Umzug: wie künftig Verstärker analog füttern?

M

Marcel^

Gast
Schönen guten Abend zusammen,

ich ziehe bald um und werde PC und Verstärker dann in getrennten Räumen verwenden. Aus diesem Grund bin ich um die Qualität des Eingangssignals besorgt, denn der Verstärker kommt aus den frühen 80er Jahren und mag nur analoge Signale.
Ein CD-Player ist ebenso vorhanden, der Verstärker soll aber künftig auch über modernere Wege angesteuert werden (Spotify Premium übers Handy z.B.). Ich lasse mich gern zu sinnvollen Umsetzungen inspirieren, bin da noch nicht bis ins Detail informiert, was zu welchem Preis sinnvoll umsetzbar ist.

Zur Zeit füttere ich ihn zur Musikwiedergabe mit dem PC, das Signal kommt aus einer Asus Xonar Essence STX.
Andere Quellen (TV bspw.) sind direkt per Chinch angeschlossen.

Ich habe momentan einen alten PC hinter dem TV liegen, welcher für diverse Zwecke über HDMI den TV versorgt. Als letzte Lösung könnte man den auch irgendwo in der Schrankwand verstecken und die Soundkarte künftig dort einbauen. Aber das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein?!

Ich hoffe ich habe im Eifer des Gefechts keine wesentlichen Details vergessen.

Vielen Dank für eure Hilfe bereits im Voraus.
 
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Günstige Variante währe über Bluetooth zB von Logitech, teurer und qualitativ besser währe zB Sonos Connect.
Universeller bleibt man ganz klar mit nen PC. Wenns um den Platz geht würde ein Thinclient mit DAC über USB ansonsten in Frage kommen.

mfg
 
kannst du nochmal dein problem erklären? irgendwie raff ich das nicht. schließ doch einfach cd-player mit chinch und das handy per chinch-klinke oder nen chinch-bluetooth adapter an
 
PC -> BT USB Adapter dran
Anlage -> BT - Chinch Adapter

So kannst du vom PC und vom Handy Ton übertragen in guter Qualität auch durch eine Wand je nach BT Version 10-25m.
 
ich versteh auch nicht wo das problem ist. es geht darum wie er seinen analog verstärker per analogsignal bedient. zumindest was die überschrift suggeriert. danach redet er nur über andere sachen..
 
@braintrust:

Das was aus dem Handy kommt, hat nach meiner Definition aber nichts mit gutem Klang zu tun. Ich habe mir vor gut einem Jahr einen Fiio X1 gekauft, um unterwegs Musik zu hören. Mein HTC One M7, dem ein für Smartphoneverhältnisse guter Soundchip nachgesagt wird, ist da deutlich unterlegen.

@Candy_Cloud:

Gerade bei Bluetoothgeräten gibt es eine unheimliche Auswahl, auch von weniger namhaften Herstellern und dementsprechend mutmaßlich viel Schrott. Ich suche eine hochwertige Lösung, die den Fähigkeiten der Anlage qualitativ gerecht wird. Kannst du mir unter diesen Vorzeichen ein bestimmtes Gerät empfehlen?

@Hobojobo:

Irgendwo ist natürlich Schluss, ich werde aber den Teufel tun und mir durch eine Billigheimerumsetzung den Klang der Anlage nehmen. Im Zweifel spare ich nach dem Umzug erstmal und kaufe dann eine angemessene Lösung.

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Im Allgemeinen:

Was Bluetooth und dessen Klangqualitäten angeht, bin ich nicht auf dem neuesten Stand. Ein Bluetooth DAC ist natürlich eine sehr elegante Lösung, ist sowas auch für Hifi-Klang geeignet?

Ich werde mich mal informieren.

Nachtrag:

Bei Google stößt man relativ schnell auf eine Seite von Teufel, welche das Ganze recht gut erklärt.

Es wäre also ein aptX lossless-fähiger Empfänger zu empfehlen, richtig?

Nachtrag 2:

Erste Googlesuche nach dieser Information: kann mein Handy überhaupt aptx? Nein, kann es nicht. Wäre es nicht sinnvoll, Spotify über einen Raspberry Pi o.ä. laufen zu lassen? Den Rasp per HDMI zum DAC und der DAC eben an den Verstärker. Übersehe ich irgendetwas?
 
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die ganze Diskussion zeigt mal wieder wieder "verschroben" die Vorstellungen der Leute sind :(

Spotify Premium liefert nur verlustbehaftet komprimiertes MP3 Material!
bitte nicht falsch verstehen, das ist erstmal nicht wirklich verachtenswert!!!
ABER: kein halbwegs ordentlicher DAC für 25€ (Bauteile <5€) macht bei der Wandlung mehr Fehler als die verlustbehaftete Kompression (speziell im Phasen/Timing Bereich).

mit anderen Worten: das ist hier wieder mal ein "virtuelles Probleme erstellen und versuchen sie zu lösen" Ding!
"Eigentlich" gibt es gar kein Problem, aber wir "konstruieren" einfach mal eins und zerbrechen uns dann die Köpfe darüber.
 
Mir ist bewusst, dass Spotify Premium maximal 320kb überträgt.

Spotify soll auch nicht die erste Wahl sein, sondern vor allem genutzt werden wenn die Musik nicht lokal verfügbar ist oder man mal mit Freunden zusammensitzt und jeder mal ein Lied anmacht.

Vieles habe ich auf dem PC in FLAC-Format liegen. Ich denke seit längerer Zeit immer mal wieder über dieses Thema nach und da ist zugegebenenmaßen ein wichtiger Punkt, den ich heute Abend beim Erstellen des Threads vergessen habe. Ich habe schon vieles angedacht und vermutlich eine Menge wirre Gedanken angesammelt.

Vermutlich wird vieles im Laufe der Zeit so über ein NAS im Netzwerk bereitgestellt werden.
 
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Marcel^ schrieb:
Das was aus dem Handy kommt, hat nach meiner Definition aber nichts mit gutem Klang zu tun. Ich habe mir vor gut einem Jahr einen Fiio X1 gekauft, um unterwegs Musik zu hören. Mein HTC One M7, dem ein für Smartphoneverhältnisse guter Soundchip nachgesagt wird, ist da deutlich unterlegen.

Wenn ein Handy bei Kopfhörerlast schwächelt, heißt das nicht, dass der Ausgang "ohne" Last (also an einem Line in) ebenfalls schlecht klingt. Mein Galaxy S4 konnte ich jedenfalls nicht vom PC (mit Behringer UCA 222) unterscheiden - ein starkes Indiz dafür, dass beide ihren DAC-Job hinreichend fehlerfrei erledigen.
 
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