Welchen Laptop für Medizintechnik - Studium? (ggf. auch iPad?)

Fakeacc09

Cadet 2nd Year
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Juli 2014
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Guten Tag liebe Community,

ich fange zum Wintersemester ein Medizintechnik Studium an.
Leider weiß ich noch nicht was für einen Laptop bzw. Utensilien ich dafür benötige.

Ich würde gerne einen Apple Macbook Air erwerben, da ich gehört habe, dass dieser durch sein geringes Gewicht, außerordentlichen Akkulaufzeit und Leistung optimal wäre.

Jedoch habe ich bedenken, ob solch ein Laptop den Anforderungen eines Medizintechnik Studiums gerecht werden kann.

Laut den Modulplänen werde ich :"komplexe Softwaresysteme entwickeln, mit JAVA programmieren, Technisch Zeichnen ( CAD ) in 3D, Interrupt Verarbeitungen, Hardwarenahe Programmierung C, Assembler, VHDL, Model Slim ALTERA Starter Edition, digitale Signale z.B. MATLAB od. SciLAB, Digitalisierung von Bilddaten u. Kontrastverbesserungen (Bildverarbeitung), Computervision auf Basis digitaler Bilder, Mikrocontroller BIOS, Medical System Design, Intelligente Datenanalyse, objektorientiertes Modelling"

Ich hoffe ich habe euch damit nicht erschlagen (für mich ist das noch Fachchinesisch) :D
Das sind alle "Sachen" die ich im ganzen Studium machen werde und ich weiß halt nicht was für ein Laptop ich dafür benutzen soll.

Und ist ein iPad für solch ein Studium sinnvoll (mitschreiben, teamarbeiten etc.) ?

Vielen Dank und schönen Abend :)
 
Zuletzt bearbeitet: (Höflichkeit muss sein)
Hör auf mit diesem Applekrampf. Willst du besonders cool aussehen oder arbeiten? Das Zeug taugt für Pitschi-Patschi-Leute ohne Anspruch.

Also kurz: Kein Macbook Air und schon gar kein Ipatsch. An Windows kommst du definitiv nicht vorbei, evtl. wird sogar auf Linux gesetzt.
Irgendein x-beliebiger Laptop für 1/3-des Macbook-Preises tuts ebenso.
 
+1 für glacios

Wie hoch ist Dein Budget? Evtl. nach ner "günstigen" mobilen CAD-Workstation kucken (Dell Precision oder HP EliteBook)

pauschal würde ich aber zuerst mal mit dem Studium anfangen und dann sehen was Du wirklich brauchst
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den Vorgaben scheidet Apple aus.
Viele CAD-Programme gibts dafür zwar, aber nicht als Studenten-Variante.
ETC, ETC.
 
@glacios um ehrlich zu sein hat mir das Design nur gefallen :D

Und danke an alle für diese schnelle Hilfe.

Mein Budget sollte keine Rolle spielen (natürlich keine High End Laptops), da die Hauptaspekte auf gute Leistung, Akkulaufzeit und Gewicht liegt.

Habt ihr denn Empfehlungen, damit ich mich schonmal darauf freuen bzw. Vorbereiten kann :P
 
Surface Pro 3 vielleicht? Da sollte deine Software drauf laufen (CAD vielleicht mit Abstrichen) und für Mitschriften ist dank des Stylus ideal. Hässlich ist es auch nich ;) (finde ich zumindest)
 
Ich kann dir auch nur empfehlen erst einmal mit deinem Studium anzufangen und abzuwarten. Ich habe mir nach dem zweiten Semester einen Laptop zugelegt. Jetzt wars auch nötig, bin aber trotzdem froh, dass ich beide Seiten probiert habe.
 
Ein MacBook Air reicht für seinen Anspruch, wenn aber das 13" mit 1440 x 900px Display, damit du auf dem Display bisserl was unter bekommst. Wenn deine Uni für Studenten deiner Fakultät kostenlos Windows heraus rückt hast, kannst du auch Windows Software auf der Kiste nutzen.
Ansonsten sind die MacBooks zwar etwas teuer wenn man nur auf CPU/Ram und HDD/SSD schaut, die Verarbeitung, Akkulaufzeit sowie Maße+Gewicht sind sehr ordentlich.
Ansonsten ist MacOS ein unixoides System mit starker Verwandtschaft zu Linux, wenn du willst kannst du bei MacOS entsprechend auch viel mit derm Terminal machen. Da wie meine Vorredner Linux zu empfehlen ist schon merkwürdig, vor allem da in deinem Bereich wohl kaum jemand Linux für die kommenden Jahre auf dem Plan hat.


Ansonsten gibt es für Studenten Rabattangebote von HP (in derem eigenem Store) und Lenovo (über div. Anbieter, Google hilft da ich keine Werbung machen will ;) ).
Grundsätzlich empfehle ich gerne robuste Gerät also zum Beispiel das HP Elitebook G830 G840 und G850 bzw. Lenovo T440, T440p und T440s oder Dell Latitude E7440. Vorzugweise mit möglichst hoher Displayauflösung (FullHD ab 13" sind nicht verkehrt und alles über 15" darf gern mehr als FullHD haben). Geräte dieser Serien kosten normalerweise aber wieder ordentlich Geld bei einer Hardwareausstattung, die es beispielsweise bei Acer billiger* gäbe.
Bei besagten Herstellern gibt es auch Geräte die günstiger sind, dann aber meist mit Abstrichen bei Display, Hardware und/oder Frmfaktor (größer/schwerer)

Ansonsten, auch wenn CAD zu deinen Anforderungen gehört, die Grafikleistung der IntelOnboard Grafik reicht mittlerweile für die meisten CAD Programme locker aus.


*Ich schreibe bewusst billiger und nicht günstiger. Nach einigen Jahren intensiver Nutzung sieht man die Differenz im Anschaffungspreis meist recht deutlich ;)


EDIT
Der Rat ersteinmal Erfahrung im Studium zu sammeln ist nicht verkehrt. Vor allem da viele Vorlesungen so gestaltet sind, dass man mit einem Notebook schlechter mitkommt als mit Zettel+Stift. Das schnelle Mitschreiben von Texten+Skizzen lässt schnell deutlich werden, dass die Leistungsfähigkeit von Zettel+Stift von modernen Geräten nur selten erreicht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmals vielen Dank für die schnellen Antworten, ich danke euch zutiefst! :)
Ich werde euren Rat befolgen und mich erstmal dort schlau machen und den Zuständigen Leuten Löcher in den Bauch fragen.

@Piktogramm du hast mich jetzt etwas neugierig gemacht. Würde ein (evtl. konfigurierter) Apple Laptop diesen ganzen Anforderungen gerecht werden (nicht nur Gewicht etc. sondern auch Programme) ?

Lg
 
So ein Apple MacBook ist ein PC mit installiertem MacOS du kannst da genauso Windows und/oder Linux drauf bügeln bzw. in einer VM laufen lassen (Stichwort Bootcamp). Es ist also gar kein Problem Software die nur auf Betriebssystem X läuft auf einem MacBook laufen zu lassen. Praktisch wäre es jedoch, wenn deine Fakultät dir den Zugang zu Microsoft Studentenprogramm zur Verfügung stellt.
 
@Piktogramm Also wie ich das jetzt verstehe, würdest du die vorherigen Angaben der anderen Communitymember revidieren.

CAD, mit JAVA programmieren etc (oben in der Anfangsfrage stehenden Aspekte) würden also doch auf MacBooks laufen
 
Die CAD Software wird aller Wahrscheinlichkeit für Windows sein. Also Bootcamp nutzen um ein Windows parallel zum MacOS zu installieren und gut ist. Zwar ließe sich Windows auch in einer VM betreiben, dann dürfte die Performance der CAD Software wohl wirklich bescheiden sein.

Programmieren, zum grundlegendem Programmieren braucht es einen Texteditor (gibts unter MaxOS, OH WUNDER) und einen Compiler bzw. Laufzeitumgebeung (gibt es auch unter MacOS für alle mir geläufigen Sprachen). Selbest größere Entwicklungsumgebeungen gibt es für MacOS. Im Zweifelsfall setzt im im Studium MicrosoftVisual Studio ein, aber wie gesagt Windows prallel installiert und gut ist.
 
Hab nochmal nachgefragt und habe Erfahren, dass "nur" diese Programme/Tätigkeiten gebraucht werden:

CAD:
Einführung in CAD: Begriffsdefinitionen, Historie. Grundlegende
Modelliertechniken: Primitivkörper, Extrudieren, Drehen,
Normteile. Kombinierte Modelliertechniken und grundlegenden
Funktionen: Schneiden, Hinzufügen, Fasen, Runden, Muster,
etc.
Baugruppenerstellung: Hierarchien, Instanzen, Bedingungen,
Zusammenbau.

- Grundlegende Konzepte, elementare Verarbeitungsschritte
und Anwendungsszenarien für Computer Vision
- Methoden zur Bildsegmentierung
- Verfahren zur Objekterkennung

. Medical System Design
Konzipierung von Design für hochzuverlässige
medizintechnische Produkte
Anwendungen für die Verifikation von Produktfunktionalität von
der Idee bis hin zum fertigen Produkt und dessen Benutzung

-Implementierung, Entwicklung mithilfe Java

-Machine Learning und Modelling

Ich hoffe damit konnte ich euch die Suche/Hilfe etwas einschränken


Nochmals vielen Dank an jeden für die tolle Hilfe ! :) :)
 
Die Seminare finden doch sicherlich alle in den Laboratorium des jeweiligen Professors statt oder? So ist es zumindest bei uns.
 
@Piktogramm Die Frage lautet immer noch, ob es MacBook den Anforderungen gerecht werden kann.
Mit meinem letzten Eintrag wollte ich die genauen Anforderungen auflisten, damit ich euch die Geschichte einfacher mache.

@robokop Das weiß ich leider nicht
 
Wie oft denn noch, so ein MacBook Air reicht für alles was im Rahmen deines Studiums an Aufgaben auf dich zukommen wird. Du lernst dort Grundlagen und mit solchen Grundlagen bekommt keinen halbwegs modernen PC in die Knie.

Was dir als Anforderungsprofil genannt wurde sind Beschreibungen von Funktionen/Grundelementen von CAD/Programmieren. Mit diesen Grundelementen allein ist keine Aussage zu treffen. Denn ob man nun ein CAD Modell mit 2-3 Elementen oder ein Programm mit 2-3Funktionen dieser Grundelemente erstellt oder aber diese Grundelemente zu einem richtig großem Modell/Programm kombiniert macht den Unterschied. Letzteres wird in der Uni wohl aber nicht vorkommen.

Ansonsten sei der Rat wiederholt, fang erst mit dem Studium an und überlege dir den Bedarf eines Notebooks erneut mit Erfahrung. Denn bisher hast du vom Anwendungsgebiet keinen Schimmer. Zwar kannst du dir gute Hardware kaufen, ob du diese jedoch in der Uni sinnvoll einsetzen kannst ist eine andere Frage. Erfahrungsgemäß sitzt man eben doch überall wo es nötig ist in einem Computerkabinet wo man auf vorgefertigte Übungen zurückgreift und überall wo man nicht in einem Computerkabinett sitzt gewinnt Stift+Papier in Sachen Geschwindigkeit, Ergonomie bei geringst möglicher Ablenkung.Vor allem müssen Prüfungen eh mit Stift+Zettel abgelegt werden und Prüfungen am Rechner an den Rechnern des COmputerkabinetts und da sollte man sich rechtzeitig an die Eigenheiten der Kisten gewöhnt haben (meist ne ältere Softwareversion, merkwürdig konfiguriertes Betriebssystem, die Neigung abzustürzen wenn sich die Maus dem Button "Speichern" nähert...)
 
Wenn du doch anscheinend kein (?!) festgelegtes max. Budget hast und dir nicht sicher bist, ob die Leistung eines MacBook Air's reicht, dann nimm doch einfach das 13" MacBook Pro Retina .... das bringt nochmal eine ganze Ecke mehr Power mit, inkl. gutem Display. Viel mehr wiegt das auch nicht, verglichen mit dem MacBook Air.

Wie schon oben erwähnt; Einfach Parallels für den Mac kaufen (30-60€) und Windows in einer virtuellen Maschine laufen lassen.
 
Vielen Dank für die Hilfe Leute, ich werde euch in näherer Zeit erzählen, was ich mir zugelegt habe.

Schönen Tag noch :)
 
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