Virtuelle Maschine auf "kopflosem" Debian

Lord Alien

Lt. Junior Grade
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Apr. 2007
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Hallo Community,

ich planne zurzeit für meinen neuen Home-Server und bin nun beim Punkt Virtualisierung angekommen. Da ich meinen Debian-Server aber ohne grafischen schnickschnack aufsetzen werde bin ich mir nicht im klaren wie ich dann die virtuellen Maschinen steuern bzw. einrichten kann, was gleichzeitig nun die Fragen an euch ist: Wie kriege ich das am besten gebacken?

Mein Vorschlag währe, VirtualBox zu nehmen, das ganze auf meinem Server zu installieren und dann per X-Forwarding von einem anderen Rechner über eine SSH-Verbindung das ganze zu steuern.
Hat schon jmd. erfahrung mit solch einer Konstellation? Andere Vorschläge oder Lösungsansätze sind sehr wilkommen.

mfg
Alien
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Wenn du eine reine Virtualisierungsösung suchst, schau dir mal Proxmox an. Das ist auf Debian-Basis und bietet ein sehr gutes Web-Frontend für die Virtualisierungslösungen OpenVZ und KVM an (letzteres wäre in etwa Virtualbox äquivalent). Auf diese Weise sparst du dir dann auch den Xorg.

Das mit dem Forwarding würde schon gehen. Aber auf einem Server würde ich echt versuchen ohne X auszukommen und auf der Konsole ist KVM definitiv verbreiteter.
 
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Danke für die schnelle Antwort und diesen Hilfreichen Tipp, das sieht sehr sehr interesssant aus. Werde ich auf jedenfall mal ausprobieren, vor allem weil ich Debian also OS für men Home-Server benutzen werde :)

mfg
Alien
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Ich habe vor einiger Zeit einen KVM Server unter Debian Lenny eingerichtet. War relativ einfach und läuft einwandfrei. Nur zum Klonen der VMs musste ich eine lib aus den Backports installieren, da die in Lenny enthaltene einen Bug beim klonen aufweist.

Gruß
 
Danke für den Tipp, ich hab die c't mit dem Debian-Server sogar selbst im Schrank liegen, hatte da gar nicht mehr dran gedacht :(

Dann hätte ich da noch eine Frage zu proxmox: Was ist der Sinn dahinter einen eigenen Kernel bereitzustellen, anstatt ein Packet für Debian??

Hatt jemand Erfahrungen damit, wie stark proxmox auf Debian basiert?? Wie viel wurde geändert?
 
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Wegen Proxmox bin ich mir gerade gar nicht mehr sicher, ob das wirklich Debian ist O.o

Aber der ganze Aufwand dürfte vor allem wegen OpenVZ betrieben werden, dass dann doch ein wenig komplexer ist als KVM...
 
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