Vom Fachinformatiker zum Informatikstudium

Creeed

Captain
Registriert
Sep. 2002
Beiträge
3.879
Hallo Leute,

ich hab mal eine Frage zum Thema Studium. Meine Partnerin ist ausgebildete Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung und arbeitet bei mir als Freelancer. Nun trägt sie sich mit der Idee eines berufsbegleitenden Studiums, aber sie hat leider nur einen Hauptschulabschluss. Ich hab mal was gelesen dass nach 3 Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit eines Studiums besteht. Stimmt das und wenn ja, wie kann sollen diese Berufsjahre dann nachgewiesen werden?
 
Wir hatten vor kurzem die Duskussion hier und am Ende lief es darauf hinaus das das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist und sie sich am besten beim zuständigen Amt bzw. bei den Unis die den Studiengang anbieten informieren sollte.

Ist Sie denn sicher das sie das ohne Oberstufenmathe schaffen wird? Das Informatikstudium hat nicht so viel mit Informatik zu tun wie der Name vermuten lässt.
 
Benzer schrieb:
Das Informatikstudium hat nicht so viel mit Informatik zu tun wie der Name vermuten lässt.

Ein Informatikstudium hat nicht viel mit Informatik zu tun :D ? @topic: ohne Kenntnisse der Oberstufenmathematik wird es auf jeden Fall eine Herausforderung!
 
Macht er auch nicht.

Zumindest wird es Benzer darum gehen, dass ein Informatikstudium nicht soviel mit Computern abgesehen als Arbeitsgerät und programmieren zu tun hat wie manche sich vllt drunter vorstellen.

"Nur" mit Hauptschulabschluss könnte es sicherlich eine Herausforderung werden, aber warum nicht einfach probieren. Mehr als versagen kann man nicht und dann hat man es wenigstens versucht.
In der tat ist das von Bundesland zu Bundesland und Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Ich würde einfach mal mit Google recherchieren und mich bei den zuständigen Stellen beraten lassen.
 
BullshitBingo schrieb:
Ein Informatikstudium hat nicht viel mit Informatik zu tun :D ? @topic: ohne Kenntnisse der Oberstufenmathematik wird es auf jeden Fall eine Herausforderung!

Ohja vor allem weil Oberstufenmathe soooooooooo schwer ist... Ich frag mich immer wer diese ganzen Behauptungen aufstellt...

@Thread

Auf Seiten der Hochschulen unter Zulassungsvoraussetzungen gehen dort steht alles...
Bundesländer variieren, den Bildung ist Ländersache!
 
So, an welcher Stelle habe ich denn behauptet, dass Oberstufenmathematik schwer ist? Kenntnisse diesbezüglich werden den Einstieg auf jeden Fall erleichtern, da das Tempo an der Uni ja deutlich höher ist. Nichts anderes wollte ich damit sagen. Daher brauchste hier nicht gleich etwas unterstellen.
 
Kenntnisse mögen vllt in den ersten Vorlesungen etwas bringen aber durch Brückenkurse, Bücher und, jedenfalls ist es bei mir an der fh so, dem relativ guten Einstieg der Vorlesungen in die Mathematik (vom Anfang an (Mengenlehre usw)). Vllt mal mit dem Schubladen denken aufhören ...

Übrigends würde ich deiner Freundin echt empfehlen an der FH zu studieren, gerade wenn sie nicht so fitt in Mathe ist - das ganze ist schon ein Unterschied ob man mit 60 oder 600 Komilitonen im Raum ist..
 
Ich würd mich wegen Mathe nicht verrückt machen lassen. Hab Info studiert und hatte Mathe LK aber das hat mir im Grunde überhaupt nichts geholfen, denn Uni Mathe ist einfach komplett anders und wird eh nochmal von 0 auf angefangen.
Kenne auch wen der nach Hauptschule noch n Studium geschafft hat. Kanns deiner Partnerin nur wünschen es durchzuhalten. Manche merken einfach erst später was sie wollen oder ob sie sowas können. Mal ein Semester (Fernuni?) is ja auch n geringes finanzielles Risiko, oder?
 
Mathe ist nicht das Problem, meine Partnerin ist nicht gerade doof. Ich hab ihr mal die die Seite von Jörn Loviscach gezeigt und ihr geraten sich die Sachen aus dem ersten Semester anzusehen die er online gestellt hat. Ich persönlich finde seinen Unterricht oder besser die Übungen sehr interessant, hab da selbst noch das ein oder andere gelernt.
 
Wer kommt eigentlich immer auf die Idee Programmieren und die reine Informatik wären analog? So trivial ist das nicht.

Aber zum Thema, wenn sie genug mumm hat das durch zuziehen und Niederlagen gut verpacken kann soll sie's angehen! Einfach wird's aber nicht, gerade die Mathematik, das ist nämlich richtige Mathematik und nicht Rechnen wie in der Schule. Versuch macht kluch, also einschreiben Ausprobieren!
 
Wie wäre es denn mit einem dualen Bachelor-Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik? Letztere ist eher an der Praxis orientiert und eventuell die sinnvollere Wahl nach einer FI-Ausbildung.

In Berlin wäre das unter Umständen möglich:
Über eine fachgebundene Studienberechtigung verfügen beruflich Qualifizierte unter folgenden Voraussetzungen (§ 11 Absätze 2 und 3 Berliner Hochschulgesetz):
  • Sie haben eine durch Bundes- oder Landesrecht geregelte mindestens zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen, die dem beabsichtigten Studium fachlich ähnlich ist, und
  • sie haben mindestens drei Jahre in dem erlernten Beruf gearbeitet. Bei Stipendiatinnen und Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogramms des Bundes genügt eine Berufstätigkeit von zwei Jahren. Bei Teilzeitbeschäftigten erhöht sich die Mindestdauer der Berufstätigkeit. Zeiten einer Freistellung aufgrund Mutterschutzes, Elternzeit oder Pflegezeit werden jeweils angerechnet, höchstens jedoch im Umfang von einem Jahr.
  • Die Studierfähigkeit in dem gewählten Fach muss in einer Zugangsprüfung nachgewiesen werden.
 
Benj schrieb:
Wie wäre es denn mit einem dualen Bachelor-Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik?

für ein duales studium braucht man doch einen ausbildungsbetreib und abitur?

Ich würde eher richtung FH gehen
 
Zurück
Oben