Verkäufer erklärt sich schriftlich defekte Ware zurück zu nehmen, meldet sich aber ..

A

Arwin Eh

Gast
..nicht mehr.
Und zwar habe ich gebraucht ein Mainboard für 50€ gekauft, welches aber meine cpu nicht erkannt hat und diese Uhr , welche anzeigt was gerade passiert, funktioniert nicht. Mit einem neuen Board hats geklappt.
Am 31.12 hat er sich bereit erklärt , das Board zurück zu nehmen, aber erst am 15. Januar , weil er da wieder Geld hat.
Nun warte ich seit 11 Tagen auf das Geld oder eine Meldung von ihm. Weder per Mail noch im Forum antwortet er mir, obwohl er on war.
Adresse habe ich . Nun weiß ich nicht was ich tun soll, es geht immerhin um 50€.

Gruß
 
Hast du auch eine Telefonnummer? Dann anrufen... Vermutlich wohnt er nicht in deiner Nähe oder? Nochmal schriftlich eine angemessene Frist setzen.

Hast du es hier im Forum gekauft? Vielleicht einem der MOD's den Vorgang schildern, vielleicht kann der ja "schlichten", wenn die MOD's sowas machen (das weiß ich aber leider nicht).
 
Tel. Nr habe ich leider nicht, Board ist aus einem anderen forum. Ich will ihn nicht mit Polizei drohen weil ich noch de Hoffnung habe, dass er das Geld überweist, auch wenn es sehr schlecht aussieht.
 
ist denn das Mainboard Defekt oder nur zu deinem PC Inkompatibel?
Die Uhrenbatterie ist ein Verschleißartikel, wenn die Leer ist, handelt es sich um keinen Defekt.

vermutlich ist es ein Privat Verkäufer und dann musst du ihm schon nachweißen, dass das Mainboard bereits bei ihm Defekt war. Bietet dir der Verkäufer dennoch eine Rücknahme an, so ist das Kulanz.

ich vermute stark, dass er sich in der Zwischenzeit Informiert hat und herausgefunden hat, dass er es gar nicht zurück nehmen muss. Du kannst also sehr lange mit Polizei drohen, wird nichts bringen, denn er ist vermutlich im Recht!
 
Das Board ist komplett defekt. Ich habe einen Fachinformatiker zu mir eingeladen der das ganze begutachtet hat und er hat mir ganz klar gesagt, dass Board hat einen totalschaden und da stellt sich mir doch die Frage, warum ich das kaputt gemacht haben sollte, wäre ja unsinnig.
 
Und diesen "Totalschaden" hat der sogenannte "Fachinformatiker" wie festgestellt?

Nur mal kurz Netzteil dran und denn den Powerkmopf vom PC gedrückt und als denn nichts funktionierte = Totalschaden?

Hast Du eine Diagnose Karte da die man in einem PCI Slot Steckt? Auf dem Display der Diagnosekarte erscheinen denn Codes mit Buchstaben und Zahlen die durchlaufen. Halt wie beim Booten die einzelnen Bootvorgänge. Und bleibt der Code irgendwo stehen kannst Du im beiliegenden Handbuch der Diagnosekarte nachgucken wofür er steht und so den Fehler ausfindig machen. Neuere Boards haben dieses DeBug Display schon direkt auf dem Mainboard drauf.

Beim Mainboard schon das übliche probiert? Cmos Reset via Jumper oder Taste auf dem mainboard oder am I/O Panel? Batterie für mindestens 5 Minuten entfernt?
 
Das übliche wurde probiert , ohne Erfolg. Außerdem seien die PIns für die CPU nicht homogen.
 
Arwin Eh schrieb:
Am 31.12 hat er sich bereit erklärt , das Board zurück zu nehmen, aber erst am 15. Januar , weil er da wieder Geld hat.

Du solltest ihn an eure Vereinbarung erinnern. Schließlich hat dieser dir zugeagt das Board zurück zu nehmen. Du solltest von ihm eine Adresse haben, also dorthin eine Frist schicken (in der Regel zehn bis 14 Tage reichen aus). Sollte er diese nicht einhalten bleibt dir nur der Gang zum Anwalt übrig. Strafrechtlich (Polizei) sehe ich keinen Grund und auch keine Erfolgschancen nacht dem aktuellen Stand.
 
Zumal der Fehler ja wohl der Sockel ist. Da sind wohl Pins verbogen. So. Nun die Frage:

Hast Du sofort nach Erhalt des Mainboards den Sockel kontrolliert ob da bereits Pins verbogen waren oder nicht? Wenn Du es nicht kontrolliert hast kann es sein das es Dir beim Ein- oder Ausbau passiert sein das Du bzw. derFachinformatiker die Pins verbogen hast.

Von daher hoffe auf Kulanz und das er es zurück nimmt und Du dein Geld wieder bekommst. Denn das ist, wie schon gesagt wurde, reine Kulanz und kein muss. Denn es ist nicht auszuschließen das Ihr beide was zerstört habt.
 
Hab das Board eine woche liegen lassen bis die andere Hardware kommt. Da ich ein PC nicht bauen kann, hab ich es gar nicht erst probiert und den besagten Informatiker , welchen ich aus einem Forum kenne also kein Freund o.ä, und haben dann festgestellt, dass das Ding schrott ist.
 
was genau ist denn Schrott?

dir ist bekannt, dass das Versandrisiko beim Käufer liegt?
wenn es also ein Fehler ist der erst auf dem Versandweg auftrat, dann ist der Verkäufer raus.
der Verkäufer hat nur ein "Problem" wenn er Defekte Ware verschickt hat.
und das musst du ihm erst mal beweisen.
 
Es kommt auf diesen ganzen Käse gar nicht mehr an!

Der Verkäufer hat sich bereit erklärt, die Sache zurückzunehmen und das Geld zu erstatten; das ist ein Vertrag, der einzuhalten ist.
 
Die meisten verstehen das nicht deswegen rappeln die immer und immer das selbe herunter.
 
Doc Foster schrieb:
Es kommt auf diesen ganzen Käse gar nicht mehr an!

Der Verkäufer hat sich bereit erklärt, die Sache zurückzunehmen und das Geld zu erstatten; das ist ein Vertrag, der einzuhalten ist.

Hast du da ieine Quelle, dass das ein gültiger "Vertrag" ist?
 
Lies dir den wikipedia Eintrag für "Vertrag" durch und versuche das so gesammelte Wissen auf meine Behauptung (die i.Ü. natürlich zutrifft) anzuwenden.
 
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