Was macht man mit den geschossenen Fotos (außer nachbearbeiten)?

furryhamster

Lt. Commander
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Hi,

ich überlege mir eine rx100 anzulegen und mit der Fotografie als Hobby anzufangen. Also sich einlesen, Fotos schießen und nachbearbeiten. Wenn ich jedoch darüber nachdenke, was ich überhaupt mit den Fotos anschließend mache, komme ich zu dem Schluss: gar nichts! Sie liegen ewig auf dem PC und betrachten tue ich mir vielleicht 1/100 alle 2 Jahre einmal (bisherige Erfahrung mit meiner Billigkompakten).

Da ich noch nach einem Anreiz suche mit der Fotografie anzufahgen, die Frage an euch: Was macht ihr mit den geschossenen Bildern? Gibt es da noch mehr außer Nachbearbeiten, Fotobücher oder ab und zu mal drüberschauen?
 
Wenn du das Ganze nur als Hobby betreibst, könntest zum Beispiel eine Seite erstellen, auf der du Bilder mit anderen teilst (Blog, Website, Facebook, etc.) oder einer der vielen Communitys beitreten.
Ich bin zum Beispiel bei 500px aktiv. Ich finde es super mir bei anderen Anregungen und Tipps zu holen, und hin und wieder auch Anregungen und Tipps zu geben. Den größten Reiz macht es für mich aber aus einfach rumzuspielen, neue Sachen auszuprobieren, gerade in der Nachbearbeitung sind hier keine Grenzen gesetzt.
 
Solange es keine Erinnerungsfotos sind (Urlaube/Freunde/besondere Ausflüge) und du nichts damit Anfangen kannst lösch sie einfach :D
Wenn du ein Tag lang mit der Kamera durch die Gegend ziehst würde ich mir am Abend 1-3 "geniale" Bilder aussuchen, diese Nachbearbeiten und alle anderen Löschen! Die 1-3 Bilder kannst du ja falls sie nach dem Nachbearbeiten immer noch gut sind behalten, auf Facebook/Internet posten oder an die Wand Nageln ;)
 
könntest zum Beispiel eine Seite erstellen, auf der du Bilder mit anderen teilst (Blog, Website, Facebook, etc.) oder einer der vielen Communitys beitreten.
.....dann aber bitte nur Landschaftsaufnahmen oder Stillleben aber keine Leute fotogafieren!
Ich würde es auf jeden Fall aufs schärfste verbieten, wenn in meiner Bekanntschaft jemand herum rennt der Leute abfotografiert um damit Werbung für sich oder andere zu machen in dem er sie online stellt - schlimmstenfalls auf Facebook!
 
@lars

Was ist dein Problem, wenn rechtlich alles im grünen bereich ist?
Wohl noch nie gute Streetfotografie gesehen ;)
 
Neben Online einstellen, kann man auch Fotobücher machen oder Kalender veröffentlichen, wenn die Bilder entsprechend sind. Ich habe für 2014 zwei Kalender mit Bildern aus Australien (Landschaften und Tiere) veröffentlicht, die man offiziell kaufen kann. Kleiner Nebenverdienst. ;)
 
@Lars

Dass man keine Bilder online stellen darf, für die man keine Veröffentlichungsrechte hat, sollte wohl jedem klar sein.
Ansonsten spricht nichts gegen Bilder von Leuten auf Facebook. Ich kenne viele sehr gute Fotografen, die nichts anderes machen.
 
Zunächst einmal -entschuldige bitte- keine Fotos (Geknippse) sondern Aufnahmen (Ausgewähltes, gezielt fotografiert usw.). Und so fängt das schon an.

Möglichst nicht alles und jedes und jeden aufnehmen. Bereits bei der Aufnahme auf Gestaltungsmöglichkeiten, Bildkompositionen usw. achten. Also dies alles noch vor der Aufnahme beachten.

Dann Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln, Höhen, Belichtungen usw. machen. Viele Aufnahmen von einem Objekt machen. Ist ja bei den modernen Speichermedien kein Problem. Dann die Sichtung und Beurteilung vornehmen. Ich sag mal, von 20 Aufnahmen dürfen letztlich erstmal 3 übrig bleiben. Strenge Maßstäbe.

Diese dann mit unterschiedlichen Methoden bearbeiten. Danach wieder die so entstandenen mehrfachen Aufnahmen strengstens sichten und auswählen. Und was dann "übrig bleibt" endgültig speichern. Davon könnte man dann z.B. Diaschau machen mit Ton und Musik unterlegen usw. Das kann soweit gehen dass, wenn Du beispielsweise einen Hirsch zeigst, den Ton (woher der auch immer kommt) des röhrenden Tieres einzuspielen. Der Möglichkeiten gibt es unendlich viele.

Damit kannst Du dann -wie schon hier erwähnt- eine WEB-Seite erstellen, in Communities gehen, dort darüber und über Erstellung / Fotografieren diskutieren / austauschen usw.

Ein wichtiger Tipp -wie ich finde- spezialisieren auf 1 bis max 2 Themenbereiche. Z.B. Irgendwas aus Technik (Schiffe, Flugzeuge, alte Maschinen usw.) oder (wie ich) Natur und Tiere.

Das heißt bei mir nicht einfach in den Zoo gehen und dort knipsen oder das Pferd / Schaf auf der Weide, sondern ich gehe in die "Natur" wie Feld / Wald / Wildwiesen / ins Unterholz um dort wildlebende Tiere (Hirsch, Reh, Fuchs, Dachs usw.) aufzunehmen. Eine meiner gelungensten Aufnahmen war in der freien Wildbahn einen Mäuse jagenden Fuchs zu fotografieren, wie er im hohen Gras auf- und absprang (Serienaufnahme) um die Maus zu erwischen. Das hieß vorher anschleichen, warten, ruhig verhalten und sowas. Und noch davor Kenntnisse sammeln über die Zielobjekte, bei mir eben die Tiere die ich gezielt aufnehmen will (wo leben sie, wie usw.).

Glaube mir, das macht nicht nur einfach Spaß sondern schafft schon eine tiefe Befriedung wenn man was nicht Alltägliches geschafft hat. Mit der Spezialisierung des Themas kommt auch zunehmend die Spezialisierung des Equipments. Sowas nimmt dann irgendwann kein Ende mehr!

Uff - das war jetzt etwas lang, aber die Begeisterung bei diesem Thema ging wieder mit mir durch. Ich bitte um Nachsicht. Aber vielleicht konnte ich so Dein Interesse wecken?!
 
@ HendrikMue
habe ich doch deutlich geschrieben - und nein, wenn mich als Privatperson jemand ablichtet ist das nicht erlaubt - es sei denn man ist Beiwerk wenn man gerade in einer Kirche, Denkmal oder auf einem Konzert etc. ist!
Das alles war aber nicht genannt - bitte genauer lesen!

Dass man keine Bilder online stellen darf, für die man keine Veröffentlichungsrechte hat, sollte wohl jedem klar sein.
.... so siehts aus, und nur so war auch mein Beitrag gemeint!
 
Der Weg ist das Ziel. Sprich, Du kannst Dich mit einem Thema auseinandersetzen und veruchen das optimale Ergebnis zu erlangen. Dich dann am Endergebnis erfreuen. Ein Grund, warum ich den Wettbewerb er auf CB ins leben gerufen habe.
Du teilst Dort Dein Ergebnis mit anderen, bekommst selber die Sicht anderer und kannst dies dann für Dein nächstes Werk nutzen.
Durch das Internet hast Du viele Möglichkeiten Deine Ergebnisse, auch mit vor der Öffentlichkeit geschützten Bereichen, wie bei der fotocommunity, zu teilen.
Mach Kalender für Freunde und Bekannte, denen so etwas gefällt. Und wenn Du mal ein alter Mann bist, kannst Du in Ruhe durch Deine Bilder schauen.
 
Ich mach meine Fotos primär für mich selbst. Zum einen macht mir die Fotografie an sich Spaß, zum anderen hab ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt mich zu verbessern. Einmal im Jahr durcke ich dann ein Fotobuch mit deiner Auswahl der gemachten Bilder. Natürlich zeig ich auch ein paar Sachen im Netz, beispielsweise auf flickr, dA, FB oder meinem Portfolio... Aja, und Weihnachten Verteil ich auch ein paar Kalender mit Bildern ;)
 
Mir geht es genauso. Zwar freue ich mich über gelungene Fotos und lass die auch schon mal in größerer Form / Fotobuch ausdrucken - aber insgesamt geht es mir um das Fotographieren an sich.

Hier sind analoge Fotografen ohne den ganzen Auto-Krimskrams ganz klar im Vorteil. Ich muss für jedes Bild Schärfe, Belichtung und Zeit manuell einstellen. Der sensationell satte, metallische Auslöseklang meiner Praktika FX2 ist einfach nur eine Belohnung. Schon alleine deswegen lohnt es sich, einfach mal in die Steppe zu fahren und Fotos zu machen. :freaky:

Du hast auch die Möglichkeit, dich in einem lokalen Fotoclub anzumelden. Ich finde es spannender, sich "live" mit Menschen auszutauschen, als dies etwa bei Flickr oder 500px zu tun.

Ich empfehle Dir übrigens auch, am Anfang analog ohne Hilfen zu fotographieren. Du kriegst viele alte ASRL-Schätze extrem günstig bei Ebay, ich habe für keine mehr als 20€ ausgegeben. Filme kannst Du im Rossmann/DM kaufen und entwickeln. Ich habe erst mit analogen Kameras den Unterschied zwischen "rumknipsen" und "fotographieren" erfahren.
 
Ich fotografiere auch hauptsächlich auf Reisen. Gute Fotos (für die man nicht selten hart vor Ort "gearbeitet" hat) bleiben einfach im Gedächtnis und damit auch die Eindrücke des Landes und der Menschen. Ein paar mal im Jahr schau ich auch durch manche Alben durch, wenn ich Langeweile habe, da erfreue ich mich dann gerne an besonders gelungenen Aufnahmen oder über die zurückkehrende Erinnerung. Ich hab zusätzlich auch einen gewissen Perfektionismus, es ist schon eine nie enden wollende Herausforderung mit der man sich befasen kann^^
 
Danke für eure Anregungen :)
Alle löschen bis auf die sehr guten klingt erstmal vernünftig. Das erhöht denke auch die Wahrscheinlichkeit sich die Fotos noch einmal anzuschauen.
Daraus dann jährlich mal eine Fotobuch zu erstellen klingt wie ich finde auch gut.
Den Ansatz 500px oder flickr müsste ich mir am Wochenende mal genauer anschauen. Derzeit weiß ich noch überhaupt nicht was man dort machen kann außer Bilder posten und wie dies mit dem Feedback funktioniert.
Bzgl. Personen Fotografieren: Der Plan war Landschafts- und Makroaufnahmen zu erstellen --> Keine Verletzung der Menschenrechte :D

Analog kann ich mir erstmal gar nicht vorstellen, da mich auch die Nachbearbeitung via Lightroom reizt.

Dann muss ich mich nur noch für eine Kamera entscheiden. rx100 und xz-2 stehen derzeit zur Wahl aber beide haben noch Makel in meinen Augen. Von daher mal schauen wenn ich ein gutes Angebot sehe :)
 
[moses] schrieb:
Von welchen Makeln sprichst du?

rx100 liegt nicht so gut in der hand und von der Bedienung soll Sie nicht so berauschend sein. und mit 350€ im Angebot zum reinschnuppern ins Hobby nicht ganz günstig
xz-2: Bildqualität schlechter als bei rx100 und weniger Spielraum beim nachträglichen zoomen da weniger MP, dafür ist der Preis mit 250€ ganz gut
 
furryhamster schrieb:
rx100 liegt nicht so gut in der hand und von der Bedienung soll Sie nicht so berauschend sein.
Weisheit vom Hörensagen?
 
Naja, ein Hobby kostet halt Geld.
Außerdem muss ich da ayin zustimmen...sprichst du da von gelesenen oder gehörten Erfahrungen?

Btw. nachträgliches zoomen nennt man Crop...eingedeutscht auch croppen oder beschnitt.
 
ayin schrieb:
Weisheit vom Hörensagen?

So ist es. Hatte Sie auch schon in der Hand und würde das bestätigen. Bedienung kann ich persönlich im Geschäft nicht testen, da man sich für eine Beurteilung länger damit beschäftigen muss und ich erst lernen muss welche Funktion ich häufiger benötigen würde.

Croppen... das wars, ich kam gerade nicht drauf.

Klar kostet ein Hobby Geld, nur da ich jetzt nicht an langeweile leide und Technik schnell günstiger wird habe ich es nicht sonderlich eilig.
 
Naja, die Bildqualität der RX100 ist für 350€ schon überragend...für den Preis denke ich, dass da auch gute Systemkameras von Olympus/Panasonic und Sony das Nachsehen haben. Wenn du allerdings gebraucht kaufen würdest kann ich dir die Olympus Pen E-PM2 empfehlen. Gebraucht bereits für 300€ (Für meine habe ich 280€ Incl. 14-42mm Kit objektiv bezahlt) erhältlich. Natürlich etwas größer aber mit Wechselobjektiven und tollem handling. Guten Automatiken aber auch der Möglichkeit alles Manuel einzustellen.
Leider keine 1.8er anfangsblende.
E: hab grad bei EBay mal nachgesehen...habe mit meiner wohl ein Extra über Super-Super Schnäppchen gemacht, mit Kit hab ich nix für unter 360€ gesehen...
 
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