Vorbereitung auf Abschlussprüfung; Versuch 2

TheMad

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich bin bei meinem ersten Versuch die 8 Prüfungen zum Industriefachwirt zu bestehen mit Pauken und Trompeten in 2/3 der Prüfungen durchgefallen.

So nun habe ich eben erfahren, dass ich es am 2.03. und 3.03. nochmal versuchen darf.

Anscheinend bin ich das lernen völlig falsch angegangen, denn das, was geprüft wird ist vom Themengebiet nichts Neues für mich, da 90% schon in der Ausbildung zum Industriekaufmann dran kam, nur ist es beim Industriefachwirt um einiges tiefer in der Matherie und dementsprechend werden auch ausführliche und gut formulierte Antworten in den Prüfungen erwartet.

Mein Wissensstand ist, wie soll ich sagen, oberflächlich. Ich kann mit allem was anfangen nur es ausführlich zu erklären, dass klappt dann nicht.

Für die erste Prüfung bin ich einfach hingegangen und hab einfach nur gelesen und gelesen.
Teilweise sehr anstrengend, da es einfach langweilige Themen sind die mich keinen hauch interessieren und so kommt es auch des öfteren vor, dass ich auch schnell mal einnicke bzw. mich auf das was ich lese nicht wirklich konzentrieren kann, weil mich es einfach nicht interessiert.

Nun aber das ganze drum herum gerede bringt reichlich wenig, denn die tausenden von Euro sollen ja nicht umsonst gewesen sein, also möchte ich auch irgendwann das Zertifikat zum Industriefachwirt in der Hand halten.

Da sich in diesem Forum ja einige Studenten tummeln, dachte ich das ich hier am schnellsten auf gute Antworten stoße.

Wie gehe ich am besten ans Lernen dran unm nachher auch mit einem Grinsen aus der Prüfung raus zu gehen?

Vielen Dank :p
 
Hast du irgendwelche alte Aufgaben die du bearbeiten kannst?
Nur lesen bringt m.e nichts.
 
Ich glaube, dafür gibt es kaum eine allgemeingültige Aussage.
Jeder lernt auf seine Art und Weise. Ich für meinen Teil hab nicht nur gelesen, sonder es mir auch immer stichwortartig aufgeschrieben, was ich gelesen habe. So hatte ich zum Einen eine Zusammenfassung des Themas und konnte es mir zum anderen auch leichter merken.
 
Dafür gibt es kein patentrezept. Jeder muss für sich selbst herausfinden wie er am besten lernt und es im Langzeitgedächtnis behält.

Bei mir ist es so das wenn ich mir einen text 2-3x laut durchlese ca. 70-80% "hängen" bleiben.
 
Folgende Punkte helfen mir:

1. Ein Fach nicht länger als 2-3 Stunden, denn sonst wird es zu eintönig.
2. Wenn ich viel text habe schreib ich mir eine Art zusammenfassung d.h. du versuchst aus jedem absatz das rauszuhohlen was wichtig ist. Die Zusammenfassung kannst du dann auch noch mal paar tage vor der Prüfung durchlesen.
3. Mach dir ein Zeitplan das hilft total und gibt gutes gefühl wenn du was rausstreichen kannst ;)

Naja ich bin zwar nich so der durchhalter beim lernen aber bis jetzt hats so immer ganz gut geklappt.
 
Für möglichst Ausführliche Antworten lohnt es sich die Themen jemandem zu erklären, wenn er was net versteht frägt er nach und so bist du gezwungen die Themengebiete hinreichend tief zu beantworten.
 
ich kenne die ausbildung zum industriekaufmann:

Meine Lernmethode lesen.

In der Berufsschule hab ich fast nie gelernt.
Meine Noten waren trotzdem Gut (Zeugnisschnitt 2,0)
Da ich mir im Unterricht immer schon viel merken konnte.

wenn ich wirklich lerne, lohnt es sich.
Da ist dann öfters mal eine 1 drin.
Ich lese aber nur.
ca. 2-3 Mal dann später nochmal 1-2 Mal...

1. Ein Fach nicht länger als 2-3 Stunden
find ich voll lange :P
 
Also es gibt verschiedene Lerntypen.

Bei manchen reicht das Lesen schon aus (das sind aber die wenigsten).

Bei der großen Merheit müssen mehrere Zonen im Gehirn angesprochen werden das heißt dann nicht nur lesen sondern auch schreiben oder lesen schreiben und Aufgaben zu diesem Gebiet abarbeiten. Die letzte Methode hat zur folge das dein Hirn sich mit den Problemen auseinander setzt (durch die zu lösenden Aufgaben) Dieses einbinden mehrerer Areale in deinem Hirn hat zur Folge das Du dir den Stoff leichter einprägen kannst.

Kurz gesagt ich würde mir einfach die Prüfungen der letzten 5 oder mehr semester holen und die alle durcharbeiten.
 
Wenn dich das Thema teilweise nicht interessiert wird es schwierig.

Du solltest Dir, wenn möglich, alte Prüfungen mit Musterlösung beschaffen, und die dann durcharbeiten.
Da siehst Du am besten Deinen Kenntnissstand.

Dir bleiben noch 1 1/2 Monate, wenn Du 2/3 der Prüfungen wiederholen musst, stehen Deine Chancen schlecht, ich würde sagen, Du darfst in dieser Zeit lernen bis zum Abwinken, wenn Du noch eine reelle Chance haben willst, denn diesmal muss wahrscheinlich alles klappen, oder?

Ich würde erst einmal alles hinterfragen.
Will ich das wirklich machen, wenn ja, dann alles dafür einsetzen, das es gelingt.
Hast Du die richtigen Bücher, bzw. mitschriebe, oder kannst Du unterlagen von den Lehrern für die Prüfungsvorbereitung bekommen, hast Du Einsicht in Deine versiebten Prüfungen bekommen, das Du sehen kannst, wo Du gescheitert bist. Vielleicht haben die Prüfer Kommentare in Deine Prüfungsbögen geschrieben, da kannst Du dann verstehen wo die Missverständnisse lagen.

EDIT: Das Hirn setzt sich nur dann mit Dingen auseinander, wenn es Lösungen für Aufgaben sucht. Ich kenne niemanden, der einfach nur zuhören muss, und dann Prüfungsaufgaben lösen kann, das ist schon lange wieder aus dem Kurzzeitgedächniss gelöscht worden, wegen Irrelevanz.
 
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Was hier schon gut beschrieben wurde, ist das Eindampfen eines Textes auf die wichtigsten Informationen ein guter Weg. Diese Informationen bringst Du dabei auch gleich in eine klare Struktur. Dann sprichst Du diese durch, indem Du, mit Deinen eigenen Worten, wider einen Text daraus formulierst. Am Anfang mit den Stichpunkten, dann immer mehr frei, aus dem Gedächtnis. Was dabei erstaunlich ist, ist die Tatsache das man sich die Struktur fast bildlisch einprägt. Meist reicht dann ein Einstieg und es baut sich im Kopf eine Struktur auf, die man abarbeiten kann.

Wie schnell das geht und wie oft Du es wiederholen musst, hängt leider sehr davon ab, wie gut Du dir Dinge merken kannst. Deshalb kannst Du die Antwort von "Bemme90" komplett überlesen, er wollte sich nur selbst loben. Aber auch von "laresx5" solltest Du dich nicht beeindrucken lassen, geh es an und glaube auch daran das Du es schaffst.
 
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Bei mir hilft es wenn ich nach dem lernen schlafe. Wenn ich wieder aufwache am nächsten tag ist alles was ich gelernt habe sofort wieder da. Wenn ich dann in der Prüfung vor dem Blatt sitzte glüht der stift.
 
Danke, da waren jetzt schon einige Denkanstöße dabei.

Das wichtigste scheint wirklich zu sein, alte Prüfungen durchzuarbeiten und alles soweit zu lernen bis keine Fehler mehr passieren. Dürfte mich bestimmt schonmal weiter bringen, denn das hielt ich bei meinem ersten Versuch für unnötig.

Also Punkt 1: alte Prüfungen bearbeiten

Wo ihr Recht habt, habt ihr Recht. Lesen allein bringt nicht wirklich viel, wie ich am eigenen Leibe erfahren musste.

Also Punkt 2: Lesen + Notizen/Zusammenfassungen schreiben

Dann kommt noch das Problem mit der Zeiteinteilung. Ich habe immer alles aufgeschoben "denn es ist ja noch genug Zeit" und als ich dann gemerkt habe, jetzt müsste ich doch so langsam mal was machen, war es auch schon fast zu spät und ich habe alles durcheinander gelernt und mit dem Gedanken befriedigt "ok ich habe es wenigsten mal gelesen. So werde ich wohl auch keinen Erfolg haben.

Also Punkt 3: Sturkturierten Zeitplan erstellen und Fach für Fach bearbeiten und Erfolge notieren.


So ihr habt mir jetzt schonmal seht weitergeholfen und denke mal, dass diese Methode bei vielen Funktioniert hat, wird sie bestimmt auch bei so einem Halbhirn wie mir funktionieren ;)

Vielen Dank nochmal und nun mach ich mich mal an einen Zeitplan.
 
Mir hat beim lernen folgende Vorgehnsweise ganz gut geholfen.

1. Buch lesen (nicht mehr als 1h)
2. Aufgaben gelöst und dann die Lösungen nachgeschaut (wichtig sich nicht selbst betrügen) 1-1,5h

Pause 1-2h

Dann das ganze in einem anderen Fach


Eine Woche vor der Prüfung angefangen die Spickzettel zu schreiben ;-) Nein es hat den Vorteil dass man versucht alles in sehr kompromierter Form nieder zu schreiben, den Zettel brauch man nicht, da man es im Kopf hat, nach dem Schreiben.


2 Tage vor der Prüfung aufgehört zu lernen, da man sich sonst wuschig macht und man nicht entspannt in die Prüfung geht.
 
Wenn die Prüfungen zeitlich etwas auseinander liegen, also vielleicht 1-2Tage Abstand haben, dann hat sich bei mir folgende Methode bewärt:
1. Nehmen wir folgende zeitliche Reihenfolge der Prüfungen an: 1,2,3,4,5
2. Ich lerne dann auch in der Reihenfolge 1,2,3,4,5 und lasse mir vor der 1.Prüfung etwas Zeit um die alten Prüfungen von 1 zu wiederholen, um den Stoff wieder aufzufrischen.
3. Selbiges mit 2,3,4,5.
Also vorher alles lernen, und dann vor der Prüfung den Stoff noch einmal auffrischen.

Ideal ist natürlich, wenn genug Zeit zwischen den Prüfungen ist, um sich auf jede Prüfung separat vorzubereiten, aber das ist wahrscheinlich nicht der Fall, bzw. es sieht so aus, das nur 2Termine existieren.
Wenn möglich, dann am Nachmittag vom 2.3 eine alte Prüfung von jedem Fach das am 3.3 geprüft wird, auffrischen. Auffrischen ist wichtig, Du glaubst gar nicht, wie schnell der Stoff aus dem Gedächtnis verschwindet, aber es gibt auch eine Grenze, wenn der Kopf raucht ist es am besten eine Pause zu machen und sich abzulenken, spazieren gehen, besser wäre Sport machen, etc.

Einschüchtern war nicht mein Ziel, sondern das Du die Sache entweder richtig ernst nimmst, oder sein lässt.
 
also wenns ums reine auswendig lernen geht.... quelle zusammenfassen mit schlagwörten die dann im hirn die schublade öffnen und natürlich die zusammenfassung nahezu auswendig lernen. versuch das gut zu strukturieren dann bleibts besser hängen.

beim "verstehenden" lernen ... übungsaufgaben besorgen und die durchexerzieren wenn du meinst du kannsts mit frau/freundin/kollegen/kumpel hinsetzen und der soll ne aufgabe ansprechenn und du erklärst ihr/ihm dann wie dus gemacht hättest.
 
Fachwissen haben nur Kollegen, wenn man die motivieren kann für so etwas, dann ist das eine interessante Sache.
 
Ich mache das immer so, dass ich mir die wesentlichen Inhalte aus den Büchern/Lernmaterialen herausarbeite und zusammengefasst aufschreibe. Und das wiederhole und wiederhole und wiederhole [...] ich dann. Wenn es sitzt, lese ich noch mal die Orginalfassungen. Mit dem gewonnenen Verständnis der Materie eröffnen sich dann auch oft noch Details.
Ich kenne das auch gut, dass ich mich bei trockenem Lernstoff leicht ablenken lasse, z.B. indem ich eben mal die Booksmarks refreshe, schnell noch was aus dem Supermarkt besorgen muss oder beim Lesen gedanklich abdrifte. Mir hilft es, dass ich mich zum Lernen an Orte zurückziehe, an denen ich mich nur schwer mit etwas anderem beschäftigen kann. Die Uni-Bib z.B. ist gut dafür geeignet.
 
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