Videobearbeitung: ruckelige Filme im Moviemaker - reicht mein PC dafür nicht aus?

Janeka

Ensign
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Aug. 2008
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152
Hi,

ich versuche mich in den Anfängen der Videobearbeitung.
Ich wollte erste Versuche mit dem MovieMaker unternehmen, aber die Filmschnipsel stocken dort immer wieder.

Ich habe:
Windows 7 Home Premium, 64Bit
Intel(R) Core i5-2400S CPU 2.50GHz, 8GB, NVidia GT520

Über den Taskmanager habe ich gesehen, dass der Arbeitsspeicher nur bis 2,55GB geht. Die CPU-Auslastung geht bis 20% (Ich hab keine Ahnung ob das wirklich was damit zu tun hat)

Jedenfalls kann ich so keine Videos bearbeiten - glaube ich - ich kann mir zusammengeschnittene Schnipsel nichtmal am Stück angucken, es gibt immer wieder Pausen und Ruckeleien.

Ist mein Rechner dafür zu schwach? Oder muß ich Einstellungen ändern?

Danke Janeka
 
den nutze ich auch nur für meine Youtube-Videos und habe solche Probleme nicht. Hast du denn wirklich die aktuelle Version? Und verdammt wichtig ist die Festplatte. Eine einfache HDD ist so naja, ein RAID0 ist schon besser und auf 2 getrennten SSDs zu arbeiten macht dann schon Spaß. Was du aber unbedingt beachten solltest ist, dass die Quell-Videos auf der einen physikalischen Platte liegen und umgerechnet auf eine andere Platte werden. Auch wenn du lange Videos zusammen fügst, dann braucht der MovieMaker etwas Zeit die Videos einzulesen.

Das deine CPU nur mit 20% belastet wird ist in der Tat sehr wenig. Bei mir werden alle 8 Kerne komplett genutzt. Dabei ist die Platten-LED am dauerleuchten.
 
Ich weiß nicht, wie der MovieMaker heutzutage aussieht, aber bei der Einführung war er ganz grausig und hat dann in Qualitätsstufen "Handy", "email", "Internet" gespeichrt. Ich weiß nicht, ob sich das bis heute gebessert hat.

Bei YT habe ich auch noch nie etwas hochgeladen, aber das was man wieder herunterlädt ist h264-kodiert. Zum Schneiden verwende ich noch immer das einfache VirtualDubMod, es versteht aber nur h264 in abgespeckter VfW-Variante. Moderner ist AviDemux, mit dem kann man die YT-Videos ggf. auf gut zerlegen.

Normalerweise braucht ein Schnittprogramm die Quelle zu dekodieren, es merkt sich die Schnittmarken und und transkodiert am Ende das Video neu. Sind die Quellschnipsel bereits h264 oder xvid-codiert, sollte es auch keine Probleme mit der Festplatte geben. Falls der Movimaker aber erstmal auspackt, kommt da einiges an Datenvolumen zusammen. Eine Stunde unkomprimiert DVD beansprucht ca. 30gb, was 500MB/Minute bzw ca. 10MB/Sekunde entspricht, bei HD entsprechend das 4fache.
Es kann auch sein, wenn die Quelle bereits kodiert (xvid/h264) ist, dass Moviemaker ja jeweils beim P-Frame anfangen muß mit dem Dekodieren, wenn die Schnittmarken an beliebigen B-Frames liegen, was bei Bildgenauem Schnitt nötig ist.
Durch die Stückelei bei einem Video-Schnitt-Abend kann es auch schlichtweg an einer fragmentierten HDD liegen, defragmentieren hilft da manchmal Wunder.

Eine SSD ist natürlich super, vor allem beim Muxen von Tonspuren.

Da ich den MovieMaker nicht näher kenne, kann ich da keine Erfahrungen nennen, bei mir ruckelt eigentlich nichts. Ich habe allerdings ein 3fach-Stripeset mit HDDs und wenn es der Platz zuläßt (derzeit leider nicht) nutze ich gerne auch die SSD.

@Sir_Sascha: Dein i7 hat 8 Kerne?
 
Hi,
ich habs gestern auch mal auf meinem Laptop probiert, da lief es viel besser trotz fast gleicher Komponenten und nur 4GB ARbeitsspeicher.

1. Ich versuche es jetzt mal mit Defragmentieren.
2. Die Festplatte ist eine 100GB HDD, ca. 1Jahr

3. Gibts nochwas woran ich drehen kann? Warum gehts auf dem Laptop? (CPU und SPeicherverlauf sehen dort ähnlich aus)

Danke
 
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