Genau, denn bevor man durch die besagte unbelehrbare Suchtperson selbst (indirekt) geschädigt wird, ist Abstand nehmen die einzig logische Konsequenz - wenn es denn die finanziellen Lebensumstände zulassen.
Jedes menschliches Individuum ist für seine Beweggründe und die daraus resultierenden Handlungen selbst verantworlich. Worüber sich ja eigentlich jeder halbwegs Denkende klar sein muss... aber nuja so ist es ebend nicht.
Jedenfalls kann ich den Umpfang an Gegenbenheiten die zu einer Sucht führen einfach nicht begreifen/nachvollziehen. Für mich sind diese Leute Willensschwach und wollen diesen Zustand in dem sie sich befinden bzw. noch befinden werden. Denn ich erlaube mir mal anzunhemen, dass auch sie sich auf kurz oder lang Gedanken über ihre Alkoholabhängige Existenz machen.
Jedem selbst obliegt die Wahl zu wählen, was wir mit der Zeit anfangen wollen die uns gegeben ist. Wenn die es denn unbedingt wollen; impertinent ausgedrückt, langsam aber sicher zu verfaulen und sozial abzurutschen - Ok dann ist es so, sollen sie sich um ihren Fauxpas drehen oder darin verstecken. Aber wer während einer bemerkbaren Talfahrt seines Lebens immer noch nichts begreift und so wenigstens versucht an eine Veränderung dessen zu arbeiten, hat's mMn nicht anders verdient. Erkenntnis setzt Verstand vorraus und der fehlt bei diesen Leuten oft schlichtweg.
Eine fiktive Figur pflegt jedesmal beim anschauen/lesen zu sagen:
"Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind."
Jedenfalls tritt durch den Konsum in kürze eine allgemeine sukzessive Verschlechterung der Disposition jener Suchtkranken ein. So wird es, desto länger der Zustand besteht, schwieriger den Personen effektiv zu helfen.
Sie nehmen ihren Zustand an bzw. gewöhnen sich an ihn. So wie die meisten den Drang haben Körperhygiene auszuüben oder sich den Hintern nach dem Ausscheiden von Kot (feucht) abzuwischen, haben Raucher, Trinker und Konsortium diesen um an ihren Stoff dranzukommen.
Also andere Menschen aus den Familien- und Freundeskreis auffordern die oder den Suchtkranke(n) zu konfrontieren und sich ggf. bei einer Hilfsinstitution erkundigen, oder bei Bedarf (hoher Alk Konsum) Personelle hilfe anfordern.
Das wird auch im Gespräch des verlinkten Videos klar. (Volksdroge Alkohol [Rechte Seite, Oben])
www.daserste.de/unterhaltung/talk/beckmann/sendung/2012/volksdroge-alkohol-25102012-100.html
Nach neuesten Studien ist jeder 7. Arbeitnehmer Alkoholabhängig.
Jeder 5. ist in Begriff das zu werden bzw. ist Alkohol konsumfreudig.
(Jaja ich weiss... Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.)
EDIT: Ist mir gerade nach dem Zocken eingefallen
Cr[0]miX schrieb:
Mein alter Religionsleher vom CSB Bielefeld, Herr Wilkin, vermittelte uns einst; Jeder "Kiffer", Alkoholiker oder sonstiger Drogenkonsumierer, lehrt oder gibt jenes konsumieren oft an seine Nachkommen weiter (Stichwort: soziale Unterschicht wie jeder wissen müsste, was aber leider nicht mehr die Ausnahme ist) und die an ihre Kindes Kinder. Somit "verkommt" die ohne hin schon - um es schöngeistig zu formulieren - Problembehaftete Leistungs, Konsumer -und Wachstumsgesellschaft u.v.m. zu einer faul-fetten, vor sich hin sabbernen, Sofa furtzenden- und arbeitsunfähigen Deindustrialisierungsgesellschaft. So undgefähr, vor mittlerweile einem halben Jahrzehnt, drückte es jener oben gennanter Lehrer aus. Ich werde es niemals vergessen.