Unitymedia kassiert doppelt für eine Internetleitung seit Jahren, was tun?

kidolek

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Doppelzahlung für Internetleitung an Unitymedia über mehr als 5 Jahre
Seit 2004 wohnen ich zur Miete.
Über die Nebenkosten an den Vermieter wird ein Kabelanschluss meinerseits bezahlt, also auch die Internetleitung, das habe ich schriftlich seitens des Vermieters vorliegen.
Ich zahle aber ebenfalls an Unitymedia Gebühren für ein paket Telefon, HD und dieselbe Internetleitung. Und das seit schätzungsweise mehr als 5 Jahren, es dürften eher 8 Jahre sein !!!

Ich habe nun Unitymedia aufgefordert dazu Stellung zu nehmen und mir
1. mit sofortiger Wirkung die Internetleitung monatlich aus meinem Paket zu rechnen und nicht mehr weiter doppelt zu berechnen
2. mir ein Angebot zur jahrelangen Doppelzahlung zu machen was die Rückerstattung angeht.

Müßte ein Unternehmen darauf nicht aufmerksam machen? Wie ist mein Recht der Rückforderung und Rückerstattung der gesamten Jahre die ich doppelt gezahlt habe?
Unitymedia hat für einen Anschluss doppelt kassiert und das über Jahre. Ich habe einen weiteren Nachbarn der dies rückfordern will und ich denke wir werden noch mehr.
Was soll ich nun tun? Auf mein Schreiben via email hat Unitymedia noch nicht geantwortet.
Neues Schreiben? wenn ja mit welchem Wortlaut und welcher Frist?
MFG
Nicole Klingen
 
Ich glaube, Du verwechselst da etwas.

In der Miete / den Nebenkosten sind idR nur die Bereitstellung des Kabelanschlusses enthalten. Die liegen bei selber Zahler bei knapp über 20€. Innerhalb eines Mietshauses sind es oft etwas weniger pro Mieter.

https://www.unitymedia.de/privatkunden/beratung/persoenliche-beratung/der-kabelanschluss/

Und was Du an Unitymedia jetzt zahlst, sind die Sonderleistungen. Dein Internetzugang, Deine Telefonie und Dein HD Paket.

Die Bereitstellung des Kabelanschlusses vergessen sehr viele Leute. Wenn sie ihre Kosten des Kabel und Internetanschlusses anderen vorrechnen. Dies kommt eben immer noch oben drauf, zu den individuellen Vertragskosten.

Ich zahle aber ebenfalls an Unitymedia Gebühren für ein paket Telefon, HD und dieselbe Internetleitung.

Genau das wird nicht Bestandteil Deiner Nebenkosten sein. Ohne eigenen kostenpflichtigen Vertrag bei Unitymdia würdest Du ausschließlich die TV Grundversorgung bekommen. ÖR in HD, Private in SD. Mehr nicht. Kein Telefon, kein Internet, kein HD bei allen Sendern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kabelgrundgebühr hat wenig mit dem Internetprodukt zu tun. :)

Was steht in Deiner Nebenkostenabrechnung zu dem Betrag ?
 
Wird sie auch nicht.

Ich zahle aber ebenfalls an Unitymedia Gebühren für ein paket Telefon, HD und dieselbe Internetleitung.

Der TE packt da einfach Kabelleitung und Internetleitung zusammen. Das sind zwei Dienstleitungen. Die beide kosten.
 
SO eindeutig würde ich das aus seinem Posting nicht herauslesen. Interessant wäre hier, was genau er an UM bezahlt, denn in den Nebenkosten ist sicher nur der Kabelanschluss drin.
 
Dann hast Du die Sache doch auch eindeutig heraus gelesen. In den Nebenkosten der Anschluss. Und obendrauf der Vertrag mit den Leistungen, die der TE direkt an UM zahlt.
 
"Internetleitung" ist für mich kein definierter Begriff, evtl. ist damit ja auch nur der Kabelanschluss gemeint.
Aber falls der TE hier einem Missverständnis unterliegt, lässt sich das hier sicher aufklären.
 
Ist schon eindeutig. Das ist seine 32/50/120/200/400 MBit schnelle Internetleitung. Und die ist nicht Bestandteil der Nebenkosten.

Der TE ist ja offline. Vermutlich sieht er es jetzt selbst, da stellt er komische Forderungen.
 
AW: Unitymedia kassiert doppelt für eine Internetleitung

Neben dem Kabelanschluss, welcher immer schon Bestandteil der Leistung war, ist zukünftig (heißt seit beginn 2017) ein Internetanschluss Bestandteil der Leistungen. Also Bestandteil der Nebenkosten in der Miete.
Mann benötigt also keinen zusätzlichen separaten kostenpflichtigen Internetzugang. hm also seit Januar 2017 zahle ich scheinbar. Die Hausverwaltung hat mich nun mit einem Schreiben informiert. Unitymedia aber nicht!
 
Na ja, was soll Unitymedia da machen. Das ist Sache der Hausverwaltung und Dir. Für Unitymedia sind das zwei Kunden. Die nichts miteinander zu tun haben.

Die Hausverwaltung hat er Dir offensichtlich mitgeteilt. Dann hättest Du aktiv werden müssen und Deine Verträge mit Unitymedia überprüfen müssen.

Wenn Du jemanden auf die Füße treten willst, dann ist das die Hausverwaltung.
 
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Ich bin mal so frei: Mit "Kabelanschluss" ist dein Kabel-TV Anschluss gemeint. Mit "Internetanschluss" ist die reine MÖGLICHKEIT, Kabel-Internet bei einem Provider (Unitymedia) bestellen zu können. Du bezahlst über die Nebenkosten die Bereitstellung dieses Anschlusses. Damit da dann auch wirklich Internet "rauskommt" brauchst du Unitymedia, die dir das an diesem Anschluss dann freischalten. Das ist schon richtig. Kabelgebühren sind NICHT die Leistungen die du von UM beziehst. Und es gibt durchaus noch Situationen in denen zwar TV und Radio liegt, aber kein Internet funktioniert. (so meine ich mich zumindest zu erinnern)

Falls du dachtest, dass du Internet umsonst nutzen kannst, weil du in den Nebenkosten einen "Kabelanschluss" hast, muss ich dich leider enttäuschen.

Edit: Wenn du tatsächlich über die Nebenkosten einen Internetzugang bekommst, dann bräuchtest du gar keinen eigenen, wäre also wieder dein Bier. Woher da allerdings dann das Netz kommen soll, wenn UM offensichtlich deine Wohnung direkt beliefert, ist mir ein Rätsel.

Entweder das Ganze Haus wird zentral versorgt, dann kannst du nicht selbst UM buchen, oder du kannst UM buchen, dann wird aber das Haus eher nicht zentral versorgt. (Außer WLAN vielleicht)
 
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AW: Unitymedia kassiert doppelt für eine Internetleitung

kidolek schrieb:
ist zukünftig (heißt seit beginn 2017) ein Internetanschluss Bestandteil der Leistungen. Also Bestandteil der Nebenkosten in der Miete.
Mann benötigt also keinen zusätzlichen separaten kostenpflichtigen Internetzugang.

vielleicht ein mbit?!

entweder verlinkst du das zitierte ordentlich oder wir können dir nicht helfen...

ich glaube nich, dass doppelt kassiert wurde
 
Ich kann mir das auch nicht vorstellen und würde meinem Vermieter aufs Dach steigen, wenn er mir jetzt in den Nebenkosten plötzlich einen Kabelinternetanschluss, anstelle des einfachen TV Kabelanschlusses berechnen würde.

Wen ich als Internetanbieter nehme, suche ich mir selbst aus.
 
Insbesondere in Genossenschaftsgebäuden, aber auch in anderen Gebäuden mit vielen Wohneinheiten gibt es schon lange Pakete von Unitymedia, die auch einen Internetanschluss für Mieter bereitstellen.
Meist hat dieser aber nur eine geringe Geschwindigkeit (1-2MBit/s) und bietet keine Telefonfunktion.

Alles andere, was bei der Unitymedia vom Mieter zugebucht wird, ist optional, du hast dich für das volle Paket mit schnellem Internet, Telefon und TV entschieden.
In deinem Fall wird dadurch die Geschwindigkeit des Internetzugangs erhöht und die anderen Paketbestandteile werden dazugebucht.
Es gibt keinen Grund seitens der Unitymedia oder deiner Hausverwaltung irgendetwas zu erstatten.
Du hast jetzt nur die Möglichkeit alle direkt bei Unitymedia gebuchten Produkte fristgerecht zu kündigen und nur die in den Nebenkosten enthaltene Internet + TV Kombination zu nutzen.
 
Für mich liest sich das wie folgt:
Für den gleichen Betriebskosten-Preis wie bisher steigt das Kabelangebot um Internet inklusive, ohne Angabe der damit möglichen Geschwindigkeit ab 1.1.2017.
Dies nutzt der TE aber anscheinend gar nicht, sondern wie in den letzten X Jahren seinen separaten Internetzugang, angeblich über die gleiche Kabelleitung, aber wohl mit anderer Zugangskennung.

Jetzt kann der TE entscheiden, ob er seinen separaten Zugang kündigt und sich mit der Grundversorgung zufrieden gibt.
Natürlich würden dann auch alle Nebenleistungen des separaten Zuganges entfallen (Webspace o.ä.).

Die Vorwürfe aus dem Eingangspost sind damit schon einmal hinfällig.
Sich an die Hausverwaltung zu wenden, um die technischen Details der möglichen Inklusivleistung ab 1.1.2017 zu erfahren, ist ein sinnvoller Schritt. Ich denke aber, diese wurden bereits in einem Anschreiben an alle Mieter benannt bzw. Servicenummern für weitere Fragen angegeben.
 
Wenn es wirklich Internet über die Nebenkosten gibt, müsste es dann nicht auch einen Router oder zumindest Informationen geben wie man dieses Internet nutzen kann ? Ich gehe einfach mal davon aus das in seiner Wohnung nicht irgendwo eine RJ45 Dose an der Wand hängt.
 
Das ist einfach eine Servicedienstleitung. Ein paar MBit werden geschaltet. Damit die eventuelle Hardware auch gepflegt werden kann. Bei einem Freund von mir hat Unitymedia auch 20 MBit geschaltet. Obwohl nur TV und Telefon gebucht war. Er will und brauchte kein Internet. UM schaltete es aber. War anders als hier, weil Hausgemeinschaft und so.

Aber es wurde ja alles gesagt. Wenn die Hausverwaltung da etwas mit UM ausgehandelt hat, dann ist der TE sicher darüber informiert worden. Er zahlt ganz sicher nicht seit 8 Jahren zu viel. Und wenn seit 2017 INet per Nebenkosten kommt der TE aber weiterhin seinen besseren Vertrag bei UM hat, dann ist UM da auch nicht der Böse.
 
Nun, kann ja schon sein, dass er seit 8 Jahren zuviel zahlt; aber dies wäre dann einzig sein Bier ! Wenn in seinem Mietvertrag Internet dabei war/ist, und er dann trotzdem nochmals einen separaten Vertrag von Unitymedia bucht, wem anders könnte dann Vorwürfe machen, außer sich selbst ?
 
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