VM im Netzwerk erkennen?

Fresh0razoR

Ensign
Registriert
März 2011
Beiträge
171
Hallo zusammen,

ich habe Win7 auf dem Host und Win7 auf einer VirtualBox VM. Der Netzwerkadapter ist auf NAT gestellt. Jetzt habe ich das Problem, dass ich den Host (auf der VM) bzw. die VM (auf dem Host) in der Netzwerkumgebung sehen will (also Freigaben erstellen etc.). Leider finden sich die Rechner nicht. Ich habe in Virtualbox schon für die Ports 139 und 145 eine weiterleitung eingerichtet, aber das scheint nicht zu funktionieren. Reicht das nicht aus, oder ist hier was kaputt??

Danke!!
Grüße
Fresh
 
Die VM und der Rechner sind in einem virtuellem Netzwerk wo der lokale Rechner als Router arbeitet. Daher finden die sich nicht.

Um zwischen den beiden nun Dateien auszutauschen gibt es die Ordnerfreigabe. Da kannst dann von der VM und von der lokalen drauf zu greifen.

Edit: Ja, das Bridget Networking wuerde auch eine Loesung darstellen ^^ Garnicht dran gedacht, sry!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast schon mal im Netzwerkcenter von Win7 geschaut? Da steht was mit Sichtbarkeit im Netzwerk. Standardmäßig ist das deaktiviert.
 
Genau, Merle hat den richtigen Tipp gegeben. Bei NAT werden die Paketanfragen von der VM so umbenannt, als kämen sie vom Host, also deinem PC wo die VM läuft. So kommen Pakete für die VM natürlich auch an den Host - daher ist der Host der Endpunkt und somit kannst du mit NAT deine VM nie direkt ansprechen.
Der Bridged-Modus hingegen ermöglicht es dir, der VM wirklich eine eigene Adresse/Hostname zu verleihen und diese somit direkt anzusprechen. Eben genau, also wäre es eine physisch vorhandene Netzwerkkarte.
 
Hallo zusammen,

ja über Bridge funktioniert es. Ich dachte es gäbe auch eine Möglichkeit mit NAT um beide Systeme zu verbinden.

Hab das noch nicht ganz verstanden: Wer ist jetzt der Router genau? Der Host oder VirtualBox?

Danke!!
Grüße
Fresh
 
@ Fresh

VirtualBox erstellt ein neues, virtuelles Netzwerk in welchem dein Host als Router fungiert.

Und bei Nat funktionert es ueber eine Einstellung in der VM. Da sollte es etwas wie Shared Folder oder etwas in der Art geben. Da gibst du einen lokalen Ordner auf deinem Host an, dieser wird in der VM als Netzlaufwerk eingebunden. Auf deinem Host kannst du ganz normal ueber den Explorer darauf zugreifen.
Das ist dann wie eine Netzwerkfreigabe fuer die VM, fuer deinen Host ein ganz normaler Ordner.
 
hmm. ja also ein solches getrickste möchte ich eigtl. nicht. ich möchte ja nicht nur ordner freigeben sondern dann auch den rechner als teilnehmer im netzwerk sehen und verschiedene andere dinge machen.

ich glaube ich werde auf bridge umstellen... ist das nicht unsicherer? VirtualBox sagt in der Doku, dass NAT eigtl. für 95% der Anwendungsfälle optimal sei...
 
Hi,

also:
Bridged heißt ganz einfach, dass die Netzwerkschnittstelle der VM im Grunde mit an deinem Switch (z.B. integriert in deinen InternetRouter) hängt. Die VM ist also Bestandteil deines kompletten Netzwerkes.

Bei NAT (Network Adress Translation) arbeitet dein PC wie ein Router. D.h. die VM hängt in einem anderen IP Adressbereich als dein Rechner.
Dein Rechner sollte mindestens 2. Netzwerkverbindungen besitzen (1 Physische wo dein LAN Kabel dran hängt, und 1 Virtuelle über die dein Rechner mit der VM Verbunden ist).

Wenn du nun eine Freigabe auf deiner VM erstellst und auf dem Physischen Rechner in der Netzwerkumgebung nach dem PC suchst, findest du ihn nicht, da die VM ja an der Virtuellen Netzwerkschnittstelle hängt. Der PC aber auf der Physischen sucht. Im Bridged mode ist die VM ja praktisch über die Physische schnittstelle erreichbar.

Ich empfehle dir dich mal generell über NAT zu informieren, dann wird dir vermutlich einiges klar ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Address_Translation

Wenn du noch weitere Fragen hast, schreib einfach. Ich versuchs dann in der Mittagspause oder heute Abend näher zu erläutern. Oder vllt. haben andere noch ein paar Tipps für dich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, NAT ist fuer die meisten Faelle ausreichend, aber nur da es im Homebetrieb meistens nicht darum geht etwas im Netzwerk zu machen.

Bridge ist aber dann für deine Anforderungen das richtige. Und es ist nicht unsicherer. Du solltest dir jedoch im klaren darüber sein das du nun auch auf der VM ein Antivirus und ähnliches installieren solltest, da deine VM nun als physikalische Maschine im Netzwerk erkannt wird.
 
so langsam ist es klar geworden. die vm's die am NAT hängen sind innerhalb von VirtualBox und die einzige Verbindung von VM's zu allem im eigentlichen Netz bei mir zu Hause ist VirtualBox selbst. Dann ist es in der Tat nicht das richtige.

Danke für die Infos.

Grüße
Fresh
 
Du kannst mit NAT auch raus kommen ins Netz, da du ein eigenes Netz hast (das virtuelle) kannst du auch bei Virenbefall sicher sein, dass das Hostsystem nix hat.
Bei Bridged hängt der virtuelle Netzwerkadapter ganz normal im Netz, DHCP vom Router. Er sendet seine Pakete über deine Netzwerkkarte. Aber mit seiner Adresse. D.h. auch Zugriff ist möglich auf alle anderen PCs. Daher ist es schon unsicherer. Aber wie gesagt, Antivirus halt...
 
Zurück
Oben