet, ich habe das "alte" Intel-Zeugs das sichtbar war deinstalliert, Win10 hat etwas rumgezickt, einen Neustart verlangt. Danach noch die Chipsatztreiber von AMD installiert und Win10 wieder aktiviert. Fertig.
OpenSuSE Leap: da hat sich was geändert? Echt?
Linux ist einfach gestartet ohne einen Muks von sich zu geben, sogar Grub samt Konfiguration hat den Plattformwechsel unbeschadet und ohne Nebenwirkungen hinter sich gebracht.
Wenn ich da noch an W2K, WXP, W7 und W8/8.1 denke......, das war immer ein Desaster, gruselig ....

Wobei anzumerken ist, die SDDs und Platten haben sich in meinem Fall NICHT verändert.
Aber zuvor von SSD auf NVMe zu Klonen "macht das Kraut auch nicht fett". :)

Ich wollte damit nur mal "sagen", das kann auch problemlos verlaufen. :)
 
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@koech: ich sehe das prinzipiell genauso wie du (siehe Eingangskommentar von mir zur Neuinstallation). Ich werden einen Versuch machen. Wenn das dann absehbar eine Problemlösungsorgie ausarten sollte, wird der ganze "Kladderradatsch" :) komplett neu installiert. Aber: die Hoffnung stirb zuletzt. Ich habe schon den ein oder anderen Rechner (div. PCs und Laptops) selbst aufgebaut, umgebaut, aufgerüstet etc.

Nur eben den Umweg via USB-Stick hatte ich bis dato noch nicht, da die die Festplatte immer vor dem Einbau geklont wurde. Dieses mal habe ich mir beim PC den Zusammenbau gegönnt... bin gespannt, ob das gut gemacht wurde...

Update folgt...
 
prian schrieb:
Ich wollte damit nur mal "sagen", das kann auch problemlos verlaufen.

Erstaunlicherweise scheint es heutzutage eher so zu sein, dass bei "größerem" Hardwareabstand (Intel->AMD) solch ein Umbau besser funktioniert: hatte letztens versucht, Intel Z77irgendwas auf ein Z87-Board zu pflanzen, das ging gründlich schief und hat gar nicht funktioniert. Rücken Sie vor von 7.->12. :evillol:
 
Kleiner Nachtrag, nachdem das Ganze sich etwas verzögert:
@koech : habe dann doch die Variante mit der kompletten Neuinstallation durchgezogen. Hatte lediglich einen kleinen Hänger mit der Installation des Chipsatztreiber von AMD... war zum Lernen.

Nochmals vielen Dank :)
 
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