jayhawk schrieb:
Hallo, warum muss man beim übertakten c1e und eist deaktivieren
Die Empfehlung kommt meist nur beim Übertakten zu tragen, weil der Wechsel der Takte im EIST auch mit Volt-Änderungen vonstatten geht, Bsp.: Du definierst im Bios eine erhöhte Volt-Spannung von 1,4 für die CPU, unter Windows taktet dann EIST (gemäß Energieeinstellungen) runter auf z.B. Multiplikator 6x mit einer Spannung von 1,1 und danach unter Last wieder hoch auf 1,4 (weil so definiert), dieser Wechsel findet in Millisekunden statt und muss vom Board "vertragen" werden, die Spannungsregler also dafür ausgelegt sein, weil ja so nicht standardisiert. Das sind zumeist sog. Übertakter-Boards. Ob EIST dann dennoch funktioniert, ist mehr Glückfall als die Regel, bekannt ist das Phänomen bspw. für das MSI Neo2-FR, bei mir mit ein Kaufgrund, geht bei mir beim E4300 und Q6600, beide übertaktet, beide im Bios EIST deaktiviert und per RMClock wieder aktiviert.
C1E ist ähnlich gelagert, läßt sich aber bspw. mit RMClock auch unter Windows aktivieren, mit aller Vorsicht natürlich. Hab hier die Erfahrung gemacht, daß die von AMD und Intel freigegebenen Micro Codes (über Bios Update, selten über Software, Kernel unter Linux) die Stabilität dieser CPU-Features verbessern können, es wurden aber auch gegenteilige Auswirkungen hinsichtlich Übertaktbarkeit berichtet.
Ziel vom Übertakten ist ja in 99% der Fälle nicht Stromsparen, man kann aber beides (erfolgreich) kombinieren, Übertakten bei geringeren Spannungen, natürlich werden damit keine Bench-Rekorde erreicht, aber gute CPU-Serien vorausgesetzt, ist beides kein Widerspruch. Wenn dich das Thema interessiert, suche Undervolting o.ä.