Universal-Chef Doug Morris zur Krise der jammernden Musikindustrie:

Sicher hat er irgendwo recht, die Frage ist nur das "warum"?! Warum gibt es eine "jammernde Musikindustrie", einen täglichen Zuwachs an Filesharern? Erst wenn man diese Frage realitätsnahe beantwortet hat, mögliche Gegenmaßnahmen in betracht gezogen hat, erst dann darf man solche Aussagen machen. Das hat Doug Morris meiner Meinung nach mit diesem Zitat nicht getan, weil er nur die subjektive Sicht einseitig beschreibt, anstatt Ursache-Verlauf-Folgen beider Seite zu berücksichtigen.
 
Sollen sie doch einfach mal die Nicht - Filesharer fragen (ja auch ich gehöre zu denen die sich immer noch ihre CDs im Laden kaufen oder eben bei Amazon bestellen) ich hab n paar Bands von denen ich mir die CDs kaufe, der Rest, sorry was will ich mit dem Müll, das was da teilweise das Presswerk verlässt ist den Rohling worauf es gepresst wurde nicht wert. Und solang die Musikindustrie nicht begreift, dass ihr Kunde nur das kauft, was er gerne hört, eben weil es sich gut anhört, solange wird es ihr weiter schlecht gehen. :rolleyes:
 
Der Vergleich ist Quark. Cola ist ein Massenprodukt, das ... moment, vllt ist der Vergleich doch nicht so doof. ;)
Spätestens hier sollte man sich Gedanken machen, was man alles auf CDs presst und in die Regale stellt, und was nicht. Man kann sich seinen Markt auch selber desensibilisieren.
 
das Geld ist doch garnicht im Umlauf mit denen sich die CD's kaufen lassen. Viel mehr Gewinn würde die Musik Industrie auch nicht machen wenn dem Filesharing der Hahn zugedreht würde. Ich was das man das nicht sagen darf... ist mir aber egal :)
 
Hm, woher hast du die Vermutung? Ich glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann. Ich denke schon, das die MI mehr Umsatz machen würde. Allerdings weit nicht im dem Umfang, wie man sich gerne einbildet.
 
Wintermute schrieb:
Hm, woher hast du die Vermutung? Ich glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann. Ich denke schon, das die MI mehr Umsatz machen würde. Allerdings weit nicht im dem Umfang, wie man sich gerne einbildet.

ja das meinte ich auch, sie würde mit sicherheit etwas mehr erwirtschaften, aber nicht das was sich erhofft.
 
iTunes ist ein sehr gutes beispiel, wie man erfolgreich musik verkaufen kann.
Dazu burfte es damal großen Druck seitens Apple, damit sich die Konzerne an einen Tisch gesetzt haben. Wenn die sich schon früher auf eine gemeinsame Vermarktunbgsplattform geeignigt hätten, würde es heute vermutlich anders aussehen. Und das der Kunde nicht mehr bereit ist, soviel Geld für musik auszugeben, liegt auch an dem Schund, der zum Teil auf den markt geschmissen wird.
 
ob man heutzutage im laufe der kriminalisierung, eigentlich auch schon ein verbrecher ist, wenn man den aufnahmeknopf auf den kassettenradio drückt wenn ein gefälliges lied gespielt wird?

hätte da übrigens noch den vorschlag zu machen, am besten gleich alle kinobesucher mit fotohändy in den strafvollzug zu stecken.

früher (wo ja alles noch besser war) hatte verkaufen, noch was mit einem schönen angebot zu tun,
nicht mit gejammer und kriminalisierung möglicher kunden die was anderes kaufen als mein produkt.
 
Zurück
Oben