Von 6000 auf 2000 runtergestuft

chico-ist

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Hallo,

die Sache liegt nun schon seit mehr als ein Jahr zurück, daher schätze ich meine Chancen, den Provider zu irgendwas bewegen zu können eher klein ein. Zu dieser Zeit wurde ich, ohne dass ich von Arcor telefonisch/schriftlich darüber informiert wurde, von meiner 6000er Leitung auf eine 2000er heruntergestuft. Als ich einige Tage danach bei der Kundenhotline anrief, nannte man mir als Grund, dass die Leitungsdämpfung in einem Maße angestiegen sei, dass man eine 6000er Leitung nicht mehr garantieren könne und ich auf eine langsamere Bandbreite heruntergestuft werden musste, um den neu hinzugekommenen Kunden die höhere Bandbreite gewährleisten zu können. Ich war natürlich nicht gerade froh darüber, dass ich als Bestandskunde einfach hintergangen wurde, habe die Sache dann aber doch auf mir sitzen lassen, da mich zu der Zeit viel größere Probleme beschäftigt hatten.

Mittlerweile bin ich mit Arcor sehr unzufrieden, der Vertrag läuft aber erst Ende 2010 aus. Deshalb möchte ich von euch wissen, wie ich den Provider unter Druck setzen kann, dass er mir in irgendeiner Weise entgegen kommt oder mich sogar frühzeitig den Vertrag kündigen lässt.

Das Problem ist, dass in der Zwischenzeit der Vertrag automatisch verlängert wurde und ich somit wahrscheinlich nur noch schwer auf etwas ansprechen kann, was nicht mehr in der aktuellen Vertrags-Laufzeit liegt.

Grüße,
chico-ist
 
Tja mit Druck wirst Du da nicht viel erreichen können. Lies Dir mal die AGB von Arcor durch da steht mit Sicherheit das sie Dir ne Leitung mit bis zu 6000 KB/s zur verfügung stellen, das heißt wenn es Probleme gibt können sie Dich auch runterstufen.
 
Was ich vergessen habe zu erwähnen: Arcor hat mich 2 weitere Monate noch den Preis für die 6000er-Leitung bezahlen lassen, hätte ich nicht dort angerufen, wäre auch sicher nichts dagegen unternommen wurden.

Dadurch erhalte ich mit Glück aber wohl eher die dadurch enstandenen Kosten zurück, nicht mehr und nicht weniger.
 
Fangen wir mal von vorn an, was für einen Vertrag hast Du bei Arcor abgeschlossen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da in den AGB´s ja steht das Du eine bis zu 6000KB/s Leitung hast kann es auch sein das Du weniger bekommst, trotzdem musst Du die 6000´ner Leitung weiter bezahlen das ist ganz normal.
Ich weiß wie ärgerlich das ist, ich zahle auch für ne 6000´ner Leitung und bekomme nur 3456KB/s da kann man leider nichts machen.

Das steht z.B. in den AGB von Arcor (siehe Bild)
 

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Ja habe selbst das problem das ich dsl 16000 bei arcor pflege und ich zu festen zeiten (WE,Feiertageetc) nicht mal dsl 1000 habe.Mann muss ständig bei arcor präsent sein (Störungshotline).Jetzt habe ich meine dsl 16000er wieder,30€ entschädigung und zahle für die 16000er nur wie ne 6000er.
 
1. Nie zu Arcor gehen.

2. Einfach immer eine niedrige Flat kaufen (1000 oder 2000), dann hat man meist in etwa das, was alle anderen auch haben, zahlt aber weniger.
 
Also auch wenns komisch klingt, aber irgendwo muss doch ne Mindestbandbreite drin stehen. Da könnten die ja sonst einfach hergehen und jedem ne 384er Leitung verpassen, obwohl er ne 6000er zahlt.

Seh grad, da hat ja einer die Tabelle schon mit drangehängt, na da kann mann ja gleich zur T-COM gehen. Da kriegste dann wengistens auch die 3000 bei nem 6000er, oder sogar mindestens 10Mbit bei T-Home Entertainment ADSL2+16
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jemand mal ein Gericht wegen einem solchen Fall bemühen würde, würde er mit Sicherheit gewinnen. Ein Unternehmen kann in seine AGBs schreiben was es will, daß heißt aber nicht, daß es auch irgendeine Gültigkeit haben muss. Wenn man über einen langen Zeitraum in der Lage war, eine höhere Geschwindigkeit zu liefern, stellt das Drosseln eine starke Verschlechterung der Leistung da. Entweder müsste dann der Preis gesenkt oder ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.
 
Seit Anfang Februar 09 hatte ich plötzlich eine instabile DSL 16000 Leitung. Also Arcor angerufen. Man könne nichts feststellen. Die Probleme nahmen aber weiter zu. Also am 19.02. schriftlich die Störung gemeldet. Gleicher Kommentar. Am 10.03. nochmal geschrieben. Am 11.03. wurde mir mitgeteilt, das die Leitung für DSL 16000 nicht geeignet sei. Ich wurde auf DSL 6000 runtergestuft. An den Störungen änderte sich nichts. Endlich am 17.03. kam ein Aussendienstler von Arcor, der die Leitung getestet hat und feststellte, das ein Fehler vorliegen muß. Es werde ein Reset ausgeführt, der nichts brachte. Am 20.03. kam dann ein Aussendienstler der Telekom. Der stellte starke Bitfehler fest, die auf einen Hardwaredefekt hindeuten würden. Er meinte, das ohne diese Bitfehler die Leitung weiterhin DSL 16000 liefert. Arcor hat dann den Port neu gestartet. Allerdings ohne das Problem zu lösen. Am 25.03. wurde dann doch der Fehler gefunden und meine DSL-Platine ausgetauscht. DSL 16000 habe ich allerdings nicht wiederbekommen.

Seit dem 28.03. habe ich zusätzlich von UnityMedia zu meinem DigitalTV-Vertrag noch Telefon und Internet (20 MBit) hinzubekommen. Die nächsten 10 Monate habe ich nun Arcor und UM. Durch ein Angebot von UM sind es aber nur 4 Monate, in denen ich an beide Provider bezahle.
 
homann5 schrieb:
Wenn jemand mal ein Gericht wegen einem solchen Fall bemühen würde, würde er mit Sicherheit gewinnen. Ein Unternehmen kann in seine AGBs schreiben was es will, daß heißt aber nicht, daß es auch irgendeine Gültigkeit haben muss. Wenn man über einen langen Zeitraum in der Lage war, eine höhere Geschwindigkeit zu liefern, stellt das Drosseln eine starke Verschlechterung der Leistung da. Entweder müsste dann der Preis gesenkt oder ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.

Sowas ähnliches habe ich mir eben auch erhofft.

Eichsfelder schrieb:
Da in den AGB´s ja steht das Du eine bis zu 6000KB/s Leitung hast kann es auch sein das Du weniger bekommst, trotzdem musst Du die 6000´ner Leitung weiter bezahlen das ist ganz normal.
Ich weiß wie ärgerlich das ist, ich zahle auch für ne 6000´ner Leitung und bekomme nur 3456KB/s da kann man leider nichts machen.

Das steht z.B. in den AGB von Arcor (siehe Bild)

Bist du bei Arcor? Manche Provider bieten mittlerweile nur noch eine 6000er-Leitung und aufwärts an, sodass bei zu hoher Dämpfung nur das beim Kunden ankommt, was möglich ist. Man muss deswegen den vollen Preis für die 6000er Bandbreite zahlen, da kein kleineres Paket ausgewählt werden kann.

Arcor bietet noch 2000 an. Und obwohl ich die 6000er Bandbreite anfangs voll ausschöpfen konnte, haben sie mich (und zwangsläufig auch andere) zugunsten der Neukunden auf eine kleinere Bandbreite zurückgestuft, um diesen die volle Bandbreite zur Verfügung stellen zu können. Und das ist doch nicht Sinn der Sache.
 
Ich bezweifle, dass andere Kunden mehr Bandbreite haben als Du.
Zugunsten heißt in diesem Fall, dass deine Bandbreite gesenkt wurde, um den Anschluss weiterer Teilnehmer zu ermöglichen.
Ist nur logisch, immer mehr Leute wollen DSL, und so teilt sich die Bandbreite eben auf.
Einem Freund wurden neulich auch die 16k auf 6k gedrosselt, weil in seiner Umgebung neue Leute angeschlossen wurden, die bekommen alle nicht mehr als er.

Ich denke nicht, dass Du wirklich etwas machen kannst, solange die gewährleistete Mindestgeschwindigkeit anliegt liegt kein Vertragsbruch vor, zumahl Du ja nicht mehr den Preis von DSL 6k zahlst.
 
Eine Straße weiter gibts 6000, kenne dort Einige. Aber du hast schon Recht, wahrscheinlich werde ich nicht viel erreichen können, ohne vor Gericht zu gehen, und selbst da ist das Ergebnis alles andere als sicher. Außerdem möchte ich so weit auf keinen Fall gehen..

Ich denke, damit hat sich das Thema erledigt.
 
Eine Straße weiter kann der Weg zum nächsten Verteilerkasten noch ausreichend sein, damit DSL 6k funktioniert.
Ich wohne hier in einer Kleinstadt, und viele meiner Leute in angrenzenden Dörfern, da ist es häufig so, dass bei direkt nebeneinander stehenden Häusern unterschiedliche Geschwindigkeiten anliegen oder das halbe Dorf DSL light hat, der Rest aber nur ISDN.
Ich hab auch nur DSL 2k, nicht einmal Fastpath geht bei mir, aber am Ende kann man nichts machen, muss man sich halt zufrieden geben (stellenweise geht bei mir im Ort DSL 16k, in der Innenstadt aber auch nur 6k, weil eben viele Leute angeschlossen sind, ich wohne etwas außerhalb).
Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dich drosseln, um anderen Leuten mehr zu ermöglichen, aber wenn es so wäre wäre es eine ziemliche Sauerei.
Du kannst dich ja mal bei anderen Providern erkundigen, was sie dir schalten würden, die bieten auch meistens einen Onlinetest an, aber würde mich wundern, wenn es mehr wäre.
 
Pjack schrieb:
Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dich drosseln, um anderen Leuten mehr zu ermöglichen, aber wenn es so wäre wäre es eine ziemliche Sauerei.

Das hat mir der Kundenservice selbst so gesagt :freak:

Pjack schrieb:
Du kannst dich ja mal bei anderen Providern erkundigen, was sie dir schalten würden, die bieten auch meistens einen Onlinetest an, aber würde mich wundern, wenn es mehr wäre.

Ich habe schon jeden Anbieter auf die Verfügbarkeit hin getestet, der Online-Test, und meines wissens auch nicht die Hotline, kann vor Anschluss an die Leitung eine exakte Aussage treffen, welche Bandbreite letztendlich verfügbar ist, da die sog. "letzte Meile" sehr viel Einfluss darauf nimmt (wie du bereits beschrieben hast).

O² und Alice z.B. behaupten, es wären 4000kbit/s möglich.
 
Also ich bin bei T-Online, und bei mir ist es sogar so krass das der Anfang meiner Straße DSL 16.000 bekommt und ich am anderen Ende nur DSL 3000 :(.
Hab mir das mal erklären lassen, und es liegt einfach daran wie weit weg man vom Verteilerkasten wohnt.
 
Bei ADSL ist der Weg zur Vermittlungsstelle entscheidend, bei VDSL der Weg zum Multifunktionsgehäuse am Strassenrand. Und immer dran denkne, das ihr nicht unbedingt die Luftlinie rechnen könnt. Das Kabel zu eurem Verteiler kann sehr merkwürdige Wege nehmen, was erklärt, warum ein Haus weiter plötzlich das doppelte ankommt. Oder ein Haus weiter wird durch einen anderen Verteiler versorgt, der deutlich näher liegt.

Und im übrigen, wer einen Vertrag mit "bis zu" abschließt, erhält eben nur das was übrig bleibt. Wenn Arcor also noch mehr Kunden an den DSLAM ranbringt um mehr Geld abzusahnen, dann zeigt das eben die Einstellung des Providers. Arcor könnte ja auch ausbauen, aber das kostet ebend und die Kunden sind das nicht jedem Provider wert.
 
Ich habe gerade nochmal bei Arcor angerufen und mich genauer über die Leitungsdämpfung informiert. Theoretisch wären etwa 4000 kbit/s möglich, dazu müsste aber auf ein 6000er-Paket geupgraded werden. Spricht irgendetwas dagegen bzw. wird dadurch die Leitung instabil?
 
die Sache liegt nun schon seit mehr als ein Jahr zurück, daher schätze ich meine Chancen, den Provider zu irgendwas bewegen zu können eher klein ein.
Anfang 2008?
Mittlerweile bin ich mit Arcor sehr unzufrieden, der Vertrag läuft aber erst Ende 2010 aus.
Wie kommt denn sowas? Oder verlängert Arcor etwa automatisch um 2 Jahre? :o

Und jetzt, 1 Jahr später, deshalb vorzeitig kündigen? Also ne ... :evillol:

MfG
Werner
 
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