Was machen nach Indutriekaufmannsausbildung?

getexact

Fleet Admiral
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Apr. 2007
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Hallo liebe Gemeinde;))

Ich bin zwar erst im ersten Lehrjahr meiner Ausbildung zum Industriekaufmann, aber trotzem mache ich mir jetzt bereits Gedanken darüber wie es mit mir weiter gehen soll...

Meine Erste Frage, die ich mir stelle ist:

Soll ich verkürzen oder nicht?
Dazu solltet ihr wissen: ich bin schon 22 Jahre alt und hab noch keinen Wehrdienst abgeleistet. D.h. falls ich verkürze, könnte die "Gefahr" bestehen, dass ich eingezogen würde...hab ich eher keine lust drauf....
wenn ich nicht verkürzen würde, dann wäre ich mit knapp 25 Jahren fertig und könnte nicht mehr eingezogen werden.

Meine zweite Frage:
Was soll ich nach der Ausbildung machen?

Mein Plan bisher: Stattl. gepr. Betriebswirt.
Meint ihr das wäre ne gut Weiterbildung?nützt mir das was um acu mal höhrere Aufgaben zu übernehmen?
Bin ich mit der Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt gut aufgestellt?

Danke schonmal im voraus!!!
 
Also zum verkürzen gehören immer 2 (zumindest wars zu meiner Zeit noch so). Erstens müssen deine Noten stimmen und dein Betrieb muß zustimmen, weil der das beantragen muß. Damals (1996) ging das nur über die Schiene. Mein Betrieb hat mir ein halbes Jahr vorziehen erlaubt (von 2 auf 1.5 Jahre), ein ganzes Jahr nicht. Bei den Noten mußte man damals nen Schnitt von 2,0 haben und keine 5 um ein halbes Jahr zu verkürzen. Für 1 Jahr Verkürzung mußte es 1,5 sein.

Dazu kommt immer wie es mit ner Übernahme in dem Betrieb aussieht. Wenn die dich übernehmen können/wollen, würde ich das in Erwägung ziehen und evtl. Fortbildungen vielleicht parallel machen. Man weiß nicht wie die Wirtschaftslage in 1-2 Jahren ist, aber ich befürchte nicht wirklich prickelnd. Es gibt auch viele Unternehmen die einem bei nem berufsbegleitenden Studium unterstützen, weil die Firma ja auch was davon hat.

Wie der Arbeitsmarkt in 2 Jahren aussieht ist in der momentanen Situation nahezu unmöglich abzuschätzen, aber ne gute Ausbildung schadet eigentlich nie.
 
Ok das ist klar...also bei uns wird nach der Zwischenprüfung entschieden, ob wir verkürzen dürfen und natürlcih müssen auch die noten stimmen. Aber das sollte eigtl. kein Problem werden.

Bei uns werden Alle für 1 jahr übernommen und 33% werden fest eingestellt.
Die Möglichkeit mit dem Studium besteht, und wird auch von unserem Unternehmen unterstützt, aber ich hab die befürchtung, dass ich dann garkeine Freizeit mehr habe und will das dann eher nach der Ausbildung angehen.
 
Freizeit-Mangel ist dann definitiv ein Problem :-D Aber es ist dann (also in 1-2 Jahren) die Frage ob die Wirtschaftslage so ist, daß man ne Festanstellung aufgibt für ne Fortbildung bei der man nicht weiß wie schnell man hinterher wieder ne Stelle findet. Aber die Problematik kannst du wirklich erst klären wenn es soweit ist.
 
Ich denke, dass ich eine Fortbildung a la Betriebswirt, dann Berufsbegleitend durchziehen möchte...jetzt möchte ich aber erstmal noch ein Leben haben und die Ausbildung so gut wie möglich beenden...
 
Hehe das versteh ich nur zu gut. Immer nur arbeiten ist nix, auch wenn Chefs das gerne so hätten. Aber zum Glück hast du ja noch ne Weile wenn du erst im ersten Lehrjahr bist. Und vielleicht ergeben sich bis dahin ja noch Möglichkeiten an die im Moment niemand denkt.
 
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