siebengescheit
Ensign
- Registriert
- Juli 2024
- Beiträge
- 255
Ich hab kein gutes Forum für das Thema gefunden so poste ich es hier; mal sehen, wie die Community darauf reagiert ... mit einem Python Programm zur Walnuss - Pflege ?
Wir haben einen Walnußbaum der alle paar Jahre mal viele Nüsse hat; bislang hatte sich meine verstorbene Mutter um die Walnüsse gekümmert, diesmal war es meine Verantwortung. Folgende Aspekte sind wichtig zur Weitergabe der Erfahrungen bzw. zur Diskussion:
Wenn es los geht:
Erstens: Man prüfe, ob man genau so viele Backbleche daheim hat, wie in den Backofen hinein passen; die Nüsse sollen lange aufgehoben werden und müssen vor allem wenn sie auf verregnetem Boden gelegen haben, gut getrocknet werden.
Zweitens: Man schneide etwaiges Geäst um den Baum herum aus und sorge dafür, daß der Boden glatt, eben und durchsichtig ist; man muß die Walnüsse sehen, an sie heran kommen und einsammeln; Walnüsse verstecken sich gern im Unterholz, später im Laub oder liegen genau so dass man sie nicht in den Eimer bekommt.
Drittens: Man plane das Verfahren: Ein Gefäß, in dem die Walnüsse dann im Keller aufbewahrt werden, ein Zettel der mit den Nüssen in das Gefäß kommt und wichtige Angaben enthält wie z. B. „hat im Regen gelegen“ oder „trockenes Wetter“
Viertens: Man organisiere ausreichend Gefäße und Ablagemöglichkeiten. Rechne mit vielen Nüssen.
Das Verfahren selber:
Fünftens: täglich aufsammeln und genau aufpassen, daß man auch alle erwischt; wichtig ist, dass die Angaben am Ende stimmen, d. h. die Nüsse aus trockenen Tagen sollen in die Charge aus trockenen Tagen und die Nüsse aus nassen Tagen sollen in die Charge aus nassen Tagen.
Sechstens: Nicht waschen; ich habe sie aus dem Eimer raus und jeweils zwei Stück mit der Hand abgerieben bzw. die Außenhülle außerhalb der Nußschale abgezogen; war meine Hand schmutzig, hab ich die Hand bei Nüssen aus nassem Wetter unter der Wasserleitung und bei Nüssen aus trockenem Wetter mit Einmaltüchern gereinigt.
Siebtens: Trocknen ? Die paar Heizkörper reichen bei weitem nicht für die Eimer an Walnüssen, zudem sind werden die Nüsse auf dem Heizkörper nicht warm – was tut man nun mit regennnassen Nüssen ? Ab in den Ofen – das Ziel ist die Aufbewahrungsdauer von ca. 2 – 3 Jahren, wichtig ist, dass die Feuchtigkeit gut draußen ist; Nüsse aus trockenem Boden wurden bei ca. 80 Grad getrocknet, Nüsse aus Regenzeiten länger und bis zu 130 Grad. Beschriften wenn die Nüsse aus dem Ofen kommen (Zettel in Gefäß). Die Tür des Backofens angelehnt lassen und möglichst für eine Durchlüftung der Küche mit Außenluft sorgen und ggf. das Abluftgebläse einschalten, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen in den Raum und dann nach draußen geht. Temperatur und Dauer sind eine Frage des Geschmacks; wer die Nüsse trocken mag, trocknet länger.
Achtens: Vor allem Nüsse aus Regenzeiten ein paar Tage in der Wohnung lassen und dann nochmal in den Ofen. Ich glaube, daß einmal getrocknete Nüsse aus der Luft schnell wieder Feuchtigkeit ziehen.
Offen ist folgendes:
Neuntens: Hier kamen leider die Chargen (Regen, trockener Boden) durcheinander und so sind manche Nüsse nach dem Aufbrechen dunkel und manche hell. Offen ist, was die Nüsse zu dunkel macht: Haben sie im Regen gelegen und viel Feuchtigkeit gezogen und / oder waren sie zu lang im Ofen ?
Zehntens: Was ist mit der Feuchtigkeit innen ? Manchmal macht man Nüsse auf und sie sind weich, feucht und beweglich innen. Heißt das, dass diese Nüsse weiter getrocknet werden müssen ? Ein Freund meint, das sei normal nur tritt das Problem vor allem bei Nüssen auf, die im Regen gelegen sind.
Elftens: Was löst das Wachsen der Nüsse eigentlich aus bzw. ab wann und warum startet das Wachstum ?
Zwölftens: Die meisten Nüsse liegen als Nüsse auf dem Boden, aber manche sind von einer Art Schale umgeben. Was hat es damit auf sich ?
Dreizehntens: regelmäßig prüfen und alle ca. 2 Monate wohl nochmal eine Stunde in den Ofen, damit die Feuchtigkeit aus der Luft draußen ist
Wir haben einen Walnußbaum der alle paar Jahre mal viele Nüsse hat; bislang hatte sich meine verstorbene Mutter um die Walnüsse gekümmert, diesmal war es meine Verantwortung. Folgende Aspekte sind wichtig zur Weitergabe der Erfahrungen bzw. zur Diskussion:
Wenn es los geht:
Erstens: Man prüfe, ob man genau so viele Backbleche daheim hat, wie in den Backofen hinein passen; die Nüsse sollen lange aufgehoben werden und müssen vor allem wenn sie auf verregnetem Boden gelegen haben, gut getrocknet werden.
Zweitens: Man schneide etwaiges Geäst um den Baum herum aus und sorge dafür, daß der Boden glatt, eben und durchsichtig ist; man muß die Walnüsse sehen, an sie heran kommen und einsammeln; Walnüsse verstecken sich gern im Unterholz, später im Laub oder liegen genau so dass man sie nicht in den Eimer bekommt.
Drittens: Man plane das Verfahren: Ein Gefäß, in dem die Walnüsse dann im Keller aufbewahrt werden, ein Zettel der mit den Nüssen in das Gefäß kommt und wichtige Angaben enthält wie z. B. „hat im Regen gelegen“ oder „trockenes Wetter“
Viertens: Man organisiere ausreichend Gefäße und Ablagemöglichkeiten. Rechne mit vielen Nüssen.
Das Verfahren selber:
Fünftens: täglich aufsammeln und genau aufpassen, daß man auch alle erwischt; wichtig ist, dass die Angaben am Ende stimmen, d. h. die Nüsse aus trockenen Tagen sollen in die Charge aus trockenen Tagen und die Nüsse aus nassen Tagen sollen in die Charge aus nassen Tagen.
Sechstens: Nicht waschen; ich habe sie aus dem Eimer raus und jeweils zwei Stück mit der Hand abgerieben bzw. die Außenhülle außerhalb der Nußschale abgezogen; war meine Hand schmutzig, hab ich die Hand bei Nüssen aus nassem Wetter unter der Wasserleitung und bei Nüssen aus trockenem Wetter mit Einmaltüchern gereinigt.
Siebtens: Trocknen ? Die paar Heizkörper reichen bei weitem nicht für die Eimer an Walnüssen, zudem sind werden die Nüsse auf dem Heizkörper nicht warm – was tut man nun mit regennnassen Nüssen ? Ab in den Ofen – das Ziel ist die Aufbewahrungsdauer von ca. 2 – 3 Jahren, wichtig ist, dass die Feuchtigkeit gut draußen ist; Nüsse aus trockenem Boden wurden bei ca. 80 Grad getrocknet, Nüsse aus Regenzeiten länger und bis zu 130 Grad. Beschriften wenn die Nüsse aus dem Ofen kommen (Zettel in Gefäß). Die Tür des Backofens angelehnt lassen und möglichst für eine Durchlüftung der Küche mit Außenluft sorgen und ggf. das Abluftgebläse einschalten, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen in den Raum und dann nach draußen geht. Temperatur und Dauer sind eine Frage des Geschmacks; wer die Nüsse trocken mag, trocknet länger.
Achtens: Vor allem Nüsse aus Regenzeiten ein paar Tage in der Wohnung lassen und dann nochmal in den Ofen. Ich glaube, daß einmal getrocknete Nüsse aus der Luft schnell wieder Feuchtigkeit ziehen.
Offen ist folgendes:
Neuntens: Hier kamen leider die Chargen (Regen, trockener Boden) durcheinander und so sind manche Nüsse nach dem Aufbrechen dunkel und manche hell. Offen ist, was die Nüsse zu dunkel macht: Haben sie im Regen gelegen und viel Feuchtigkeit gezogen und / oder waren sie zu lang im Ofen ?
Zehntens: Was ist mit der Feuchtigkeit innen ? Manchmal macht man Nüsse auf und sie sind weich, feucht und beweglich innen. Heißt das, dass diese Nüsse weiter getrocknet werden müssen ? Ein Freund meint, das sei normal nur tritt das Problem vor allem bei Nüssen auf, die im Regen gelegen sind.
Elftens: Was löst das Wachsen der Nüsse eigentlich aus bzw. ab wann und warum startet das Wachstum ?
Zwölftens: Die meisten Nüsse liegen als Nüsse auf dem Boden, aber manche sind von einer Art Schale umgeben. Was hat es damit auf sich ?
Dreizehntens: regelmäßig prüfen und alle ca. 2 Monate wohl nochmal eine Stunde in den Ofen, damit die Feuchtigkeit aus der Luft draußen ist