Versatel: Nichts geht mehr! Wo liegt der Fehler?

Kokolores

Ensign
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Feb. 2007
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Hallo alle zusammen. Ich bin bei der Versatel und hab ne DSL 6k Leitung. Seit vorgestern funktioniert es nur noch sporadisch bis gar nicht.
Bis vorgestern war alles in Ordnung; als ich den Rechner gestern weckte, kam ich nicht mehr ins Internet. Ich bin mir nicht sicher, wie ich das jetzt vernünftig ordnen soll... Ich probiers mal chronologisch. Beachtet bitte, dass seit einigen Jahren (auch nach einer Umstellung auf die 6000er Leitung) alles zufriedenstellend und stabil funktionierte.

Erster Schritt: Router (Belkin) resetten. Dieser Schrotthaufen macht immer Ärger, leider hat das nicht das Problem gelöst.
Dann ging es weiter... Ich habe im Laufe des Abends bei der Störungsstelle des ISP angerufen, angeblich lag keine Störung vor. Als die freundliche Dame mir ihre Fehlerroutinen andrehen wollte ging es nicht weiter, weil bei mir noch ein Modem der Terrorkom seinen Dienst verrichtet.

Also hab ich auf eigene Faust weiter getestet.

Modem: Alle Leuchten auf grün, Synchleuchte war ebenfalls auf grün. Das war AFAIK auch den ganzen Tag über so. Ich habe das Modem dann mal gewechselt (das Ersatzmodem hatte nen Router integriert, ich konnte damit also direkt 2 mögliche Fehlerquellen eliminieren) und direkt an den Rechner gehängt. Auch dieses Modem konnte sich nicht mit dem Internet verbinden.

Computer: Abgesehen davon, dass ich absolut nichts an den Einstellungen des Rechners geändert hatte, während ich schlief, hab ich probiert, den Rechner ohne den Belkin an das alte Modem zu hängen, um den Router als Fehlerquelle auszuschließen. Ich hab dabei unter WinXP (mit meinem Notebook) und Vista (meinem Desktop) jeweils einen Fehler bekommen, der besagt, dass der Remoterechner nicht antworten würde. Hab es auch mal mit manuell eingetragenen DNS-Adressen versucht- kein sichtbarer Effekt.

Splitter: Ich habe den Splitter ausgewechselt, um auch den Splitter als Fehlerquelle eliminieren zu können. Mit dem neuen Splitter war weiterhin keine Verbindung möglich. Der Splitter hatte bis zum Ende seiner letzten Einsatzdauer tadellos funktioniert.

NTBA: Vorhin habe ich auch noch das NTBA ausgetauscht. Ebenfalls ohne Erfolg.

Zu erwähnen ist, dass ich von heute Vormittag an ungefähr 5 Stunden lang wieder ganz normal im Netz unterwegs war. Ich hatte gestern alles wieder "auf Anfang" gestellt, abgesehen vom ersetzten Splitter war also alles beim alten. Auf einmal war die Verbindung aber wieder weg. Da ich mittlerweile wieder am Router hänge, war ich zwar im lokalen Netz unterwegs, der Router selbst hatte aber keine Verbindung ins Internet (stand im Routermenü).


Ich hoffe, ihr könnt mir helfen! Angeblich ist bei der Versatel alles in Ordnung, ich habe mittlerweile jede Einzelkomponente der Hardware bei mir zu Hause mindestens einmal ausgewechselt, jedes mal ohne Effekt. Plötzlich funktionierte es wieder, bis jetzt allerdings nicht wieder.
Ich schreibe von einem Rechner bei einem Bekannten, werde im laufe des Abends wieder reinschauen.
 
Ich will nicht "bumpen", aber ich frage mich, ob wirklich niemand eine Idee hat, woran es liegen könnte? :(

Oder fehlen noch Informationen? Das ließe sich ja noch ändern... ;)
 
Am Besten wäre es wohl, du würdest dir irgendwo ein Modem besorgen das du mit einem Tool auslesen kannst. DMT ist so ein Tool, das mit vielen gängigen Modems funktioniert. Dadurch bekommt man vielleicht genauere Informationen, ob etwas an deiner Leitung nicht stimmt. Dann mal Screenies machen und hier posten. Was für ein Ersatzmodem hast du denn zur Verfügung?

Es kann auch sein, dass neue DSL Anschlüsse aufgeschaltet wurden und die deine Leitung jetzt beeinflussen durch CrossTalking oder verletzte Trennungsbedingungen.

Ansonsten wird dir wohl nicht viel übrig bleiben, als das Versatel Modem wieder ranzuhängen, damit die Techniker das von Versatel aus durchmessen können.
 
Danke für deine Rückmeldung. :)

Leider konnte ich im Netz keine Daten zu meinem Modem finden (Sphairon Turbolink 800), es scheint irgendwie nur Posts zu den Nachfolgemodellen zu geben.
Ich konnte heute endlich die Versatelhardware anschließen (zum ersten mal überhaupt, da bis heute nur einzelne Adern vorhanden waren).

Ich habe danach dann bei der Hotline angerufen, weil ich schließlich alles mögliche hier im Haus ausgetauscht hatte (jedes einzelne Bestandteil abgesehen vom Netzwerkkabel zwischen Modem und Router, um genau zu sein). Mittlerweile stimmt mir immerhin sogar Versatel zu, dass der Fehler anscheinend bei ihnen liegt. Jetzt warte ich darauf, dass jemand zum Verteiler fährt und nen Portreset oder sonst irgendwas macht.

Insofern ist ein Auslesen des Modems anscheinend ohnehin nicht mehr notwendig.
Ich tausche das Modem jetzt lieber nicht aus (das hatte ich ja auch schon mehrmals gemacht ;)), weil ich nicht weiß ob die nicht über Nacht versuchen, irgendwelche Daten zu sammeln oder sonst etwas.

Die Leute von der Versatel konnten lustigerweise nicht per Fernwartung ins Modem rein, obwohl es gesyncht war. Ist das nicht total widersinnig?

[Sollte sich jemand fragen, warum ich antworten kann: Ich darf vorübergehend das WLAN eines Nachbarn mitbenutzen. Das ist eine "Surf"erfahrung, die ich niemandem wünsche...]
 
Bei Versatel lohnt es sich eigentlich immer hartnäckig zu bleiben. Hoffentlich liest du das jetzt noch bevor du mit Versatel sprichst. Lass dich nicht auf ein kleineres Profil runterschalten! Selbst wenn später einmal der Fehler gefunden wird, ist es fast unmöglich wieder auf das höhere Profil geschaltet zu werden.

Mein Vertrag dort läuft bald aus und für mich sehe ich keine Notwendigkeit dort wegzugehen. Jedoch möchte ich vorher wissen was meine Leitung hergibt, damit ich nicht unnötig einen höheren Tarif buche. Also bleibt mir nichts Anderes übrig, als mit der Hotline zu verhandeln. Darauf freue ich mich jetzt schon. :D
Mein Tarif ist der Flatrater 6000 (gibt es heute nicht mehr in der Form) mit reduzierter Leistung auf DSL 2000. Jetzt muss ich die Hotline nur noch so lange nerven, bis sie mich an einen Techniker durchstellen. Hat schon einmal geklappt, was aber sehr aufwändig war. Der hat dann damals mit mir die Leitung Live von 6000 soweit runtergeschaltet, bis ich einen stabilen Sync hatte. Leider hatte ich damals nur eine FritzBox dran, die sowieso schon ein schlechtes Modemteil besitzen und dadurch bei schwachen Leitungen andauernd den Sync verlieren. Mittlerweile habe ich ein Speedtouch, mit dem kann man schon Einiges aus der Leitung rauskitzeln. Wenn ich dann stabiles 3000er mit 512 kb/s Upload bekomme, dann würde ich sogar den Aufpreis von 5€ für eine 4000er Leitung bezahlen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück. ;)
 
Hi noch mal, ich hatte am Nachmittag direkt da angerufen, nachdem ich eine TAE-Dose an der Wand hatte. Ich sitze ja seit mittlerweile einer Woche so gut wie auf dem Trockenen. ;)

Es war aber keine Rede davon, dass ich heruntergestuft werden sollte oder so etwas. Dafür bestünde auch kein Anlass, denn ich hatte bis zum plötzlichen Auftreten des Problems konstant ungefähr die Leistung einer 6000er-Leitung, absolut keine Probleme. Du weißt aber nicht zufällig, ob die eigenmächtig eine Rückstufung vornehmen dürfen? Muss der Nutzer da gefragt werden? Immerhin zahlt man u.U. ja für eine Leistung, die man gar nicht bekommt, wodurch man eventuell mehr zahlt als man müsste (z.B. Rückstufung auf 4000, da wäre ein günstigerer Tarif möglich)...

So wie es momentan aussieht, wird die Leitung einfach nur von Technikern gecheckt, mehr passiert (hoffentlich!) nicht. Bis jetzt war jedenfalls nur die Rede davon, dass die "Techniker" sich das ganze mal per Fernwartung ansehen und dann ggfs. rausfahren, um vor Ort (dem "Verteiler" (so nenn ichs jetzt mal)) nach der Lösung zu suchen. Der gute Mann bei der Hotline war auch etwas verdattert, als ich ihm sagte, dass ich seit mittlerweile einer Woche nicht ins Netz komme. Nun ja, wahrscheinlich werden die nicht versuchen, Zeit zu schinden.

Btw, mein Tipp wäre folgendes: Immer brav alles genauso machen wie die Hotliner es vorschlagen. Ich wusste schon genau, dass ein Reset des Modems nichts bringen würde, hab es aber dennoch mitgemacht. Ich glaube, das erhöht ihre Bereitschaft, auf deine Argumente einzugehen oder dich nicht als DAU zu behandeln. Der andere, zu dem ich dann durchgestellt wurde, war sogar bereit anzuerkennen, dass wohl kaum vier Netzerwerkadapter gleichzeitig ausfallen werden. ;)

Wir sind mittlerweile seit einigen Jahren bei Versatel, und bisher gab es auch keinen Grund zur Klage. Allerdings werde ich mich wahrscheinlich mal gegen Ende der Vertragslaufzeit etwas näher mit Internet per Kabel befassen. Ich mein, 20 MBit + Kabelfernsehen + Telefonflat für 30 Tacken?! Voraussetzung wäre natürlich, dass nicht sofort bei einem Gewitter Telefon und/oder Internet weg sind. ;)

PS: Was das Modem betrifft, werde ich wahrscheinlich sofort nachdem ich wieder online bin ein Sinus 154 DSL von der Telekom dranhängen. Ich habe bisher von den Sphairons extrem durchwachsene Reviews gefunden, zu meinem Modell rein gar nichts. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass das Telekommodem kaum schlechter sein kann...
 
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hey..
das ist natürlich ales sehr ärgerlich...
manche router schaffen auch adsl2. hatte auch mal bei freunde die bei vt sind das problem das die connection immer so noach ner halben std wech war. prob war damals der router.
wenn du sicher bist das es der router nicht ist dann musst du richtig druck bei vt machen. lass dir nen techniker geben der dir wirklich helfen kann.. wenn du schon öfter online warst mit dem setup dann bringt es nix wenn irgend ein "idiot" in der hotline irgendwas "durchmessen" will.

anrufen-->fehler liegt ganz klar bei VT da du ja online warst--->rechnung nicht zahlen-->drohen von deinem ausserordentlichen kündigungsrecht gebrauch zhu machen wenn nicht in den nächsten 3 tagen was passiert..

viel glück
 
Och, da ist Versatel nicht die einzige Firma, die ihre Kunden mal einfach so vom Speed her runterschaltet. Wenn in letzter Zeit mehrere DSL Anschlüsse in deinem Gebiet geschaltet wurden, dann kann es natürlich sein, dass deine Leitung auch schlechter wird. Ob und wie man dann in einen günstigeren Tarif kommt kann ich nicht sagen, just try ist. Aber noch ist es ja nicht so weit.

Kabel wäre natürlich eine Alternative, wenn es denn verfügbar ist. Bei uns leider nicht. Ausserdem habe ich gerne noch einen richtigen ISDN Anschluss zu Hause, kein VOIP oder NGN Gemurkse. :)

@ahno,
wenn das nur alles so einfach wäre wie du schreibst. Ich bin mir fast sicher, auch bei Versatel gibt dir niemand eine Garantie für eine bestimmte Geschwindigkeit, sondern immer das berühmte "bis zu ...". Davon mal ganz abgesehen, Nichtbezahlen der Rechnung sollte wirklich der allerletzte Ausweg sein, die schalten dir den Anschluss schneller ab, als du das Geld dann doch noch überweisen kannst. Kürzen der Rechnung wäre evtl. da noch eine Alternative. Außerdem sind Fristsetzungen von drei Tagen dann doch etwas zu kurz.
 
@Stewie: Ich nehme mal nicht an, dass neue Anschlüsse gelegt wurden, das Gebiet hier ist nicht sehr dicht besiedelt (Doppelhaushälften usw, keine Wohnblocks o.ä.), kein Neubaugebiet. Die dürften allesamt schon versorgt sein, die lieben Nachbars. Vielleicht hat jemand nen Kaffee reingeschüttet oder so ;)

Ich werde mal, wenn ich wieder onlin bin, einen Speedtester bemühen, dann werde ich es ja sehen können. Ich hoffe natürlich das beste. Ja, IP-Telefonie/NGN schreckt mich auch ein wenig ab. Wenn man separat ISDN zubucht, kann man es eigentlich auch gleich lassen, kostenmäßig ergäbe sich da kein Vorteil, nur von der Surfgeschwindigkeit her. Mir reicht 6k aber eigentlich aus ;)


@ ahno:

Bisher hatte das Uraltmodem der Telekom ohne Probleme ~6MBit zur Verfügung gestellt, das ging auch so durch den Router (ich tippe auf 2 Jahre weitgehend fehlerfreien Betrieb mit genau dem Setup). Aufgrund der Rumtauscherei mit verschiedensten Modems, mit und ohne Router, kann ich den Router sicher ausschließen. Ich habe mich dagegen entschieden, zu drohen oder sonst etwas aggressives zu unternehmen. Erstens, weil die Verzögerung auf meiner Seite begründet lag (ich musste erst eine TAE-Dose anbringen, bevor ich die Versatelhardware anschließen konnte, bis es so weit war ist die besagte Woche vergangen.). Dass sich die Versatel weigert, für Fremdgeräte Support zur Verfügung zu stellen kann ich nachvollziehen, obwohl es in meinem Fall natürlich schwachsinnig ist, da der Fehler ziemlich sicher bei denen liegt. Und zweitens, weil ich nicht weiß, inwiefern der Verein dann zu solchen administrativen Amokläufen wie "Rückstufung auf 1 Mbit" neigt ;)

Lieber kein Risiko eingehen. Natürlich ist es sehr nervtötend, aber mittlerweile bewegt sich etwas: Heute mittag kam eine SMS von Versatel: "Wir kümmern uns um deine Störung".
Die Hotline hat gestern bereits das Ihre versucht, als sie aber nicht mal in das Modem reinschauen konnten (trotz Sync!) war auch denen klar, dass sich da echte Techniker drum kümmern müssen.
 
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