Fireplace Motiv 2 Neu

Vektorenprogramm benutzen um Bilder später besser überarbeiten/skalieren zu können?

Zeboo

Lt. Commander
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Juli 2008
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Hallo,

schreibe an einem Dokument und hier und da erstelle ich einige Skizzen. Die Bilder erstelle ich mit dem nächst besten Tool was hier rumliegt, paint.net. Da ich kaum grosse Effekte nutze reicht das vollkommen aus (also ich benutze einfache Flächen vom Kreis, Rechteck, Dreieck mit Beschriftung und hier und da einige pfeile und das wars). Ich speichere die Bilder als jpg irgendwo ab und ziehe die Bilder an der passenden Stelle in mein Dokument via Word (gibt aber Dokumente die ich mit LateX mache, will mich hier deswegen nicht auf Word festbeissen, sags nur da sicherlich vorschläge kommen werden das ich die Skizzen mit Word machen sollte - will ich also nicht).

Jetzt habe ich das problem, das ich hier und da doch einige änderungen vornehmen möchte. Das eine Bild ist an der einen Stelle zu klein - ich versuchs zu vergrössern, wenn ich jetzt weiter hinaus von der originalgrösse hinausgehe sieht das Bild "unscharf" aus, ich skaliere nach oben das ist normal. Deswegen dachte ich das solche proble?me man mit vektorenprogrammen und svg nie hat. Sehe ich das richtig, ist es sinnvoll svg in Dokumenten zu nutzen? Soweit ich weiss sieht es dann auch pdf auch immer besser aus. Reicht hier ein Tool wie Inkscape aus und gut ist? Bevor ich jetzt alles auf Vektorengraphik umstelle frage ich hier einfach mal... ;)

Danke und Gruss
 
Ich habe Inkscape in meiner Abschlussarbeit genutzt...auch im zusammenhang mit Latex

ist sehr gut, bilder skalieren ins unendliche ;-) und bearbeiten ist auch kein problem.

das einzigste was kniffelig ist, die dateien in latex im richtigen format einzubinden. Viele empfehlen eps was bei mir nicht s funktioniert hatte. Hab also alle bilder als svg und pdf gespeichert, das pdf eingebunden und das svg bearbeitet.
 
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Zeboo schrieb:
... Reicht hier ein Tool wie Inkscape aus und gut ist? ...

Moin,

das hängt immer davon ab was du damit vor hast. Im Zuge meiner letzten Abschlussarbeit habe ich auch diverse Grafiken mit Inkscape erzeugt um das Skalierungsproblem zu beheben. Je nachdem wie tief du dich damit einarbeitest entstehen dabei auch Kunstwerke.
Also von mir ein definitives JA, es lohnt sich.
 
Wenn du auch im Hinblick auf LaTeX gut gerüstet sein willst, speichere deine Bilder als .eps oder .pdf Vektorgrafiken ab. SVG als Ausgangsformat ist da natürlich ideal. Wenn du mit Inkscape gut klarkommst, spricht da nichts dagegen.

Ansonsten fällt mir spontan noch LibreOffice Draw oder "Dia" (sorry, bin eher aus der Linux Welt, das gibts aber auch für Windows) ein, das ist ganz gut für Diagramme und Flow-Charts, etc. Also wenn du ständig nur Rechtecke, Kreise und Pfeile "malst" bietet sich soetwas an.


honky-tonk schrieb:
das einzigste was kniffelig ist, die dateien in latex im richtigen format einzubinden. Viele empfehlen eps was bei mir nicht s funktioniert hatte. Hab also alle bilder als svg und pdf gespeichert, das pdf eingebunden und das svg bearbeitet.
Das hängt nur davon ab, ob man latex (also latex.exe) oder pdflatex (pdflatex.exe) verwendet. latex bindet .eps-Dateien ein und pdflatex .pdf-Dateien. Ich habe mir angewöhnt, alle Bilder sowohl als .eps als auch als .pdf abzuspeichern und beim Einfügen mit \includegraphics{..} die Dateiendung wegzulassen. LaTeX sucht sich dann die passende Datei aus (ob .eps oder .pdf), je nach Ausgabeformat.
 
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Ja vektoren kann man ohne qualitätsverlust skalieren, da dort die pixel nach mathematischen formeln berechnet werden. Inkscape oder illustrator (kostet bissel was) sind dafür bestens geeignet!
 
Ah ja, der Vorschlag von the_nobs ist gut. yEd habe ich auch schonmal benutzt. Das hat einen guten Eindruck gemacht.
 
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