VMWare Workstation der letzte Mist! Fazit nach 2Jahren, langsam und keine Perfomance

TillMe3

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Hallo zusammen,

nicht nur beruflich nutze ich VMWare, sondern auch im eignenen Home.

Vor längerer Zeit habe ich mir für über 250 Euro eine VMWare Workstation Lizenz gegönnt. Ich bin mit der Version 11 unterwegs und nutze etwa 6 VMs.
Als Hauptmaschine wird Win7 genutzt. Der Maschine ist folgende HW zugeteilt:
-4 Cores
-2GB VRAM
-8GB RAM
-150GB Kapazität

Als Hardware nutze ich:-4 Cores
i7 4770K @ 4,4GHz
16GB DDR3 1600
GTX780Ti
WS2K12R2
2 x Samsung 840 500GB SSD


Man möchte meinen, dass dieser Rechner genug Perfomance hat!

O.K., die Maschine läuft stabil und ohne Abstürze. Jedoch nutze ich die VM zum Arbeiten für Beruf und privat. Ich nutze sie für Multimediainhalte und und und...

Das ganze System läuft träge, alles dauert gefühlt 2-3 mal so lange wie ohne Virtualisierung. Gefühlt denkt man, dass die VM mit Hardware aus dem Jahr 2005 läuft.
Doch sobald ich switche und auf wirklich lokaler Ebene arbeite, geht die Kiste ab wie Schmitz Katze und das ist nicht übertrieben!

Auch wenn ich die VM kastriere und nur 2 Cores anstatt 4 gebe, läuft sie gefühlt minimal schneller. Aber man sollte meinen, dass 4 Cores einen Perfomancezuwachs gegenüber 2 geben sollte. Dem ist nicht so!

Hier möchte ich auch noch hinzufügen, dass wenn die anderen VMs nicht laufen, dass die Maschine genau so träge ist.

VMWare Workstation bekommt von mir als Schulnote eine 4, denn das schließe ich aus über 2 Jahren bei täglicher Nutzung.

Eine richtig echte Alternative gibt es für mich nicht. Denn die Lösung von Oracle ist für mich nicht zufriedenstellend und Hyper-V ist für mein Home nicht so gut geeignet.

Evtl. werde ich zukünftig zwei Systeme laufen lassen und auf die VMs im Netzwerk via RDP zugreifen.

Viele Grüße
 
kann ich nicht bestätigen.. ich benutze auch vmware workstation oder player und die VMs laufen alle mehr oder weniger genauso schnell wie der host selbst.
hast du eventuell VT-x im BIOS deaktiviert? ist heutzutage leider immer noch die standardeinstellung auf vielen boards.

EDIT: und natürlich sollten auch die vmware tools installiert sein, sonst laufen die VMs wirklich bescheiden.

-andy-
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau doch mal ob in einem der betroffenen Gastsysteme eventuell was schief läuft. Eventuell ein Prozess der hängt oder so.

Ich habe ein ähnliches Phänomen mit einigen VMs. Ich habe z.B. ein Windows 7 welches ich selten benutze und nach der Verwendung immer wieder auf einen Ausgangspunkt zurück setze. Mit diesem Verhalten kommt glaube ich der Update Mechanismus nicht so klar. Direkt nach dem Booten hat die Maschein 100% CPU und HDD Auslastung.
Im Taskmanager sind einige Windows Prozess zu sehen die die Auslastung verursachen.
 
@Andy, VT ist im Bios aktiviert, das war die erste Einstellung die ich bei dem Rechner durchgeführt habe. Es wäre zu schön, wenn die VM genau so schnell wie der Host selbst arbeiten würde.

@ismon, die Prozesse habe ich mit einem Prozessmanager überprüft und hier konnte ich keine auffälligen Aktionen ermitteln. Zum Startvorgang brauch er schon seine 10-20s. Das liegt aber auch hauptsächlich daran, weil viele Tools im Autostart liegen.
 
Kann das auch nicht bestätigen, meine VMs haben deutlich weniger Ressourcen als deine, (1-2 Cores, 2-4GB RAM) und laufen absolut flott. Klar, wenn der RAM mal vollläuft, merkt man es. Aber allgemein langsames Verhalten kann ich nicht bestätigen.

Bitte nicht persönlich nehmen die Frage, aber manchmal hängt es an den offensichtlichsten Sachen: Die VMWare Tools hast du aber installiert, oder?
 
Tja, erstmal im BIOS die virtuellen Funktionen wie VT aktivieren. Dann nimmst Du Oracle VirtualBox her und gut ist, die hat definitve mehr Performance als VMWare, aber VMWARE ist auch gut und nicht schlecht.
Das Programm ist nur so gut wie der der es bedient, entsprechende Hardware hat und konfiguriert, da kann also Dein VMWare nix dafür!
 
@Necareor, die Tools habe ich auch direkt zum Anfang installiert und in regelmäßigen Abständen aktualisiert

@Galaxy, VT ist wie geschrieben aktiviert.
Beruflich arbeiten wir auch mit Oracle Datenbanken und ein wenig Erfahrung habe ich. Denn bewusst nutzen wir nur für wenige Rechner Virtualbox. Denn hier gibts es eigentlich nur umfangreiche Probleme.
Z.B. nutzen wir für Schulungs-PCs die VirtualBox in Kombination mit XP (absolut ausreichend) und neulich hat ein Azubi die VBOXen aktualisiert und hier kam es zum Stillstand. Es hat gefühlt einen halben Arbeitstag gedauert, bis die Maschinen wieder lauffähig waren.
Geholfen hat nichts, nicht einmal die alte Version bzw. ein alter Zustand des Settings...

Ich behaupte, dass es hier ganz gewiss nicht am Anwender (meine Wenigkeit) liegt.
 
Auch wenn ich die VM kastriere und nur 2 Cores anstatt 4 gebe, läuft sie gefühlt minimal schneller. Aber man sollte meinen, dass 4 Cores einen Perfomancezuwachs gegenüber 2 geben sollte.
Nachvollziehbar aber leider falsch.

Wenn dein System nur vier physikalische Kerne hat und du weißt die komplett einer VM zu wird es langsam. Das ist bei der Workstation so wie auch beim ESX.
Lass immer einen Kern für den Host frei, dann läufts besser. Hast du dazu noch fünf andere VMs laufen brauchen die natürlich auch noch freie CPU Zeit, deine Haupt-VM muss noch weiter beschnitten werden.

Alternativ brauchst du einfach mehr CPU Kerne was einen Wechsel auf ein Sockel 2011-3 System bedeuten würde.
 
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Meistens ist die IDE Emulation sehr lahm/das langsamste, auch wenn du SSDs im System hast. Versuche die VMs mit SCSI als Controller zu konfigurieren. VMware Tools in der VM zu installieren hilft auch.
 
Habe bis zur Version 10 immer positive Erfahrungen gemacht (System siehe Signatur),
allerdings gingen mir die ständigen Upgrades auf den Senkel (weil teuer).
 
Dreh den Multi mal um 2 Stufen runter und Stabilitätsprobleme auszuschließen.

Solche Sachen haben mich auch schon geärgert.


Selbst wenn Prime95 nicht jammert muss ein Rechner nicht 100% Stabil sein.
 
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