Verhältnis FSB zu RAM-Takt

AP Nova

Commander
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Bis jetzt war ich überzeugt dass der Takt vom Speicher immer mindestens genau so hoch sein muss, wie der FSB, in der Praxis bräuchte eine CPU mit 333MHz FSB also mindestens DDR2 667. Nun meinte ein Freund aber, dass das nicht so wäre, allerdings bezog er sich dabei auf DDR, wobei er meinte, er könnte mit 200MHz FSB den Speicher auf 100MHz (effektiv also 200) laufen lassen.
Jetzt wäre ich an Aufklärung interessiert, falls es bei DDR anders als bei DDR2 aussieht, wie ist es dann bei DDR3?

Bis jetzt wäre meine einzig sinnvolle Erklärung, dass bei DDR der effektive Takt auf FSB-Höhe sein muss, bei DDR2 der tatsächliche Takt und bei DDR3 entweder tatsächlicher Takt oder die hälfte vom tatsächlichen Takt.
 
Performance mäßig ist es bei Intel S755 LGA ziemlich egal wie der RAM Takt aussieht, der FPS Takt treibt die Performance in die Höhe.
 
Naja, es geht weniger um die Performance, als darum, die richtigen Werte zu haben, da ich gerade ein kleines Programm am schreiben bin, das einem beim Einhalten der RAM-Taktung beim OC hilft. Und da ich auch nicht einfach so weit runter wie möglich gehen will bzw. es das OC voranbringen würde, könnte man eine 333MHz FSB CPU auch mit 533 statt nur 667MHz Speichertakt betreiben, müsste ich das wissen...
 
Das hängt eher vom Chipsatz ab. Bei den meisten Nforce Chipsätzen kannst ja den Speichertakt fast Stufenlos einstellen. Also auch unter FSB Takt. Bei den Intel Chipsätzen geht das nicht.
 
Also gibt es keine Regel, die besagt, dass der Speicher immer mindestens so hoch takten muss wie der FSB?
 
AP Nova schrieb:
Also gibt es keine Regel, die besagt, dass der Speicher immer mindestens so hoch takten muss wie der FSB?
Wie schon gesagt: Nein, gibt es nicht.
Das hängt einzig und allein vom verwendeten Board bzw. Chipsatz ab.
 
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