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NewsUSA-China-Verhandlungen: Das Tauziehen um Nvidias H20 geht in die nächste Runde
Im April hatte Nvidia bekannt gegeben, den KI-Beschleuniger H20 nicht mehr nach China verkaufen zu dürfen. Vor zwei Wochen folgte durch die US-Regierung eine Umkehr dieser Entscheidung. US-Offizielle sollen China zudem für aktuelle Verhandlungen entgegenkommen. Kritiker äußern Bedenken zur jüngsten H20-Entscheidung.
Auch wenn Nvidia sich das derzeit finanziell leisten kann, finde ich das Hickhack hochgradig bedenklich. Unternehmen brauchen Planungs- bzw. konkreter: Rechtssicherheit.
Erst Auflagen erlassen, die NVidia veranlassen eine Hardwarevariante spezifisch für den Zielmarkt China zu entwickeln und zu produzieren - Ware, die für andere Märkte natürlich sehr unattraktiv und praktisch unverkäuflich ist - ist das eine, dann aber den Export ganz zu verbieten ist ein Unding. Wenigstens der Abverkauf bereits produzierter Ware muss da noch möglich sein. Was hätte denn mit der Ware, die hinter der Sonderabschreibung für 5,5 Milliarden stand, denn eigentlich passieren sollen? Schredder?
AMD ist davon übrigens grundsätzlich genauso betroffen. Die mussten auch Sonderabschreibungen vornehmen, wenn auch nicht in dem Volumen.
Gibts denn gar keine Möglichkeit von den "seltenen Erden" wegzukommen?
Jetzt mal egal wer da wo Ressourcen hat aber so rein von der Menge her ist das doch ja recht dürftig.
Auch wenn Nvidia sich das derzeit finanziell leisten kann, finde ich das Hickhack hochgradig bedenklich. Unternehmen brauchen Planungs- bzw. konkreter: Rechtssicherheit.
Mir kommen die Tränen...
Alle Unternehmen die in oder mit den USA Handel betreiben, haben keine Planungs-/Rechtssicherheit (mehr). Die besonders gierigen Firmen/CEOs, die den Hals gar nicht mehr voll bekommen und auf volles Risiko dreiste Anpassungen/Umgehungen machen, trifft es nun nur besonders hart. Ein gewisser Bumerang. Die Fallhöhe hat man sich selbst ausgesucht.
Bei solchen Meldungen entsteht schnell der Eindruck, als würden auf Umwegen keine beträchtlichen Mengen an High-End-GPUs nach China gelangen. Letztlich scheinen alle Sanktionen nur dazu zu dienen, skrupellos umgangen zu werden.
Ich verstehe ohnehin nicht ganz wieso China dieses Spiel nicht einfach aufkündigt. Diese ständigen Gängelungen und Erpressungen -> einfach alle Handelsbeziehungen einstellen, es gibt genug andere zuverlässige Partner. Soll die USA doch mal sehen, wo sie alles herbekommen, was zur Chipfertigung von Nöten sein wird. Zusätzlich ein Handelsembargo über Taiwan(für die USA) - dafür muss es nicht mal wieder zwangseingegliedert werden. Und dann zurücklehnen und genießen... diese Kolonialmethoden sind einfach widerlich
Ein Export auch beschnittener Versionen würde Marktanteile bedeuten, die sonst Huawei alleine überlassen werden würden. nVidia kriegt die Chips die auf Lages Staub fangen nie im Westen verkauft.
Es gibt schilcht die Rechenzentren von Meta, OpenAI und Konsorten nicht. Bis die Rohgebäude gebaut sind, ist schon die nächste Generation draussen. Der zusätzliche Strom für die Rechenzentren ist noch weiter weg.
Im grunde bremsen die etwas die Entwicklung der chinesischen Chips aus, da der Bedarf eigener Lösungen zeitlich etwas gemildert wird.
Die Chinesen würden im schlimmsten Fall die Amerikaner ausbluten lassen, was die seltenen Erden und andere Ressourcen betrifft, als sich etwas diktieren zu lassen wie die EU-Uschi gestern. Die eigenen Produkte sind Heute vielleicht nicht auf der Höhe mit nVidia, aber es sind eigenproduzierte Produkte aus eigenen Ressourcen. Und man kann einfach mehr verbauen um mehr Leistung zu haben.
Dis USA hat "keine Karten" zum spielen in dieesm Spiel!
Ich kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. China verdrängt alle und alles. Und NVidia geht es nur um das Geld. Können den Hals nicht voll bekommen.
Diese "seltenen Erden" sind in Wirklichkeit seltene Metalle, ohne die eine heutige Produktion hochwertiger und leistungsfähiger Chips nicht möglich ist. China besitzt und kontrolliert nahezu alle bisher bekannten Fundorte auf der Welt. Die USA besitzen das Wissen darum, wie mit diesen seltenen Metallen Chips hergestellt werden können. Die USA benötigen diese Metalle, China möchte diese Chips erwerben.
Wir sitzen derweil auf den Rängen und können nur zuschauen, wie sich die beiden belauern und beharken, obwohl sie untrennbar aufeinander angewiesen sind und letztendlich doch eine Lösung erarbeiten müssen, die für beide Nationen tragbar ist.
Für uns Europäer ist das aber auch interessant, weil hier Vorprodukte für die Chip-Herstellung der USA produziert werden und wir dabei ebenfalls von diesen seltenen Metallen abhängig sind. Und weil wir aus eben diesem Grund ebenso von Chinas Embargo betroffen sind, damit wir den USA keine Vorprodukte mehr liefern können. Dabei brauchen wir Europäer diese seltenen Metalle nicht allein für die Herstellung dieser Vorprodukte, sondern auch für ganz andere Waren.
Es ist also ganz schön kompliziert und alles andere, als einfach.