Unter redhat Enterprise Linux 6.2 Treiber von externer Festplatte installieren

gCp

Cadet 2nd Year
Registriert
Nov. 2011
Beiträge
25
Hallo liebe Community,

Ich habe folgendes Problem: Ich habe ein Redhat Enterprise 6.2 Linux Betriebssystem (schon installiert) mit der KDE Oberfläche. Ich möchte jetzt die Treiber für den Chipsatz etc. installieren, damit die Netzwerkkarte erkannt wird da bei Network Settings unter Interfaces nichts erkannt wird. Ich habe jetzt aber das Problem, dass die Treiber auf einer externen Festplatte mit dem Format NTFS gespeichert sind und Linux das Format nicht erkennen kann. Wie installiert man jetzt unter installiertem Linux ohne Netzwerk mit einer NTFS Festplatte die Treiber?

Vielen Dank schoneinmal :D
 
Treiber auf CD brennen und von diesem Medium installieren funktioniert nicht?
 
Da gibts viele Wege,

Du nimmst einem USB-Stick mit FAT32
Du brennst es auf eine CD
Eventuell reicht sogar eine Diskette
 
gib mal lspci in die Konsole ein und stellen den inhalt hier online, dazu sagst du uns mal was für eine Netzwerkkarte du hast?
Normalerweise ist es unter Linux nämlich so das alle Treiber bis auf die für die Grafiktreiber mitgeliefert werden...
Erst recht die treiber für die Chipsätze sind normalerweise alle dabei, und auf diesen CDs sind doch nur Windows Treiber, die laufen erst garnicht unter Linux...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey erstmal danke für die schnellen Antworten :-)

Auf die Idee mit der CD hätte ich eig auch selber kommen können :P .... bloß dass ich dann auf das Problem wie Toxicity schon erwähnt hat gestoßen wäre, dass ich ja nur Windows Treiber habe....

@Toxicity wenn ichIspci in der Console eingebe kommt: bash: Ispci: command not found
Hast du dich verschrieben?

Achso das ist ein L :)

Also ich kann folgendes rauslesen:
Ich habe eine Intel Corporation 82567LF-3 Gibgabit Network Connection
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du L oder I eingetippt? Der Befehl lautet Lspci (nur halt klein ;) )
Ja die Windowstreiber werden dir wenig bringen.
 
Ich vermute einfach mal, dass der Kernel von RHEL zu alt ist, um die Chips moderner Boards korrekt zu erkennen. Such dir entweder eine Distribution mit wenigstens nem 3.2er Kernel oder versuche RHEL um einen neueren Kernel zu erweitern, z.B. n handkompilierten 3.4.4

"Treiber" im Windows-Sinne gibts bei Linux-Systemen sehr selten. Der Kernel enthält üblicherweise alle Informationen für den Betrieb der Hardware. Eher selten ist die zusätzliche Installation von Modulen nötig, und dann ist das meist keine simple Doppelklick-Aktion sondern ne Aufgabe für n Compiler.
 
@Daaron das glaube ich auch, so weit ich gelesen habe ist der Kernel unter RHEL ein 2.6.32 aktuell ist aber 3.4.4.
@gCp deshalb würde ich empfehlen eine andere Linux Distribution zu benutzen zB Fedora (welches übrigens auch von Red Hat ist).
Oder wenn du es kannst lädst du dir die Sources des aktuellen Kernels runter und kompilierst dir selbst einen...
 
Alles klar vielen Dank :-)

@Toxicity Davon habe ich ja mal gar keine Ahnung ich glaube ich werde bis morgen warten und einen Kollegen fragen der sich damit auskennt trotzdem danke an alle
 
@Daaron
Der Kernel von RHEL6.2 hat Backports bis etwa Kernel 3.x (finde grade nicht mehr wo das stand :( ) und RHEL6.3 Backports bis etwa Kernel 3.3 RC2
Man darf sich hier nicht von der Versionsnummer blenden lassen :)
EDIT: CentOS 6.2 startet X z.B. ohne Probleme mit meiner GTX460 wärend openSUSE 12.1 hier versagt.
 
Ich hab durchaus gelesen, dass der RHEL-Kernel n Hybrid aus 2.6.x und 3.0 ist. Die Frage ist eher: WAS wurde zurück portiert? Wenn das z.B. die Module für Board-Chipsätze und Netzwerkbrücken nicht betrifft, dann wars das.

Trick 17 MS: Ubuntu 12.04 LiveCD booten. Das ist n 3.2 Kernel. Wenns da alles sauber erkennt würde ich 12.04 LTS als Server-OS wählen. Hat ja ein paar Jahre Support (im Gegensatz zu Fedora). Fedora wäre n nettes Home-OS, wenn man auf Bleeding Edge steht, leider hats durch diesen Bleeding Edge - Ansatz eben auch mehr als genug Fehler. Ubuntu (und seine Ableger) sind meiner Erfahrung nach die beste Mischung aus modernen und stabilen Ansätzen mit ausreichend langem Support.
 
Normal sollten alle Treiber zurück portiert werden und dazu kommen dann noch immer einige sonstige Features. Red Hat will ja das sein System auch mit aktuellen Systemen läuft damit sie ihre Service Verträge verkaufen können. Der Support Zeitraum beträgt seit RHEL5 immerhin 10 Jahre und hier muss dann natürlich sichergestellt sein das das System notfalls auch auf neuer Hardware läuft.

EDIT:
@gCp
Achja wenn du RHEL hast, hast du auch nen Service Vertrag? Wenn ja würde ich doch einfach mal dort anrufen und fragen. Das dürfte unter Umständen deutlich schneller gehen als hier auf ne passende Antwort zu warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben